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MotoGP: Dani Pedrosa kritisiert Manöver von Valentino Rossi in Aragon

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MotoGP: Dani Pedrosa kritisiert Manöver von Valentino Rossi in Aragon
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Bei seinem Überholmanöver in Aragon drückte Valentino Rossi Dani Pedrosa bei 300 km/h fast von der Strecke: Pedrosa übt nun Kritik, während Rossi darüber nur lachen kann.

2. Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
2. Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
2. Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing, Andrea Dovizioso, Ducati Team
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Pedrosa war nach dem Grand Prix von Aragon nicht gut auf Rossi zu sprechen. In der 15. Runde entbrannte zwischen den beiden ein Duell um den 4. Platz. Pedrosa attackierte den Yamaha-Fahrer nach der Schikane Kurve 14/15 und überholte im Windschatten der langen Geraden. Allerdings kritisierte Pedrosa die Verteidigungstaktik Rossis. Seiner Meinung nach hat sich der Italiener zu weit nach links treiben lassen und Pedrosa beim Überholmanöver kaum Platz gelassen.

Schon im Parc Ferme fand der Spanier kritische Worte in Richtung Rossi und wiederholte sie anschließend in der Pressekonferenz: "Wenn man sich die Bilder ansieht, dann war ich komplett auf der weißen Linie. Ich war auf der weißen Linie und mein Lenkergriff war nur knapp von seinem entfernt. Ich sehe das nicht als faires Manöver an. Man kann nach links ziehen, aber wenn man bis zur Linie fährt, damit der andere bei 300 km/h von der Strecke abkommt, ist das nicht so ideal."

Die Rennleitung sah kein Vergehen von Rossi. Im Anschluss an das Moto3-Rennen wurde Sieger Joan Mir bestraft, weil er auf der langen Geraden Schlangenlinien fuhr. Damit hat sich der junge Spanier laut Ansicht der Rennleitung "unverantwortlich" verhalten und andere Fahrer "gefährdet". Der Sieg wird Mir aber nicht aberkannt. Stattdessen wird er beim nächsten Rennen in der Startaufstellung um 6 Plätze zurückversetzt.

Gegen Rossis Manöver, das Pedrosa kritisiert, gab es keine Beanstandung der Rennleitung. "Es war nicht sehr nett, aber glücklicherweise kam ich in diesem Moment vorbei und fuhr weiter Richtung Podest", hakt Pedrosa die Situation ab. Als Rossi mit den Aussagen des Spaniers konfrontiert wird, kann er nur lachen: "Wenn Pedrosa nicht glücklich ist, dann sollte er alleine Rennen fahren. Das denke ich darüber."

Bildergalerie: Valentino Rossi in Aragon

Rossi weist die Kritik von sich und meint, dass auf der Strecke hart gefahren wird: "Wenn ich überholen will, machen das die anderen Fahrer auch mit mir, vor allem in der letzten Runde. Nach Kurve 14 zieht man immer nach links. Vielleicht war ich einen Meter weiter links, ich weiß es nicht." Und lachend fügt der Italiener noch hinzu: "Manche Fahrer denken, dass ihnen die Rennstrecke gehört."

Mit Informationen von David Emmett

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