Suzuki in Thailand nicht vorne dabei: Aufholjagd belastet die Reifen zu stark

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Suzuki in Thailand nicht vorne dabei: Aufholjagd belastet die Reifen zu stark
Autor: Gerald Dirnbeck
08.10.2018, 05:08

Alex Rins und Andrea Iannone können in Thailand nicht um das Podest kämpfen. Davide Brivio glaubt, dass die Startpositionen eine Rolle gespielt haben.

Suzuki konnte in Thailand nicht an das starke Ergebnis von Aragon anknüpfen. Alex Rins kam in Buriram als Sechster ins Ziel und Andrea Iannone als Elfter. "Wie erwartet war es ein schwieriges Rennen", zieht Teammanager Davide Brivio Bilanz. "Alex managte es gut. Leider haben wir den Preis für unsere Startpositionen bezahlt, weil er zu Rennbeginn mehr als andere attackieren musste. Deshalb waren seine Reifen am Ende stärker verbraucht."

Das gleiche Problem hatte auch Iannone, der in der ersten Runde von Startplatz sechs zwei Positionen verlor. Dann bekam er Schwierigkeiten mit der Vorderbremse. "Ich konnte nicht effektiv bremsen", hält der Italiener fest. Das machte Überholen auf dem engen Buriram-Circuit praktisch unmöglich. "Ich hatte eine gute Pace, aber nach dem schwierigen Start war es schwierig. Ich schaffte es dann noch in die zweite Gruppe."

Lange fuhr Iannone hinter dem Pramac-Ducati-Duo Jack Miller und Danilo Petrucci her. Vorbei kam er nur kurz. "Ich war schneller als sie, um drei bis vier Zehntelsekunden pro Runde. Leider konnte ich nicht überholen." Das lag an den Schwierigkeiten mit der Bremse. Zwischen Runde 19 und 22 gab es in dieser Gruppe einen großen Kampf. Iannone kam für Momente bis auf Rang acht nach vor, aber dann musste er die Ducatis von Alvaro Bautista, Miller und Petrucci ziehen lassen.

Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP

Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Etwas weiter vorne drehte Rins, der als Elfter losgefahren war, seine Runden, Er fuhr in einer Gruppe mit Dani Pedrosa (Honda) und Johann Zarco (Tech-3-Yamaha). Die letzte Runde begann er auch vor Zarco, aber der Franzose schaffte doch noch ein Überholmanöver. "Es war ein schwieriges Rennen", sagt Rins. "Ich habe zu Beginn versucht, den Rückstand auf die Spitzengruppe aufzuholen. Durch die Zweikämpfe mit anderen Fahrern habe ich viel Zeit verloren, aber nicht mit Pedrosa. Ich habe gepusht und dadurch die Reifen zu stark belastet. Dann habe ich versucht, meine Pace zu fahren."

In der Weltmeisterschaft sind Iannone und Rins Neunter und Zehnter. Weiter geht es in zwei Wochen mit dem wichtigen Suzuki-Heimrennen in Japan. "Wir fahren seit Saisonhalbzeit gute Rennen", meint Rins. "Deshalb haben wir große Erwartungen für Japan und wollen um das Podest kämpfen." Im vergangenen Jahr belegte Suzuki in Motegi die Plätze vier und fünf. Da man in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht hat, wird mit Rins und Iannone zu rechnen sein.

Mit zusätzlichen Informationen von Oriol Puigdemont.

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