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"Zarco-Mania" in Frankreich: So sieht es Johann Zarco selbst

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"Zarco-Mania" in Frankreich: So sieht es Johann Zarco selbst
Autor:
Co-Autor: Willy Zinck
22.03.2019, 11:40

In Frankreich erlebt die MotoGP seit einigen Jahren eine große "Zarco-Mania" - Wie der KTM-Fahrer damit umgeht und wie er seinen Landsmann Quartararo bewertet

Mit 16 Grand-Prix-Siegen und zwei Moto2-Weltmeistertiteln ist Johann Zarco der erfolgreichste französische Fahrer in der Motorrad-WM. In den vergangenen Jahren hat sich in der "Grande Nation" eine wahre "Zarco-Mania" entwickelt. Die Zuschauerzahlen in Le Mans stiegen deutlich an. In der Königsklasse hat Zarco noch nicht gewonnen. Die französischen Fans müssen sich schon lange gedulden, denn der letzte Sieger Frankreichs war Regis Laconi. Er gewann im Jahr 1999 das 500er-Rennen in Valencia.

Im vergangenen Jahr stand Zarco bei seinem Heimrennen auf der Pole-Position. Aber bei der Jagd nach der Führung stürzte er nach sieben Runden. "Am Sonntag habe ich an nichts anderes als den Sieg gedacht", blickt er zurück. Hätte er nicht so viel riskiert, wäre ein Podestplatz realistisch gewesen. "Es war eine weitere Lehrstunde, die schwer zu schlucken war, aber man wächst damit." Nach dem Crash in Le Mans wurden Zarcos Leistungen inkonstanter. Erst im Herbst schaffte es der 28-Jährige wieder auf das Podest.

Trotzdem ist Zarco, der in Cannes geboren wurde, glücklich, dass er der MotoGP-Begeisterung in seiner Heimat neuen Schwung verliehen hat. "Es stimmt, dass es im Vorjahr eine 'Zarco-Mania' gegeben hat. Ich war der Favorit für den Sieg und startete von der Pole-Position. Ich bin ein Fahrer, der gewinnen kann. Momentan ist das mit meinem neuen Projekt nicht möglich, aber ich habe den französischen Fans das Gefühl des Sieges zurückgegeben. Das hat sich gezeigt, denn beim Frankreich-Grand-Prix standen alle hinter mir."

Johann Zarco

Mit der KTM steckt sich Johann Zarco kleinere Ziele

2017 eroberte Zarco auf heimischem Boden seinen ersten MotoGP-Podestplatz und im Vorjahr stand er auf der Pole-Position. Was erwartet Zarco mit seiner neuen KTM? "Es wird ein weiterer Grand Prix, bei dem ich momentan die Top 10 anpeilen muss. Ich glaube, dass die Entwicklung des Motorrades im Mai die Top 10 bestätigen wird, aber ich nicht das Podium anvisieren kann. Wir dürfen nicht träumen, denn ich bin Teil eines Entwicklungsprojektes. Es ist wichtig, eine Basis aufzubauen, um hohe Ziele erreichen zu können."

Zarco: Vielleicht kommt Quartararo als Star nach Le Mans

Neben Zarco können die französischen Fans mit Fabio Quartararo einem weiteren, vielversprechenden Fahrer die Daumen drücken. Auf dem Papier hat Quartararo mit der Yamaha ein derzeit konkurrenzfähigeres Motorrad als Zarco zur Verfügung. "Wir wissen noch nicht, was in den nächsten drei Rennen passieren wird", sagt Zarco über seinen jungen Landsmann, "aber vielleicht ist er vorne dabei und wird in Le Mans als Star empfangen." In diesem Jahr wird zum 50. Mal ein Motorrad-Grand-Prix in Frankreich ausgetragen.

Fabio Quartararo

Was wird Fabio Quartararo in den kommenden Rennen zeigen?

Bis zu 200.000 Fans werden vom 17. bis 19. Mai in Le Mans erwartet. Der Druck wird auf den Schultern von Zarco und Quartararo lasten. Zarco glaubt, dass sich der 21-Jährige bis zum fünften Saisonrennen in der MotoGP eingelebt hat, denn er selbst hat das auch durchgemacht: "Er hat dann drei Rennen außerhalb Europas hinter sich und dann auch noch Jerez. Somit kann er die MotoGP kennenlernen. Fabio war schon bei seinem Moto3-Debüt ein Star, denn die Öffentlichkeit hatte von seinem ersten Rennen 2015 an ein Auge auf ihn. Meiner Meinung nach hat er trotz seines jungen Alters schon genug Erfahrung."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck