Nach Unfall in Austin: Dani Pedrosa fordert Verbot von Winglets in der MotoGP

Honda-Fahrer Dani Pedrosa will nach seinem Crash mit Andrea Dovizioso erwirken, dass Winglets an den Motorrädern der MotoGP alsbald verboten werden.

Die aerodynamischen Hilfsmittel, die zur Verbesserung des Abtriebs dienen, sind in den vergangenen Jahren größer und zahlreicher geworden. Vor allem Ducati setzt auf enorme Winglets, die jedoch auch ein gewisses Gefahrenpotenzial bergen, wie Pedrosa erklärt.

Er meint: Der Unfall zwischen ihm und Dovizioso beim MotoGP-Rennen in Austin hätte leicht ganz anders ausgehen können. „Zum Glück“, so der Spanier, „sind die Winglets an meiner Maschine nicht so groß.“

„Ich denke, wir müssen den Winglets aus Sicherheitsgründen einen Riegel vorschieben.“

Bildergalerie: Die Winglets an der MotoGP-Ducati

„In Argentinien haben wir gesehen, wie ein solches Winglet die Onboard-Kamera bei Marc Marquez zerschlagen hat. Das ist heftig. Wenn es eine Kamera kaputtmachen kann, dann kann es bei einem menschlichen Körper noch viel mehr anrichten.“

 

„Das müssen wir verhindern“, sagt Pedrosa. „Denn diese Winglets sind sehr groß und sie sind auch gefährlich geformt.“

Was die Nachwuchsklassen Moto2 und Moto3 übrigens bereits zum Verbot dieser Elemente gebracht hat: In der Moto2 gibt es die Winglets schon nicht mehr, in der Moto3 nur noch bis Saisonende.

Und Pedrosa ist nicht der erste MotoGP-Fahrer, der in dieser Sache seine Bedenken äußert. Motorrad-Superstar Valentino Rossi etwa bezeichnete die Winglets darüber hinaus noch als „hässlich“.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Amerika
Rennstrecke Circuit of the Americas
Fahrer Dani Pedrosa
Artikelsorte News
Tags aerodynamik, design, ducati, honda, motogp, motorrad, winglets