Valentino Rossi legt Einspruch gegen seine Strafe ein

MotoGP-Superstar Valentino Rossi will erwirken, dass er beim Saisonfinale in Valencia nicht vom letzten Startplatz losfahren muss.

Der Yamaha-Fahrer hatte sich die Zurückversetzung in der Startaufstellung beim vergangenen Rennwochenende in Sepang eingehandelt.

Die Rennleitung gab Rossi die Schuld für den Sturz von Honda-Pilot Marc Marquez, nachdem sich die beiden über Runden hinweg beharkt hatten (zum Video!).

Weil Rossi dafür drei Strafpunkte bekam und bereits einen früheren Strafpunkt hatte, hat er die für eine Zurückversetzung erforderliche Schwelle erreicht.

Nun legt der Italiener jedoch Einspruch gegen die Entscheidung der Rennkommissare ein. Sein Ziel: Die Strafe soll entweder komplett gestrichen oder zumindest reduziert werden.

Damit liegt der Ball jetzt beim Internationalen Sportgerichtshof, der voraussichtlich am 6. November 2015 ein Urteil fällen wird. Und diese Entscheidung hat möglicherweise großen Einfluss auf den Ausgang der MotoGP-WM 2015.

Rossi führt vor dem letzten Rennen mit sieben Punkten Vorsprung vor seinem Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo, seinem einzigen Titelrivalen. Doch muss Rossi von ganz hinten losfahren, liegt der Vorteil klar bei Lorenzo.

Rossi hatte zwischenzeitlich aus Ärger sogar über einen Startverzicht nachgedacht, ist aber bereits wieder von dieser Idee abgekommen.

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Malaysia
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Valentino Rossi
Teams Yamaha Factory Racing
Artikelsorte News