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Schadensbegrenzung bei Suzuki: Warum Rins in Le Mans hinterherfuhr

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Schadensbegrenzung bei Suzuki: Warum Rins in Le Mans hinterherfuhr
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
20.05.2019, 13:05

Suzuki-Pilot Alex Rins kämpfte sich beim Großen Preis von Frankreich trotz schlechter Ausgangslage in die Top 10 vor - Kurvenspeed in Le Mans ein Problem

Nach den jüngsten Suzuki-Erfolgen in Austin und Jerez musste Alex Rins beim Großen Preis von Frankreich kleinere Brötchen backen und Schadensbegrenzung betreiben. Weil er in einem verkorksten Qualifying nicht über Startplatz 19 hinaus gekommen war, standen die Chancen auf eine Topplatzierung von vornherein schlecht.

"Es war ein sehr schwieriges Wochenende für uns. Das lag vor allem am Qualifying. Wir hatten eine sehr schlechte Strategie", blickt Rins zurück. Er hatte den direkten Einzug in Q2 verpasst und setzte dann bei abtrocknender Strecke auf Regenreifen, während Yamaha-Pilot Valentino Rossi mit Slicks in Q1 allen davon fuhr.

Für Rins blieb nur Rang 19 und die Hoffnung, es im Rennen zumindest ein paar Plätze nach vorn zu schaffen. Am Ende gelang dem Suzuki-Fahrer auch dank einiger Ausfälle und einer starken Aufholjagd der Sprung in die Top 10, zufrieden war er damit jedoch nicht. "Wir hatten mehr oder weniger das gleiche Problem wie in den Trainings", so Rins.

"Uns fehlte etwas im ersten Teil der Kurve, in dem Moment, wo man die Bremse löst. Wenn ich versucht habe, mehr Kurvenspeed mitzunehmen, hatte ich Gefühl für den Vorderreifen. Es ist seltsam. Das Problem hatten wir schon im Vorjahr, daran müssen wir arbeiten", erklärt der Spanier seine Schwierigkeiten mit der GSX-RR.

War bisher gerade der Kurvenspeed die Stärke der Suzuki, ließ ausgerechnet der in Le Mans zu wünschen übrig. "In dem Bereich hatten wir hier mehr zu kämpfen als auf den anderen Strecken. Vielleicht lag es an den kühlen Temperaturen oder den Kurven hier. Es war jedenfalls schwieriger als sonst", analysiert Rins.

Dennoch versucht er, das Positive zu sehen: "Wir haben sechs Punkte gesammelt. Die Bedingungen auf der Strecke waren nicht die besten, es gab einige Stürze in allen drei Klassen. Ich bin froh, es in die Top 10 geschafft zu haben. Wir sind hier als WM-Zweiter angereist, jetzt sind wir Dritter und es liegen noch viele Rennen vor uns."

Suzuki-Teamkollege Joan Mir erlebte in Le Mans ein Rennwochenende zum Vergessen. Viermal stürzte der Rookie, einmal sogar in der Aufwärmrunde zum Rennen. Zwar gelang ihm der Start aus der Boxengasse im vorgegebenen Zeitfenster, mehr als Platz 16 mit einer Runde Rückstand auf den letzten Punkteplatz war aber nicht drin.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Juliane Ziegengeist