Valentino Rossi im F1-Mercedes: Monster plant PR-Coup mit Lewis Hamilton

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Valentino Rossi im F1-Mercedes: Monster plant PR-Coup mit Lewis Hamilton
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
09.03.2019, 13:14

MotoGP trifft auf Formel 1: Valentino Rossi und Lewis Hamilton sollen bei einem von Monster initiierten Test ihre Arbeitsgeräte tauschen

Yamaha-Hauptsponsor Monster plant einen PR-Event, bei dem Valentino Rossi und Lewis Hamilton ihre Einsatzgeräte tauschen sollen. Seit drei Jahren verfolgt der Energydrink-Hersteller diese Vision, hatte aber bisher keinen Erfolg, die Beteiligten zu überzeugen. Doch seit 2019 agiert Monster als Hauptsponsor und dürfte dadurch etwas mehr Druck auf Yamaha und Rossi ausüben können.

Bisher wurden weder ein Termin noch ein Zeitpunkt ausgemacht. "Es wird seit Jahren darüber gesprochen, doch wir konnten nie etwas Konkretes auf die Beine stellen", kommentiert ein Yamaha-Vertreter. "Warten wir ab, was dieses Mal passiert, doch bisher wurde nichts Konkretes vereinbart."

Valentino Rossi bei einem der F1-Tests für Ferrari

Valentino Rossi bei einem der F1-Tests für Ferrari

Die Verträge der beiden Ausnahmekönner schließen aus, dass der Test innerhalb der Saison erfolgt. Das Saisonfinale der Formel 1 findet am 1. Dezember in Abu Dhabi statt. Sprich, der Test müsste in der Winterpause erfolgen.

Kommt der PR-Coup tatsächlich zustande?

Hamilton wird an diesem Wochenende den Saisonauftakt der MotoGP besuchen. Der Brite folgt einer Einladung von Petronas, dem Hauptsponsor des neuen Yamaha-Satellitenteams. Er wird das Geschehen auf dem Losail International Circuit aber lediglich am Samstag live verfolgen.

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Lewis Hamilton, Yamaha R1

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Foto: : Monster Energy

Lewis Hamilton, Yamaha R1

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Lewis Hamilton, Yamaha R1

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Foto: : Yamaha

Yamaha R1 von Lewis Hamilton

Yamaha R1 von Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton, Yamaha R1, mit Michael van der Mark und Alex Lowes

Lewis Hamilton, Yamaha R1, mit Michael van der Mark und Alex Lowes
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Lewis Hamilton, Yamaha R1

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Foto: : Monster Energy

Im Dezember 2018 überraschte Hamilton mit einem privaten Superbike-Test. In Jerez drehte der Formel-1-Champion mit einer speziell für ihn aufgebauten Yamaha R1 seine Runden und holte sich Tipps von den Yamaha-WSBK-Fahrern Alex Lowes und Michael van der Mark. Hamilton stürzte mit der etwa 200 PS starken Yamaha, blieb dabei aber unverletzt. Rossi lud Hamilton nach dessen Superbike-Test zu einem Besuch auf die Ranch nach Tavullia ein.

Rossi konnte bereits einige Erfahrungen außerhalb seiner gewohnten Umgebung sammeln. Der 40-jährige Italiener gewann im Dezember ein weiteres Mal bei der Monza-Rallye-Show. Es war der vierte Sieg in Folge. Rossi ließ Rallye-Profi Teemu Suninen klar hinter sich.

Als Rossi selbst "Schumi" beeindruckte

Vor etwas mehr als zehn Jahren flirtete Rossi mit der Formel 1 und absolvierte für Ferrari einige Tests. Selbst Michael Schumacher zeigte sich damals von Rossis Runden beeindruckt. "Ich erinnere mich, dass Michael Schumacher, mit dem ich mich um die Telemetrie kümmerte, sehr erstaunt schaute. Er konnte es beinahe nicht fassen", blickt Ferrari-Ingenieur Luigi Mazzola zurück.

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Valentino Rossi mit Michael Schumacher, Ferrari

Valentino Rossi mit Michael Schumacher, Ferrari
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Foto: : LAT Images

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Fernando Alonso, Scuderia Ferrari; Valentino Rossi, Ducati

Fernando Alonso, Scuderia Ferrari; Valentino Rossi, Ducati
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Foto: : Ducati Corse

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008

Valentino Rossi testet den Ferrari F2008
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Foto: : Ferrari Media Center

Schlussendlich entschied sich Rossi gegen einen Wechsel in die Formel 1. Er stellte klar, dass die Leidenschaft für den Zweiradsport zu groß ist.

Ex-Teamkollege Jorge Lorenzo folgte 2016 einer Einladung und pilotierte in Silverstone den Mercedes W05. Auch damals war Monster die treibende Kraft.

Mit Bildmaterial von Monster Energy.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky
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