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Valentino Rossi glaubt: "Quartararo auch in Zukunft schwer zu schlagen"

In Jerez geriet das Yamaha-Werksteam durch die eigenen Kundenfahrer sichtlich unter Druck - Laut Valentino Rossi ist die Situation aber anders als im Vorjahr

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Valentino Rossi glaubt: "Quartararo auch in Zukunft schwer zu schlagen"

Als die beiden Petronas-Fahrer Fabio Quartararo und Franco Morbidelli im Qualifying von Jerez sensationell auf die Startplätze eins und zwei stürmten, warf das kein allzu gutes Licht auf das Yamaha-Werksteam. Vor allem Valentino Rossi hatte sich als Dreizehnter deutlich schlechter qualifiziert als die Kundenfahrer.

Zwar wurde das Bild im Rennen wieder gerade gerückt. Aber das auch nur, weil Quartararo mit einem Defekt auf Platz zwei liegend ausschied und Morbidelli gegen Rennende die Reifen eingingen. Letzteren konnte Rossi in der Schlussphase daher hinter sich lassen und so immerhin noch Platz sechs sicherstellen.

"Wir reden viel mit Franco, auch über die Reifenwahl und die Abstimmung. Aber unsere Settings unterscheiden sich etwas. Es sieht so aus, dass er auf gebrauchten Reifen mehr Probleme hatte als ich, vor allem am Vorderrad", analysiert Rossi seinen Zweikampf mit Morbidelli beim Großen Preis von Spanien.

"Das Gute an der Arbeit mit den jungen Fahrern ist, dass sie viel von mir lernen können, aber ich auch viel von ihnen lernen kann. Das gilt auch für Franco, denn er ist sehr, sehr stark", erklärt der Yamaha-Pilot. Die gute Performance der beiden Petronas-Fahrer in Jerez wundert den "Doktor" deshalb nicht.

Rossi räumt ein: "An dem Wochenende haben die Fahrer den Unterschied gemacht. Quartararo war von Anfang schnell, weil er besser gefahren ist. Ohne das Problem im Rennen wäre er vielleicht Zweiter oder Dritter geworden. Ich glaube, es wird auch in Zukunft schwierig sein, ihn zu schlagen."

Franco Morbidelli

In Jerez musste sich Franco Morbidelli am Ende dann doch geschlagen geben

Foto: LAT

Vergleichbar mit dem Vorjahr, als die Werksyamahas mehr als nur einmal dem Kundenteam unterlagen, sei die Situation aber nicht, betont Rossi. "Damals war die Situation verwirrend, weil unsere Innovationen nicht funktioniert haben. Deshalb war Zarco mit dem alten Motorrad oft schneller als wir."

Natürlich habe das auch daran gelegen, dass Johann Zarco ein "sehr schneller Fahrer" sei. "Aber das alte Material war damals auch besser als das neue", sagt Rossi. "Jetzt ist die Situation für alle klarer. Die Motorräder sind mehr oder weniger gleich. Und weil das so ist, macht es die Entwicklung einfacher."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist