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MotoGP Valencia 2019: Marquez bezwingt Quartararo und Miller, Rossi nur auf P8

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MotoGP Valencia 2019: Marquez bezwingt Quartararo und Miller, Rossi nur auf P8
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17.11.2019, 13:46

Marc Marquez stellt mit dem Sieg beim Saisonfinale das Triple klar - Maverick Vinales und Valentino Rossi enttäuschen - Jorge Lorenzo beim Abschied auf Platz 13

Honda-Werkspilot Marc Marquez hat das Saisonfinale in Valencia gewonnen. Damit stellte der Spanier für Arbeitgeber Honda den Gewinn der Teamwertung sicher. Marquez setzte sich klar gegen Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) und Jack Miller (Pramac-Ducati) durch. Valentino Rossi (Yamaha) kam als Achter ins Ziel.

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Jack Miller erwischte den besten Start und bog vor Pole-Setter Fabio Quartararo als Führender in die erste Kurve. Quartararo zog beim Beschleunigen aus Kurve 2 vorbei und übernahm die Führung. Dahinter fuhr Alex Rins (Suzuki), der aus der dritten Reihe einen sehr guten Start hatte. Weltmeister Marc Marquez fuhr hinter Andrea Dovizioso (Ducati) auf Position fünf. Valentino Rossi beendete die erste Runde auf Position neun.

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Marc Marquez, Repsol Honda Team

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Marquez zog zu Beginn der zweiten Runde an Dovizioso und Rins vorbei und übernahm die dritte Position. Am Ende der zweiten Runde setzte sich Marquez gegen Miller durch und hatte nur noch Quartararo vor sich. Quartararo und Marquez fuhren schneller als ihre Verfolger und setzten sich leicht ab. Miller führte die Verfolgergruppe an.

Yamaha-Werkspilot Maverick Vinales startete nicht gut ins Rennen. Als einer der großen Favoriten blieb er auf Position sieben fahrend hinter den Erwartungen und hatte zu kämpfen, den Anschluss an die Verfolgergruppe zu halten.

Marquez attackiert Quartararo und übernimmt die Führung

An der Spitze kam Marquez näher an Quartararo heran und lag in Schlagdistanz zur Yamaha mit der Nummer 20. Das Duo hatte sich bereits leicht vom Rest des Feldes abgesetzt. Nach einem Drittel der Renndistanz attackierte Marquez und übernahm mit einem aggressiven Manöver in Kurve 11 die Führung. Marquez setzte sich sofort ab. Miller kam näher an Quartararo heran.

 

Für Cal Crutchlow (LCR-Honda) und Michele Pirro (Ducati) war das Rennen vorzeitig vorbei. Crutchlow stürzte in Kurve 1, nachdem er sich mit Valentino Rossi um Platz neun duelliert hatte. Wildcard-Starter Pirro stellte seine Ducati an der Ducati-Box ab.

Die Abstände an der Spitze blieben konstant. Marc Marquez fuhr mit einigen Zehntelsekunden Vorsprung an der Spitze. Dahinter fuhr Fabio Quartararo auf Position zwei vor Jack Miller, Andrea Dovizioso und Alex Rins. Franco Morbidelli und Maverick Vinales kämpften um Platz sechs. Valentino Rossi fuhr auf der zehnten Position.

Drei Fahrer stürzen in der gleichen Kurve

Zur Halbzeit des Rennens kam es zu einem kontroversen Zwischenfall. Zuerst ging Danilo Petrucci (Ducati) in Kurve 6 zu Boden. Johann Zarco (LCR-Honda) stürzte wenig später an der gleichen Stelle. Und auch Iker Lecuona (Tech-3-KTM) stürzte in Kurve 6. Die KTM des Rookies traf Zarco, der den Zusammenstoß offensichtlich ohne Verletzungen überstand.

 

Durch Petruccis Ausfall befand sich Honda auf Kurs, die Teamwertung zu gewinnen. Marquez fuhr an der Spitze wie ein Uhrwerk. Quartararo steuerte Platz zwei entgegen. Millers Rundenzeiten wurden etwas langsamer. Der Australier geriet unter Druck von Ducati-Markenkollege Dovizioso. Und auch Rins durfte sich noch Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen.

Der kalte Wind forderte ein weiteres Opfer: Franco Morbidelli stürzte neun Runden vor Rennende in Kurve 4. Dadurch rutschte Maverick Vinales auf die sechste Position vor. Nur noch 16 Fahrer waren im Rennen. Durch die niedrigen Temperaturen kühlten die Vorderreifen aus.

Marquez holt für Honda den Titel in der Teamwertung

Marc Marquez leistete sich an der Spitze keine Fehler und kassierte 25 Punkte für den Sieg. Damit stellte der Spanier für Honda den Gewinn der Teamwertung sicher. Der größte Motorrad-Hersteller der Welt gewann damit alle drei Titel: die Fahrer-WM, die Hersteller-WM und die Team-WM.

"Es war ein schwieriges Wochenende, denn wir haben viel ausprobiert und hart gearbeitet", gesteht Marquez nach dem Sieg in Valencia. "Es gab ein Ziel und das war, um den Sieg zu kämpfen und die Team-WM zu gewinnen. Alle im Repsol-Honda-Team haben diesen Titel verdient."

"Sie haben unglaubliche Arbeit geleistet - von Japan nach Cervera und zurück! Es war eine perfekte Saison und es wird schwer sein, das zu wiederholen, aber jetzt ist es an der Zeit, das zu genießen. Auch wenn am Dienstag schon die Saison 2020 losgeht", blickt Marquez auf den Nachsaisontest.

Genugtuung für Fabio Quartararo

Fabio Quartararo kam als Zweiter ins Ziel und war damit mit Abstand bester Yamaha-Pilot. "Wer hätte erwartet, dass wir am Ende der Saison mit sechs Poles und sieben Podien dastehen – niemand! Das ist das Ergebnis harter Arbeit vom Team und von mir", freut sich der Rookie.

"Viele haben vor allem an mir gezweifelt, deshalb wollte ich sie eines Besseren belehren. Es ist unglaublich, die Saison auf diese Weise zu beenden. Danke an alle, die uns geholfen und an uns geglaubt haben. Ich freue mich auf die nächste Saison, wenn wir noch stärker sein werden", prophezeit der Franzose.

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Fabio Quartararo, Petronas Yamaha SRT

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Jack Miller komplettierte das Podium und brachte Ducati in die Top 3. "Ich denke, damit habe ich die Pleite in Malaysia wieder gutgemacht", scherzt Miller. "Ich denke, heute war mein bestes Rennen. Ich war konstant und versuchte, Fabio zu folgen, aber mir sind ein paar Fehler unterlaufen. Dann aber kam ich wieder etwas näher, es war, als hätte ich wieder mehr Grip. Aber die beiden da vorn waren einfach makellos. Es war ein tolles Rennen und hat Spaß gemacht, sie zu jagen."

Ducati-Markenkollege Andrea Dovizioso setzte sich gegen Alex Rins durch und wurde Vierter. Maverick Vinales blieb als Sechster hinter den Erwartungen zurück. Valentino Rossi kam hinter Suzuki-Pilot Joan Mir als Achter ins Ziel. Jorge Lorenzo beendete sein finales MotorGP-Rennen auf der 13. Position. Nur 15 Fahrer sahen die Zielflagge.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Event Valencia
Subevent Rennen
Autor Sebastian Fränzschky