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Sachsenring: Suzuki will "an Assen anknüpfen, bis auf ..."

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Sachsenring: Suzuki will "an Assen anknüpfen, bis auf ..."
Autor:
Co-Autor: Juliane Ziegengeist
05.07.2019, 15:17

Alex Rins und Joan Mir sind am Freitag zum Deutschland-Grand-Prix weitestgehend problemlos unterwegs und sehen Chancen auf ein starkes Wochenende

Suzuki ist mehr als solide ins Rennwochenende zum Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring gestartet. Alex Rins steigerte sich am Freitag von P4 im Auftakttraining bis auf P2 im Nachmittagstraining. Unterm Strich fehlten ihm 0,341 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Sachsenring-Spezialist Marc Marquez (Honda).

Fotos: MotoGP auf dem Sachsenring

Ergebnisse: MotoGP auf dem Sachsenring

Schon am vergangenen Wochenende in Assen waren Rins und Teamkollege Joan Mir bereits am Freitag und Samstag gut zurechtgekommen. Bei den Rennen zuvor war die eine schnelle Runde oft ein Problem gewesen. In Assen lief es dann auch zu Beginn des Rennens richtig gut, indem sich Rins und Mir vom dritten und fünften Startplatz direkt in eine Doppelführung nach vorn katapultierten. In der dritten Runde allerdings stürzte Rins dann in Führung liegend.

"Keine Ahnung", warum es plötzlich auch auf eine schnelle Runde läuft

"Hoffentlich können wir daran anknüpfen, bis auf das Rennen", lacht Rins nach P2 am Freitag in Deutschland und berichtet: "Es läuft gut. Ich fühle mich wohl auf dem Bike und habe heute viele Runden in Alleinfahrt zurückgelegt. Die Performance stimmt." Warum es bei Suzuki neuerdings plötzlich auch auf eine fliegende Runde richtig gut läuft, weiß Rins allerdings selber nicht so genau: "Ich habe keine Ahnung", gesteht er.

Rins' Teamkollege Mir, der in Assen auf P8 ins Ziel gekommen war, starte am Sachsenring-Freitag zunächst mit P20 im FT1. Es war seine erste Session auf einem MotoGP-Bike auf der deutschen Grand-Prix-Strecke. Im Nachmittagstraining steigerte sich der Rookie dann bis auf P13.

"Im FT1 war ich am Schluss mit einem stark abgefahrenen Reifen unterwegs und daher nicht sonderlich schnell", erklärt Mir und spricht davon, dass er sich am Freitag "generell hauptsächlich auf das Rennen vorbereitet" hat. "Im FT2 ist mir dann aber mit dem harten Reifen ein Fehler unterlaufen, weshalb auch diese Rundenzeit nicht ganz so toll war. Das hat ein paar Positionen gekostet."

"Alles in allem kam ich aber ganz gut zurecht, wenn man mal davon absieht, dass ich ein paar Mal die Linie verpasst habe, weil ich nie zuvor mit einer MotoGP-Maschine auf dieser Strecke gefahren bin. Da habe ich also noch ein bisschen Rückstand, aber das sollten wir hinkriegen", so der Rookie im Suzuki-Lager.

Gutes Gefühl für das Rennen

Für den Rennsonntag ist am Sachsenring der eine oder andere Regenschauer nicht auszuschließen. Sollte es dadurch einen unerwarteten Rennverlauf geben, könnte Suzuki-Speerspitze Rins möglicherweise auch auf der zweiten Marquez-Spezialstrecke im Kalender auftrumpfen.

Im April in Austin hatte der Suzuki-Pilot nach Marquez' Sturz (bei Trockenheit) gewonnen. Doch selbst, sollte es auch am Sonntag trocken bleiben, sieht sich der aktuelle WM-Vierte gut aufgestellt. "Die Strecke scheint der Suzuki insgesamt gut zu liegen", sagt er über den Sachsenring. Teamkollege Mir stimmt zu: "Ich weiß nicht, ob unser Bike auf dieser Strecke das beste ist, aber schlecht ist es ganz sicher nicht."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Sachsenring
Autor Mario Fritzsche