Suzuki: Fortschritte beim neuen Motor, Rookie Mir schüttelt Sturz ab

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Suzuki: Fortschritte beim neuen Motor, Rookie Mir schüttelt Sturz ab
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Jose Tamajón
29.11.2018, 11:25

Alex Rins ist mit den Verbesserungen am neuen Motor zufrieden und testet auch ein neues Chassis - Teamkollege Joan Mir ist auch nach einem Sturz schnell unterwegs

Rookie Joan Mir musste am Mittwoch seinen ersten Crash auf einem MotoGP-Bike verkraften. Der Moto3-Weltmeister von 2017 stürzte beim Test der Königsklasse am Mittwoch in Kurve 7, verletzte sich dabei aber zum Glück nicht. "Ich habe ein paar Prellungen, aber es ist nicht schlimm, weil es kein schwerer Crash war", berichtet der Spanier, der den ersten Testtag in Jerez mit 0,988 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit beendete.

Das bedeutete für den Rookie am Ende einen ziemlich guten zehnten Platz. "Das Wichtigste ist, dass ich nach dem Crash schnell wieder mein gutes Gefühl finden und meine Rundenzeit Stück für Stück verbessern konnte", freut sich der 21-Jährige, der mit der erledigten Arbeit "ziemlich zufrieden" ist. Mir arbeitete unter anderem an der Elektronik und daran, das Motorrad insgesamt besser kennenzulernen.

Gleichzeitig testete er aber auch schon einige neue Teile für 2019. Komplett auf die Weiterentwicklung der GSX-RR kann sich Teamkollege Alex Rins konzentrieren. Der Spanier, der 2019 bereits in sein drittes MotoGP-Jahr geht, testete am Mittwoch unter anderem ein neues Chassis. "Ehrlich gesagt bin ich ziemlich glücklich, denn wir konnten viele Dinge ausprobieren", berichtet er.

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Bike von Joan Mir, Team Suzuki MotoGP, nach Sturz

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Foto: : Jose Tamajón

Bike von Joan Mir, Team Suzuki MotoGP, nach Sturz

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Bike von Joan Mir, Team Suzuki MotoGP, nach Sturz

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Joan Mir, Team Suzuki Ecstar, Alex Rins, Team Suzuki Ecstar

Joan Mir, Team Suzuki Ecstar, Alex Rins, Team Suzuki Ecstar
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Alex Rins, Team Suzuki Ecstar

Alex Rins, Team Suzuki Ecstar
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Alex Rins, Team Suzuki Ecstar

Alex Rins, Team Suzuki Ecstar
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Alex Rins, Team Suzuki Ecstar
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Alex Rins, Team Suzuki MotoGP

Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
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Unter anderem habe man verschiedene Konfigurationen des neuen Chassis getestet. Ein weiteres Augenmerk lag erneut auf dem neuen Motor. "Ich hatte an beiden Motorrädern den neuen Motor. Unser Fokus lag auf dem Motor und auf dem neuen Chassis", verrät Rins. Der neue Motor, der bereits beim Test in Valencia zum Einsatz kam, sei "etwas besser" als das alte Aggregat. "Er hat mehr Power", erklärt Rins.

Gleichzeitig habe man im Vergleich zu Valencia einen Fortschritt gemacht, als der neue Motor noch zu aggressiv war. "Sie haben an der Elektronik etwas angepasst, und jetzt ist die Leistungsabgabe etwas sanfter", freut sich Rins und erklärt, dass der neuer Motor eigentlich "keine Nachteile" habe. Trotzdem liege aber noch etwas Arbeit vor ihm und seinem Team, weil das Gefühl noch nicht ganz so gut sei, wie mit dem alten Antrieb.

Das neue Chassis habe parallel dazu dafür gesorgt, dass das Turning in den langsamen Kurven jetzt besser sei. "In den schnellen Kurven war es etwas schlechter", räumt Rins ein. Aber ein einzelner Testtag sei ohnehin noch nicht ausreichend für ein solides Fazit. Aktuell sei noch keine Entscheidung gefallen. "Wir müssen noch mehr Vergleiche anstellen", betont der 22-Jährige.

In der Zeitenliste belegte er mit 1,182 Sekunden Rückstand nur Platz 13. Insgesamt ist er mit der Arbeit in diesem Winter bisher aber ziemlich zufrieden. Er verrät, dass Suzuki mehr Teile mitgebracht habe, als vor einem Jahr. "Sie wollen sich bei der finalen Entscheidung sicher sein", erklärt Rins. Am Donnerstag stehen in Jerez für ihn unter anderem weitere Vergleichstest zwischen altem und neuem Chassis auf dem Plan.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event MotoGP-Test in Jerez
Subevent Mittwoch
Fahrer Alex Rins , Joan Mir
Teams Team Suzuki MotoGP
Autor Ruben Zimmermann