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Stefan Bradl über Valentino Rossi: "Er kämpft aktuell mit stumpfen Waffen"

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Stefan Bradl über Valentino Rossi: "Er kämpft aktuell mit stumpfen Waffen"
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25.05.2019, 08:16

Kein Podium auf der Yamaha-Paradestrecke in Le Mans: Valentino Rossi verliert in der WM den Anschluss - Stefan Bradl sieht Honda und Ducati klar im Vorteil

Nach den Podestplätzen in Argentinien und Texas erlebte Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi in Jerez und Le Mans durchwachsene Wochenenden. Auf beiden Traditionsstrecken in Spanien und Frankreich feierte Rossi in der Vergangenheit zahlreiche Erfolge, konnte in diesem Jahr aber nicht um Podestplätze kämpfen.

ServusTV-Experte Stefan Bradl macht die Yamaha M1 für die aktuelle Situation verantwortlich: "Die Yamaha hat in den beiden vergangenen Jahren nicht die Entwicklung genommen wie die Maschinen von Honda und Ducati. Sie haben ein bisschen geschlafen. Deshalb sind sie in Rückstand geraten."

"Valentino versucht natürlich mit allen Mitteln, vorne reinzufahren. Er ist mit Platz fünf in Le Mans natürlich nicht zufrieden. Er will im Alter von 40 Jahren aufs Podest fahren. Er ist mit den Positionen fünf bis zehn alles andere als zufrieden", weiß Bradl.

"Wenn jemand weiß, wie man aus dieser kleinen Krise rauskommt, dann Valentino Rossi", macht der Zahlinger den Fans der Startnummer 46 Mut. "Er kämpft aktuell aber mit stumpfen Waffen, weil die Ducati und die Honda ein bisschen schneller sind."

In der Fahrerwertung verlor Rossi durch die eher enttäuschenden Ergebnisse in Jerez und Le Mans viele Punkte auf Marc Marquez, der beide Rennen gewann. Nach fünf Rennen liegt Rossi 23 Punkte hinter dem WM-Führenden zurück und ist mit 72 Zählern WM-Vierter. Landsmann Franco Morbidelli (34 Punkte) ist als WM-Achter der zweitbeste Yamaha-Pilot.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky