Nach Stürzen im Training: Sachsenring zu gefährlich für die MotoGP?

Nach einigen Stürzen im Training zum MotoGP-Rennen am Sachsenring äußern die Fahrer Bedenken über das Sicherheitsniveau an der deutschen Rennstrecke.

„Wir müssen wirklich darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, hier am Sachsenring zu fahren. Denn es ist ganz einfach sehr gefährlich“, sagt Suzuki-Pilot Aleix Espargaro.

„Wenn du hier schnell sein willst, dann baust du einen Unfall. Es spielt keine Rolle, wie du es anstellst.“

Schuld an dieser Situation sei das Streckenlayout, so der Spanier. Vor Kurve 11, die sich am Freitag als Sturzschwerpunkt erwiesen hat, seien zu wenige Rechtskurven, sodass die Michelin-Einheitsreifen der MotoGP nicht durchgängig auf Temperatur seien, wenn die Piloten diese Kurve erreichen.

Deshalb schlägt Espargaro vor, eine zusätzliche Schikane einzubauen, um die Reifen vor Kurve 11 gleichmäßiger zu fordern. „Kurve 11 würde gefährlich bleiben, aber das Risiko wäre immerhin geringer“, meint Espargaro. „Das Problem ist nur, es gibt keinen Platz dafür.“

 

Mit solchen Überlegungen hält sich Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso indes gar nicht erst auf. Er sagt: „Ich glaube, niemand mag diesen Kurs. Wir haben hier einfach schon viele Unfälle gesehen.“

„Jeder Fahrer setzt sich dafür ein, nicht an dieser Strecke anzutreten, weil es kein guter Ort zum Fahren ist. Der Sachsenring ist sicherlich nicht die beste Strecke im Kalender.“

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Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Deutschland
Rennstrecke Sachsenring
Fahrer Andrea Dovizioso , Aleix Espargaro
Artikelsorte News