TV-Experte Stefan Nebel: "Bei Yamaha viele Parallelen zum Winter 2017/18"

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TV-Experte Stefan Nebel: "Bei Yamaha viele Parallelen zum Winter 2017/18"
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19.02.2019, 06:51

Im zweiten Teil des exklusiven Interviews spricht TV-Experte Stefan Nebel über die anstehende MotoGP-Saison 2019 und seine Eindrücke der Testfahrten in Sepang

2018 waren Stefan Nebel und Ruben Zimmermann gemeinsam Teil des MotoGP-Teams von Eurosport. 2019 wechseln die TV-Rechte der Königsklasse auf zwei Rädern von Eurosport zu ServusTV, doch die beiden bleiben dem Motorradrennsport trotzdem erhalten. Zimmermann weiterhin als Redakteur bei Motorsport-Total.com, Nebel hat bei ServusTV eine neue Rolle als Experte für die Superbike-WM (WSBK) gefunden.

Im ersten Teil unseres exklusiven Interviews haben die beiden unter anderem über Nebels neue Aufgabe bei ServusTV, seinen neuen Arbeitgeber und die Superbike-WM generell gesprochen. In Teil zwei stehen nun die kommende MotoGP-Saison 2019 und die jüngsten Wintertests der Königsklasse in Sepang im Fokus.

Frage: "Ducati hat bei den Testfahrten in Sepang den vielleicht stärksten Eindruck hinterlassen. Das muss nichts heißen, aber glaubst Du, dass es 2019 vielleicht endlich mit dem WM-Titel klappen könnte?"

Stefan Nebel: "Ducati spricht ja sehr offen aus, dass eine neue Ära anbrechen wird - sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-WM. Man will jetzt Siege und Meisterschaften einfahren. In diesem ganzen Prozess will man weg von dem Image des ... ich will nicht sagen Underdog. Aber man hat sich ganz klar dahingehend platziert, dass man sagt: Jetzt oder nie! Und dann ist natürlich auch immer die Gefahr groß, dass man so ein bisschen den roten Faden verliert. Aufgrund der Größe und der Kapazitäten, die man jetzt auch richtig nutzen muss, sehe ich die Fehlerquelle zum Beispiel auch da, dass man vielleicht einen Petrucci zu sehr unter Druck setzt - oder einen Rabat. Oder dass man einen Bagnaia zu früh unter Druck setzt. Denn das, was der in Sepang jetzt abgerissen hat, war schon sehr, sehr erstaunlich - sensationell als Rookie!"

"Aber damit kann man natürlich nicht permanent rechnen. Ein Jack Miller kann auch überraschen auf der Ducati. Aber ein Titelanwärter? Weiß ich nicht. Und somit bleibt derjenige, der übers Jahr vorne mitfahren kann, für mich auf jeden Fall Dovizioso. Der hat im letzten Jahr gezeigt, dass er Fehler machen kann, aber von diesen Fehlern dann auch zurückkehrt und sehr, sehr stark ist. Die Frage ist nur: Wer macht auf diesem hohen Niveau wie viele Fehler? Und wird man bei Ducati nicht zu früh nervös, weil sie zu sehr unter Druck sind? Da sehe ich schon ein Risiko. So oder so hat aber die Zeit von Lorenzo bei Ducati neue Ideen gebracht. Ich habe bei den Tests auch mal etwas genauer hingeguckt, und da ist schon relativ viel gewesen, was Lorenzo benutzt hat, was jetzt auch an der Ducati von Dovizioso ist. Diesen Vorteil, den man sich auch durch Lorenzo erarbeitet hat, den nutzt man schon sehr clever. Ich hoffe, dass sie diesen Schwung aus 2018 auch nach 2019 mitnehmen können."

Frage: "Ein Vorteil für Ducati könnte natürlich sein, dass bei Honda im Winter beide Piloten nicht wirklich fit waren. Wie schnell kann zum Beispiel ein Marc Marquez nach seiner Schulteroperation wieder zum alten Gefühl auf dem Motorrad zurückfinden?"

Nebel: "Und zum Automatismus zurückfinden! Und das ist genau der Punkt. Wenn man zwei Monate lang nicht gefahren ist, dann freut man sich zwar wie ein kleines Kind darauf. Allerdings fühlt es sich anders an als vorher. Dann muss man sich mit dieser Situation abfinden. Ich habe da auch relativ genau beobachtet, wie ein Marquez das gemacht hat. Er hat sich sehr zurückhalten und nur in ganz kleinen Schritten wieder angefangen, zu trainieren. Ihm war bewusst: 'Wenn ich das jetzt versaue und ich mir vielleicht eine Entzündung hole, weil ich zu schnell wieder ins Training einsteige et cetera, dann kann ich über die Saison ein Problem bekommen.' Er ist so selbstbewusst, dass er sich dann auch bei den Tests nicht zu weit aus dem Fenster lehnt und attackiert und allen beweisen möchte, dass er jetzt schon wieder schnell genug ist."

"Er ist relativ besonnen geworden, was bei ihm eigentlich etwas Neues ist. Ich glaube, dass das auch in seiner Entwicklung ein positiver Schritt ist. Er sagt sich: 'Ich muss mich hier zurückhalten, ich kann nichts dagegen machen.' In der Vergangenheit hatte er viele Verletzungen, bei denen er sich kaum Zeit gelassen oder gar nicht darüber gesprochen hat. Das ist die erste Verletzung, die ihn jetzt mal 'zurückgeworfen' hat. Und wenn man weiß, dass man angeschossen werden kann, dann geht man vielleicht auch an manche Situationen etwas anders ran."

"Bei Marquez mache ich mir grundsätzlich keine Gedanken, dass er wieder zurückkommt. Ich glaube aber trotzdem, dass er ein bisschen anders agieren wird. [...] Und natürlich geht es auch um die Belastungen eines MotoGP-Motorrads. In Sepang ist er nur kurze Distanzen gefahren, um sich zu schonen. So lange ist es aber gar nicht mehr bis zum ersten Rennen. Das bedeutet, vielleicht muss er in Katar auch erst einmal schauen, dass er überhaupt sauber über die Runden kommt. Sein Vorteil ist, dass es in Katar mehr Rechtskurven gibt und somit der linke Arm entspannter sein wird."

Frage: "Bei Lorenzo ist es noch extremer, weil er in Sepang gar nicht dabei und bei den Tests Ende 2018 noch angeschlagen war. Das heißt, er hat die Honda bislang noch nie wirklich am Limit gefahren, oder?"

Nebel: "Er ist schon am Limit gefahren, und zwar eigentlich jede Runde. An seinem persönlichen Limit. Allerdings hat er natürlich noch weniger Erfahrung, was eine komplette Renndistanz angeht - schlechte Reifen, Detailabstimmung, solche Sachen. Aber da hört man ja auch von ihm, dass er zumindest mit der Basis schon einmal sehr zufrieden ist. Und ich glaube, dass er dadurch die Sicherheit bekommt, sich keinen großen Stress machen zu müssen. So kann er vielleicht auch mit etwas bewusster Zurückhaltung in die Saison 2019 starten, um sich dann über das Jahr zu entwickeln und vielleicht das Ruder hintenrum noch einmal herumzureißen. Und da ist natürlich ein großer Vorteil, dass Marquez aktuell ein ähnliches Problem hat."

Jorge Lorenzo

Bei Honda schauen alle gespannt auf das Duell Marquez gegen Lorenzo

"Dadurch kann er Lorenzo aktuell nicht groß unter Druck setzen - und umgekehrt auch nicht. Und so entsteht [bei Honda] auch gar keine Unruhe. Ich glaube, in der Saison 2019 wird es darum gehen, ruhig zu bleiben und sich zu entwickeln, was dann am Ende des Jahres zum Erfolg führen wird. Wer da dann der Bessere ist, das wird sich herausstellen. Klar ist aber auch, dass der Vorteil da schon bei Marquez liegt, weil er die Honda einfach aus den letzten Jahren besser kennt. Und wenn das Gefühl erst einmal da ist, dann weiß er, wie das Ding reagiert. Bei Lorenzo wird es immer mal wieder überraschende Situationen geben - und da fällt man oftmals auf die Nase. Dann stellt sich die Frage: Geht dabei etwas zu Bruch, ja oder nein?"

Frage: "Hinter Yamaha steht aktuell noch ein großes Fragezeichen - auch intern. Maverick Vinales scheint deutlich zufriedener mit der Entwicklung zu sein als Valentino Rossi. Was glaubst Du, in welche Richtung es 2019 geht? Und warum gehen die Aussagen so stark auseinander?"

Nebel: "Ich glaube, dass das auf die unterschiedlichen Charaktere der Fahrer zurückzuführen ist. Natürlich ist ein Vinales - und das haben wir auch im vergangenen Jahr öfters besprochen - alleine schnelle. Und natürlich ist der auch schnell über eine Renndistanz. Die Frage ist aber, wie sieht das in einem richtigen Rennen aus, wenn andere 'stören'? Wo hat die Yamaha dann die Vor- und Nachteile? Es war ja letztes Jahr auch kein langsames Motorrad. Nur es hat halt nicht immer gepasst, weil sie sehr sensibel war."

"Bei Rossi ist es glaube ich schon so, dass der grundsätzlich ein gutes Gefühl hat. Sonst würde der sich ja nicht draufsetzen und das Fahren auch genießen. Er ist aber durch seine ganze Erfahrung so vorsichtig geworden, dass er Yamaha lieber nicht zu früh lobt, und dann im dritten Rennen sagt: 'Oh, da haben wir uns ein bisschen vertan, denn im Pulk kann ich wieder nicht attackieren, und auf der Bremse habe ich Probleme. Alleine kann ich meine Rundenzeit fahren, aber im Pulk nicht.' Daher hält er jetzt lieber mal den Ball flach. Aktuell sehe ich bei Yamaha ziemlich viele Parallelen zum Winter 2017/18. Daher würde ich mich erst einmal überraschen lassen, ob das Motorrad wirklich so viel besser ist und vom Charakter her so viel besser in das eigentliche Renngeschehen der MotoGP hineinpasst."

Frage: "Eine positive Überraschung könnte Suzuki werden. Alex Rins stand im vergangenen Jahr bereits mehrfach auf dem Podium. Hat er in diesem Jahr die Chance, konstant vorne mitzufahren - und vielleicht sogar einen Sieg zu holen?"

Nebel: "Ich traue es Rins in der aktuellen Situation durchaus zu, hier und da zu den Sieganwärtern zu zählen. Allerdings muss ich dazusagen, dass Rins bei Suzuki vermutlich ziemlich alleine ist, wenn es mal ein Problem gibt. Ein Mir als Rookie hat einfach noch nicht das Potenzial, das aufzufangen. Da kann es dann auch mal passieren, dass Suzuki drei oder vier Rennen einen richtig krassen Durchhänger hat und nur noch um Platz sechs bis zehn rumfährt. Die MotoGP ist einfach - und das hat man auch bei den Tests wieder gesehen - so eng, dass Kleinigkeiten entscheidend sind. Und ich glaube, dass es bei Suzuki schon ein wenig von der Tagesform abhängig ist. Auf der anderen Seite haben sie letztes Jahr bewiesen, dass sie die Lücke klar geschlossen haben. Somit kann Suzuki - und das würde ich ihnen auch von Herzen gönnen - mit Rins schon aufzeigen. Und auch Mir kann das ein oder andere Highlight setzen."

Frage: "Ein Highlight hat KTM beim Finale in Valencia mit Platz drei gesetzt. Aber was ist 2019 drin? Bei den Tests hatte man teilweise das Gefühl, dass sie fast schon zu viele neue Teile gebracht und die Fahrer damit etwas überfordert haben ..."

Nebel: "Das ist genau das schwierige bei solchen Test- und Entwicklungsfahrten: Du musst immer einen klaren Kopf und eine klare Richtung beibehalten. Aktuell sehe ich bei KTM bei den Fahrern und auch bei den Fahrstilen relativ große Unterschiede. Das bedeutet nicht, dass es zum Beispiel bei Ducati nicht so ist. Ein Jack Miller und ein Dovizioso haben zum Beispiel auch einen völlig unterschiedlichen Fahrstil. Aber trotzdem sagt man einem Miller: 'Mach mal dies und jenes, denn dann wird das besser funktionieren, das haben wir bei Dovizioso gesehen.' Und umgekehrt auch."

"Bei KTM ist das aber nicht ganz so klar gegeben, weil man eben so viel probiert. Blöd gesagt ändert sich das Motorrad für jeden Fahrer alle 20 Runden. Da braucht man dann über Details gar nicht sprechen. Und genau da liegt die Gefahr, sich eventuell nur auf einen [Fahrer] zu konzentrieren, und sich damit zu verrennen. Auf der anderen Seite kann man nicht an den Dingen arbeiten, die auch essentiell wichtig sind, weil andere Dinge in der Entwicklung einfach Vorrang haben. Und als neuer Hersteller - und das ist ja KTM noch immer - muss man diese Entwicklung einfach machen. Und man muss auch die Fehltritte machen. Aber dann geht es darum, die Ruhe zu behalten und alle auf den richtigen Pfad zu lenken. Das ist schon relativ schwer. Da ist es einfach wichtig, dass KTM seinen Fahrplan beibehält, und dass alle mitziehen und dem vertrauen."

Frage: "Einen Sprung nach vorne braucht dringend auch Aprilia. Glaubst Du, dass sie das schaffen, und dass auch ein Andrea Iannone der richtige Fahrer ist, um dabei zu helfen?"

Nebel: "Ich glaube, dass Aprilia ganz gut aufgestellt ist. Aleix Espargaro war ja [Ende 2018] vom Speed her nicht wirklich weit weg. Es hat ein bisschen an Kleinigkeiten, die in der MotoGP sehr böse bestraft werden, gehapert. Klar ist aber auch, dass in Valencia nur ein Espargaro für Aprilia wirklich in der Lage war, vorne mitzufahren. Einem Scott Redding konnte man gar nicht das Material geben. Dadurch war schon einmal nur einer da, der schnell fahren konnte. Jetzt kommt ein anderer dazu, der sowohl mit Ducati als auch mit Suzuki ganz vorne dabei war, und der aus meiner Sicht einer der am meisten unterschätzten Fahrer ist - nämlich Andrea Iannone. Der hat zwar einen sehr speziellen Charakter, aber er lässt keinen Versuch aus, so ein Ding nach vorne zu fahren. Und wenn die beiden sich [gegenseitig] unter Druck setzen und sich positiv pushen, und Aprilia vielleicht diesen einen Glücksgriff macht, dann ist das auf jeden Fall ein Team, das permanent in die Top 10 fahren kann - und auch das ein oder andere Highlight setzen wird."

Marcel Schrötter

Marcel Schrötter holte 2018 seinen erstes Podestplatz und war konstant schnell

Frage: "In der MotoGP gibt es leider auch 2019 keinen deutschen Fahrer, dafür aber in der Moto2 gleich drei mit Lukas Tulovic, Philipp Öttl und Marcel Schrötter. Und nachdem viele Moto2-Spitzenfahrer der Saison 2018 jetzt in die MotoGP aufsteigen, spricht doch eigentlich relativ viel dafür, dass Marcel Schrötter 2019 ganz vorne zu Topfavoriten zählen wird."

Nebel: "Marcel hat sich in diesem Winter voll abgekapselt - im positiven Sinn! Er hat sein Ding durchgezogen, trainiert wie ein Irrer und seinen Fokus anders gelegt. Sein Fokus war noch nie verkehrt, aber mit seinem positiven Gefühl für seine eigenen Leistungen hat es immer ein bisschen gehapert. Ich glaube, er hatte nie die Chance, so ein Selbstbewusstsein aufzubauen, dass er auch in den ersten Runden [eines Rennens[ so reinhält, wie er aufgrund seines fahrerischen Talents eigentlich reinhalten könnte. Ich glaube, dass der Winter ihm sehr gut getan hat - nicht aufgrund des Trainings, sondern wegen der Leute, die er um sich herum hatte."

"Das hat ihm auch ein bisschen Lockerheit gegeben. Und ich könnte mir vorstellen, dass sich genau über diese Lockerheit der Erfolg einstellen wird - denn Motorradfahren kann er ohne Frage! Es gibt fahrerisch nicht viel, was man bei ihm verbessern kann. Es ist mehr der Kopf. Er hat jetzt mit Tom Lüthi einen Teamkollegen, der richtig Gas geben wird. Was den Charakter angeht, ist er Marcel Schrötter schon ähnlich - aber in seiner Art und Weise im Zweikampf noch abgewichster. Da werden sich die beiden schon in die richtige Richtung entwickeln. Und für Marcel Schrötter ist die Saison 2019 die, in der er diesen Knoten jetzt aufmachen sollte, damit er nicht in diesem Muster hängenbleibt, die Rennen in den ersten zwei, drei Runden zu verlieren. Und wenn er da drei- oder viermal ein positives Erlebnis hat, und vielleicht von Anfang an vorne mitfährt, dann wird er auch nochmal selbstbewusster."

Frage: "Wie sieht's bei Dir aus, wirst Du 2019 irgendwann auch einmal bei der MotoGP an der Strecke dabei sein? Vielleicht am Sachsenring?"

Nebel: "Sachsenring wird leider nicht klappen, da bin ich auch sehr traurig drüber. Aber da sind wir mit der Superbike-WM in Donington. Ich glaube, da wird das Programm bei ServusTV ganz interessant aufgestellt sein. Da wird es dann auch die ein oder andere Schalte geben, um die beiden Rennserien miteinander zu zeigen. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auf jeden Fall zu einem MotoGP-Rennen kommen! Ganz einfach, um die Jungs dort auch mal wieder zu treffen. Wann das allerdings sein wird, das weiß ich nicht. Aber da vertraue ich jetzt einfach mal darauf, dass es irgendwann mal eine Situation gibt, in der ServusTV sagt: 'Du solltest mal da und da mitkommen zur MotoGP.' Und dann bin ich da! [lacht] Und wenn das nicht gelingt, dann werde ich es vielleicht privat einfach mal machen."

Mit Bildmaterial von ServusTV.

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Rennserie MotoGP
Autor Ruben Zimmermann
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