Nach Vertragsverlängerung: Das sind Espargaros Aprilia-Pläne

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Nach Vertragsverlängerung: Das sind Espargaros Aprilia-Pläne
Autor: Maria Reyer
18.05.2018, 07:00

Aleix Espargaro hat bis Ende 2020 bei Aprilia unterschrieben: In Le Mans verrät er, was er in den kommenden Jahren verbessern möchte - Auch privates Glück perfekt

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini, Marc Marquez, Repsol Honda Team
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Franco Morbidelli, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS, Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro hat seine Zukunftspläne am Donnerstag in Le Mans bekannt gegeben, der Spanier wird zwei weitere Jahre für das Werksteam von Aprilia an den Start gehen. Er möchte bis 2020 mit der RS-GP auf das MotoGP-Podium fahren. "Schon von Saisonbeginn an habe ich gesagt, dass ich bei Aprilia bleiben möchte." Nun ist sein Wunsch in Erfüllung gegangen, denn auch das Team um Teammanager Romano Albesiano wollte unbedingt mit Espargaro weiterarbeiten. Und nicht nur im Beruf läuft es derzeit rund bei dem 28-Jährigen.

"Das ist meine zwölfte Saison in der Meisterschaft und noch nie war ich mehr als zwei Jahre im selben Team. Das gibt dir aber Stabilität, um dich weiter zu verbessern und mehr zu lernen. Das war meine Priorität", erklärt der ältere Espargaro-Bruder seinen Antrieb für die Vertragsverlängerung. Zuvor war er bereits für Suzuki, Forward und Aspar in der MotoGP unterwegs.

Bislang lief es für den zweifachen MotoGP-Polesetter in der Saison 2018 nicht nach Wunsch. Vor allem technische Probleme plagten den Spanier. "In den ersten Rennen lief es natürlich nicht ganz nach Wunsch, wir hatten ein paar Probleme mit dem Bike. Dennoch waren wir nicht so weit weg von den Topjungs, wenn der Motor einmal funktioniert hat. Ich werde mit Aprilia weiter um meine Träume kämpfen und die RS-GP hoffentlich verbessern."

 

In vier Rennen kam Espargaro nur einmal als Zehnter (Austin) ins Ziel. Seine oberste Priorität lautet daher jetzt: "Erstes müssen wir das Bike noch verbessern. Wir haben es schon sehr viel weiter entwickelt, seit ich in Valencia vor zwei Jahren das erste Mal damit gefahren bin. Dennoch sind wir noch nicht so nahe dran, speziell an den japanischen Marken. Daher müssen wir immer noch hart arbeiten. Aber unser Level ist nicht so schlecht. Wir haben schon im Vorjahr gezeigt, dass wir auf dieser und jener Strecke knapp dran sind."

Besonders nach der Dreierkollision in Jerez hat sich Espargaro geärgert, da er solche Chancen eigentlich ausnutzen wollte. "In Jerez sind Fahrer, die eigentlich um die Plätze sieben oder acht gekämpft hätten, auf das Podium gefahren aufgrund des Unfalls. Und wir konnten diese Chance nicht nutzen, weil wir ein Problem hatten. Wir müssen solche Möglichkeiten nutzen."

 

Espargaro ist nun darauf bedacht, öfter ins Ziel zu kommen und die RS-GP zu verbessern. "Dann müssen wir den Motor verbessern. Der Motor, die Beschleunigung und der Speed sind schon viel besser als im Vorjahr. Wir brauchen mehr Stabilität, um mehr Rennen beenden zu können. Damit sammeln wir auch mehr Daten. Ich bin sicher, dass das Bike sehr konkurrenzfähig ist. Wir können sehr nahe dran sein an den Topjungs. Aber natürlich kann ich das jetzt behaupten, ich muss es aber auch zeigen und beweisen."

Nicht nur seine berufliche Zukunft ist geklärt, in wenigen Wochen wird sich auch sein privates Glück vermehren. Seine Frau Laura ist schwanger mit Zwillingen. In zwei Wochen soll das Paar zum ersten Mal Eltern werden. "Ich bin sehr nervös", gibt Espargaro freudig zu. "Schon seit zwei Wochen kann ich kaum schlafen. Ich kann es kaum erwarten, das habe ich mir schon immer gewünscht. Ich bin schon seit zwölf Jahren mit meiner Frau zusammen und in zwei Wochen geht der Traum in Erfüllung. Das wird bestimmt sehr schön. Ich hoffe, dass sie noch vor Barcelona auf die Welt kommen. Dann werden sie die MotoGP bei meinem Heimrennen kennenlernen."

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