Rossi-Schützling Morbidelli nun auch auf Yamaha: "Wird uns beiden helfen"

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Rossi-Schützling Morbidelli nun auch auf Yamaha:
28.01.2019, 11:12

Valentino Rossi und Schützling Franco Morbidelli fahren 2019 beide eine Yamaha M1 - Welche Vorteile sich daraus ergeben, hat der Italiener beim Launch verraten

Mit dem Umstieg von Honda auf Yamaha rückt Franco Morbidelli noch näher an seinen Mentor Valentino Rossi heran. Der Italiener wird ab 2019 das gleiche Bike wie der neunfache Weltmeister pilotieren. Was ihm diese Umstellung bringt und worauf sich der Moto2-Champion der Saison 2017 einstellt, hat er am Rande der Petronas-Yamaha-Präsentation verraten.

"Ich denke, das hilft uns beiden. Natürlich hilft es mir viel mehr als ihm, aber wir können Informationen und Eindrücke teilen und austauschen", schildert Morbidelli die zukünftige Zusammenarbeit mit Rossi. Der Italiener wird 2019 auf einer A-Spec M1 Platz nehmen und aktuelles Material vom Werksteam erhalten. Das soll auch dem Altmeister Aufschwung geben.

"Das ist nützlich. Und es ist auch Motivation für mich, das gleiche Bike wie er zu fahren. Ich werde versuchen, einen perfekten Job zu machen und ihn und alle anderen auf der Strecke zu schlagen. Das ist unser Ziel", schildert Morbidelli selbstsicher. Er war sowohl beim Wintertest in Valencia als auch in Jerez auf dem sechsten Gesamtrang zu finden - und damit zweimal schneller als Rossi (Neunter und Elfter).

Vor den entscheidenden Tests in Sepang und Katar stapelt Morbidelli allerdings tief. "Auf der Yamaha fühlt es sich immer so an, als hätte man noch Spielraum", merkt er an. "Als wir frische Reifen aufgezogen haben, dachte ich immer, ich hätte noch etwas mehr pushen können." Als eine der letzten Vorbereitungen auf die Saison hat er sich vorgenommen, "an jenem Punkt anzukommen, wo ich einen frischen Reifen verwende und das Maximum herausholen kann".

Generell ist Morbidelli mit seinem Bike sehr zufrieden. Die Yamaha sei im Gegensatz zur Honda deutlich "fahrerfreundlicher". "Es ist beeindruckend, wie angenehm das Gefühl ist", freut er sich. Teamkollege Quartararo kommt diese Eigenschaft der M1 ebenso entgegen. "Ich bin noch keine wirklich schnelle Rundenzeit gefahren", schmunzelt er.

Das wird er bei den nächsten Tests, spätestens aber im Qualifing in Katar, versuchen. Der größte Unterschied zur Moto2-Maschine? "Die Reifen. In der Moto2 konnten wir auch auf gebrauchten Reifen noch attackieren. In Jerez konnten wir sehen, dass wir mit frischen Reifen mehr als eine halbe Sekunde schneller sind. Ich muss etwas aggressiver auf der schnellen Runde sein", nimmt sich der Rookie vor.

Mit Bildmaterial von LAT.

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