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Suzuki: Warum keine Vier-Jahres-Verträge für Alex Rins und Joan Mir?

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Suzuki: Warum keine Vier-Jahres-Verträge für Alex Rins und Joan Mir?
Autor:
Co-Autor: Matteo Nugnes
12.07.2020, 10:11

Mit Alex Rins und Joan Mir verfügt Suzuki über zwei vielversprechende Talente: Warum haben die Japaner die beiden Spanier nicht langfristig gebunden?

Suzuki bemühte sich in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderer Hersteller darum, junge Talente in die MotoGP zu holen. Mit Maverick Vinales haben die Japaner einen Rohdiamant zum absoluten Spitzenfahrer ausgebildet.

Aktuell vertraut Suzuki auf Alex Rins und Joan Mir und verfügt damit über die jüngste Fahrerpaarung aller Werksteams. Aber warum hat Suzuki diese beiden Talente nicht langfristig an die Marke gebunden, wie es Honda im Fall von Marc Marquez mit einem Vierjahres-Vertrag tat?

"Ich habe nie an solche langen Verträge gedacht", gesteht Teammanager Davide Brivio. "Marquez' Vierjahres-Vertrag war etwas Ungewöhnliches. Es war eine Überraschung. Wir machen normalerweise Verträge über zwei Jahre. Das erwarteten wir."

 

Marc Marquez

Marc Marquez steht bei Honda bis Ende 2024 unter Vertrag

Foto: Motorsport Images

"Unser Wunsch ist es, so lange wie möglich mit Alex und Joan zu arbeiten. Alex erklärte sehr oft, dass er sich eine lange Karriere mit Suzuki wünscht. Natürlich müssen wir ihm ein wettbewerbsfähiges Motorrad bereitstellen. Ansonsten schaut er sich woanders um. Im Moment gibt es keine Hürden, die gegen einen langen Vertrag sprechen", so Brivio.

Dennoch favorisierte Suzuki im Frühjahr Verträge über zwei Jahre. Rins und Mir fahren demzufolge bis mindestens Ende 2022 für Suzuki. "Wir wollen Schritt für Schritt vorgehen. Ich hoffe, dass wir uns mit Alex und Joan auf einen weiteren Vertrag für 2023/2024 einigen können. Das würde mich sehr freuen", bemerkt Brivio.

Da Suzuki zwei vielversprechende junge Fahrer im Team hat, mussten keine Gedanken an andere Fahrer verschwendet werden. "Wir haben nie wirklich über einen Plan B nachgedacht, bei dem ein anderer Fahrer eine Rolle spielt. Natürlich hatte ich in den vergangenen Monaten einige Gespräche mit den Managern anderer Fahrer. Das ist normal", so Brivio.

"Unser Fahrerlager ist eine kleine Community. Ich kenne alle Manager der MotoGP-Fahrer. Ich treffe sie sehr oft an den Renn-Wochenenden und unterhalte mich", berichtet der Suzuki-Teammanager. "Es ist ganz normal, dass man sich über die aktuelle Situation unterhält. Ich wurde sehr oft gefragt, wie es mit unseren Fahrern aussieht. Ich habe jedes Mal gesagt, dass es unser Ziel ist, beide Fahrer zu halten."

Mit Bildmaterial von Suzuki Racing.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky