Jorge Lorenzo: MotoGP-Unfall von Jack Miller eine "Warnung von Gott"

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo hat seine ganz eigene Meinung zum schweren Unfall von Jack Miller im Training zum Grand Prix von Frankreich in Le Mans, dem 5. Rennen der MotoGP-Saison 2017.

Miller war ausgangs der 1. Kurve von der Strecke abgekommen und hatte sich beim anschließenden Crash mit viel Glück keine Verletzungen zugezogen.

"Ich denke, Gott hat ihm damit eine Botschaft gesendet: Heute ist nicht der Tag, an dem du dir weh tust", sagt Lorenzo und fühlte sich an einen schweren Unfall von Marc Marquez aus der MotoGP-Saison 2013 in Mugello erinnert.

"Das war eine Warnung an Miller, dass die MotoGP keine Witzveranstaltung ist", meint Lorenzo. "Jetzt liegt es an ihm, diesen Ratschlag zu beherzigen oder eben nicht."

"Meiner Meinung nach ist er einer der Piloten, die dem großen Risiko nicht genug Beachtung schenken. Er spielt damit, aber die Risiken beim Fahren dieser Bikes sind ihm nicht bewusst. Aber er wird schon wissen, wie er damit umzugehen hat."

Lorenzo und Miller waren just vor dem Zwischenfall in der Fahrerbesprechung aneinander gerasselt. Miller hatte Lorenzo für dessen Standpunkt in der Reifenfrage attackiert und dabei auch verbale Kraftausdrücke verwendet.

"Er hat mir im Prinzip zu verstehen gegeben, ich könne mir meine Meinung sonst wohin schieben – oder etwas dergleichen", sagt Lorenzo. "Sehr unhöflich."

"Dergleichen solltest du keinem Fahrer sagen, schon gar nicht vor allen anderen. Und erst nicht einem fünfmaligen Weltmeister."

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung Le Mans
Rennstrecke Le Mans Circuit Bugatti
Fahrer Jorge Lorenzo , Jack Miller
Teams Ducati Team , Marc VDS Racing
Artikelsorte News
Tags crash, gott, le mans, meinung, motogp, motorrad, risiko, unfall