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Nackenschmerzen nach Crash: Petrucci auf Öl einer Aprilia ausgerutscht

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Nackenschmerzen nach Crash: Petrucci auf Öl einer Aprilia ausgerutscht
Autor:
Co-Autor: Matteo Nugnes
16.07.2020, 12:08

Danilo Petrucci stürzte beim Test in Jerez und verpasste viel Streckenzeit am Nachmittag - Ducati muss Elektronik für den neuen Hinterreifen umprogrammieren

Danilo Petrucci sorgte beim Testtag in Jerez für die einzige große Schrecksekunde. Als die Nachmittagssession begann, stürzte der Italiener in einer schnellen Kurve. Es war ein heftiger Crash, aber der Ducati-Pilot zog sich zum Glück keine ernsthaften Verletzungen zu.

"Leider hatte ich einen heftigen Sturz. Ich fuhr weiter vorne in einer Gruppe. Vor mir war Aleix", schildert Petrucci. "Als er gebremst hat, hat sein Motorrad geraucht. Ich dachte, dass er Öl verliert. Aber er ist weitergefahren, also dachte ich, dass es kein Öl sein kann."

Die Aprilia von Aleix Espargaro verlor aber Öl. "Als ich zu Kurve 11 kam, ist mir das Vorderrad weggerutscht. Das ist eine sehr schnelle Rechtskurve, die man im dritten Gang mit rund 150 km/h fährt", sagt "Petrux". "Ich habe mir den Kopf angeschlagen."

"Deshalb haben wir uns dazu entschieden, nicht mehr hinauszufahren. Leider war das die wichtige Session, weil sie zur Rennzeit stattgefunden hat. Ich muss aber sagen, dass ich Glück hatte, denn ich hatte Schmerzen im Nacken. Hoffentlich tut es am nächsten Tag nicht mehr so weh."

Gutes Gefühl in erster Testsession

Auch Honda-Rookie Alex Marquez rutschte in Kurve 6 auf dem Öl aus. Der Spanier konnte nach der Unterbrechung aber weiterfahren. Für Petrucci war der Tag vorzeitig beendet. In der Vormittagssession landeten Andrea Dovizioso und Petrucci auf den Plätzen 19 und 20.

Danilo Petrucci

Ducati musste wegen dem neuen Hinterreifen an der Elektronik arbeiten

Foto: Motorsport Images

Ducati wollte erst am heißeren Nachmittag angreifen. "Ich wäre gerne mehr gefahren. Am Vormittag war ich vom Gefühl überrascht, das ich mit dem weichen Reifen hatte. Wir haben den Reifen die ganze Session nicht gewechselt. Meine Bestzeit bin ich am Ende gefahren."

"Ich war zufrieden, auch wenn die Position nicht so gut war. Ich weiß, dass wir noch etwas mehr Zeit brauchen, um sich wieder an das Motorrad zu gewöhnen. Alle Fahrer waren schon recht schnell. Ich auch, womit ich happy bin. Ich hoffe nur, dass ich keine Schmerzen im Nacken haben werde."

Bei den Februartests in Malaysia und Katar hatte Ducati mit dem neuen Hinterreifen von Michelin große Schwierigkeiten. Wie ist es nun in Jerez? "Wir beginnen dieses Jahr ohne Daten vom Vorjahr. Die Temperatur ist um mindestens 20 Grad Celsius höher. Am Vormittag fühlte ich mich recht okay mit dem Motorrad."

"Wir mussten aber die Elektronik im Vergleich zum Novembertest deutlich ändern", verrät Petrucci. "Für die Reifen wird es schwierig, aber auch für die Fahrer. Ich habe viel trainiert und glaube, dass ich fit bin. Natürlich wird es für alle eine Überraschung werden. Ich habe mit dem Motocross-Bike eine Rennsimulation gemacht, aber das ist natürlich nicht vergleichbar."

Mit Bildmaterial von Ducati.

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Autor Gerald Dirnbeck