Motor aus, Start aus Boxengasse: Vinales kann sein Pech nicht fassen

Während der Rennunterbrechung tauschte Yamaha die Kupplung - Maverick Vinales berichtet zusätzlich von Elektronikproblemen - Tag zum Vergessen in Spielberg

Motor aus, Start aus Boxengasse: Vinales kann sein Pech nicht fassen

Maverick Vinales erlebte einen Grand Prix der Steiermark zum Vergessen. Dabei begann zunächst alles gut für den Yamaha-Fahrer: "Ich bin eigentlich zufrieden, denn die ersten Runden waren fantastisch. Ich war glücklich. Beim ersten Start habe ich zwei Reihen gutgemacht."

Bis zum Abbruch in Runde drei befand sich Vinales in den Top 5. Nach der Unterbrechung fuhr er problemlos in die Startaufstellung. Als die Aufwärmrunde für den Neustart begann, hob der Spanier den Arm. Der Motor war abgestorben und er wurde in die Boxengasse geschoben.

Während der Unterbrechung hatten die Yamaha-Mechaniker die Kupplung gewechselt. "Im Vorjahr wurde die Kupplung beim Neustart sehr heiß", erinnert Vinales an die Rote Flagge in Spielberg vor einem Jahr. "Deshalb haben sie aus Vorsichtsmaßnahme die Kupplung getauscht."

Das war der Wendepunkt an diesem Sonntag. "Der Motor ging aus. Ich weiß es nicht", zuckt der Spanier mit den Schultern. "Ich habe die Kupplung kommen lassen und der Motor starb ab. Ich habe das Gleiche wie immer gemacht. Dagegen kann man nichts tun, das liegt nicht in meinen Händen."

Weitere Elektronikprobleme und Long-Lap-Strafe

Vinales musste aus der Boxengasse starten. Nach der ersten Runde betrug sein Rückstand knappe zehn Sekunden. Er startete eine Aufholjagd, aber seine M1 funktionierte nicht mehr richtig. Die Ursachen wusste Vinales nach dem Rennen nicht.

"Im zweiten Rennen ist das Gleiche wie im Qualifying passiert. Sobald ich das Gas aufgedreht habe, hat der Motor gestottert. Ich weiß nicht warum. Trotzdem bin ich weitergefahren. In den letzten Runden wurde das schlimmer."

Maverick Vinales

Wieder einmal erlebte der Spanier einen Tag zum Vergessen

Foto: Motorsport Images

Zudem erhielt er wegen Missachtung der Tracklimits eine Long-Lap-Strafe, die er auch antrat. Vinales hält fest, dass er wegen der Elektronikprobleme weder eine Verwarnung, noch die Strafe auf dem Dashboard angezeigt bekommen hat.

Die Strafe trat er nur an, weil er die Tafel auf der Zielgeraden gesehen hat. "Sonst hätte ich sie gar nicht angetreten", meint er dazu. "Ich hatte ein paar Probleme mit dem Motorrad. Mein Dashboard hat ständig Pitlane angezeigt. Das habe ich nicht verstanden."

"Auch die Anti-Wheelie-Kontrolle hat nicht richtig funktioniert. Weil dauernd Pitlane angezeigt wurde, dachte ich mir, dass es vielleicht ein Problem gibt oder ich Öl verliere. Deswegen bin ich in die Box gefahren. Ich war ohnehin nicht in den Punkterängen."

In der letzten Runde fuhr Vinales nämlich nicht über die Ziellinie, sondern bog in die Boxengasse ab und überquerte dort den Zielstrich. Es wäre der 19. Platz gewesen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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