MotoGP-Test Katar: Valentino Rossi erklärt "wichtige" Rundenzeit

Nach verhaltenem Beginn mit Rang 7 am 1. Tag der MotoGP-Testfahrten in Doha steigerte sich Yamaha-Pilot Valentino Rossi am 2. Tag auf Rang 2 und ist trotz Sturz zufrieden.

MotoGP-Test Katar: Valentino Rossi erklärt "wichtige" Rundenzeit
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
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Für das Yamaha-Werksteam und da insbesondere Valentino Rossi brachte der 2. von 3 Testtagen der MotoGP-Teams auf dem Losail International Circuit in Katar eine deutliche Steigerung. Während Rossis neuer Teamkollege Maverick Vinales am 1. Tag (Freitag) Zweitschnellster hinter Andrea Dovizioso (Ducati) war, fand sich Rossi mit 8 Zehntelsekunden Rückstand (1:55,679 Minuten) nur auf Rang 7 wieder.

Anschließend gab "The Doctor" zu, im Hinblick auf den Saisonauftakt am 26. März an gleicher Stelle noch nicht schnell genug gewesen zu sein. Dies änderte sich am 2. Testtag (Samstag). Diesen beendete Rossi trotz eines Sturzes in Kurve 7 mit einer Zeit von 1:54,732 Minuten und damit 0,277 Sekunden Rückstand auf Teamkollege Vinales als Zweitschnellster. Entsprechend zufrieden äußerte sich der Italiener im Anschluss.

Bildergalerie: MotoGP-Test in Doha

"Wir haben eine erhebliche Veränderung an der Gewichtsverteilung vorgenommen. Das Bike an sich bleibt aber dasselbe. Seit dem 1. Test mit der 2017er-Maschine hatte ich schwer zu kämpfen. Ich litt in Valencia. Ich litt in Sepang und ganz besonders auf Phillip Island war ich sehr langsam", so Rossi mit Blick auf die bisherigen Testfahrten in Vorbereitung auf die Saison 2017.

Bei der Rückkehr vom Phillip-Island-Test im Februar seien er und das Team "sehr traurig gewesen, weil wir nichts finden konnten", bemerkt Rossi. Damit meint der Italiener ausschließlich seine Seite der Yamaha-Box, denn Teamkollege Vinales war auf Phillip Island wie schon zuvor in Valencia und Sepang Gesamtschnellster gewesen.

Nun, am 2. von 3 Tagen des Doha-Tests in Katar, lief es dank der neuen Gewichtsverteilung an der M1 besser für Rossi: "Ich muss mich bei Yamaha bedanken, weil man mich sehr unterstützt. Sie kamen hier mit vielen neuen Ideen an und ich jetzt fühle ich mich besser. Die Rundenzeit war wichtig, weil ich mich bei den anderen Tests so schwertat."

Seinen Sturz in Kurve 7 will Rossi nicht überbewerten: "Es war mein 2. Run und mir ist am Limit einfach das Vorderrad weggerutscht. Ich hing unter dem Bike fest und so war es im Kiesbett kein angenehmes Gefühl. Ich fühle mich aber nicht so schlecht."

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