Valentino Rossi stellt klar: Regeln nicht schuld an Yamaha-Problemen

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Valentino Rossi stellt klar: Regeln nicht schuld an Yamaha-Problemen
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Oriol Puigdemont
01.10.2018, 12:55

Laut Valentino Rossi ist es ein Nachteil, dass Yamaha aktuell nicht am Motor arbeiten darf - Das Hauptproblem der Japaner ist seiner Meinung nach aber ein anderes

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing

Yamaha erlebte zuletzt in Aragon ein Debakel. Während die Suzuki-Piloten Andrea Iannone und Alex Rins auf die Plätze drei und vier fuhren, kamen Valentino Rossi und Maverick Vinales nicht über die Positionen acht und zehn hinaus. Selbst Aleix Espargaro war auf der Aprilia im Rennen als Sechster schneller als das Yamaha-Duo. Ziehen jetzt nach Honda und Ducati noch weitere Hersteller an den Japanern vorbei?

Interessant in diesem Zusammenhang: Suzuki und Aprilia genießen die Vorteile der sogenannten "Concession Teams". Das bedeutet, dass man gegenüber den etablierten Herstellern Honda, Ducati und Yamaha gewisse Privilegien genießt. Unter anderem darf während der Saison am Motor gearbeitet werden. Yamaha hingegen musste sich bereits vor der Saison 2018 auf eine Spezifikation festlegen.

Genau dieser Motor rückte bei Yamaha und der anhaltenden Krise der Japaner zuletzt in den Mittelpunkt. Rossi räumte unter anderem ein, dass man hier womöglich einen Nachteil gegenüber Honda und Ducati habe. Und durch die eingefrorene Entwicklung kann Yamaha in diesem Bereich - anders als beispielsweise Suzuki - nicht aufholen. Sind die Regeln also dafür verantwortlich, dass es bei Yamaha nicht vorwärts geht? 

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Rossi winkt ab und erklärt: "Meiner Meinung nach ist der Motor ein Teil unseres Problems. Aber leider ist es nicht nur der Motor. Es stimmt, dass man [den Motor] aufgrund der Regeln während der Saison nicht verändern darf. Aber meiner Meinung nach ist auch vieles auf die Elektronik zurückzuführen - und daran darf man während der Saison arbeiten. Es ist also kein Problem der Regeln."

Zwar müsse Yamaha den Motor für die kommende Saison verbessern, das Hauptproblem der Japaner sei das Aggregat aber nicht. Yamaha ist in der MotoGP mittlerweile seit mehr als einem Jahr ohne Sieg und liegt in der Herstellerwertung nur auf einem abgeschlagenen dritten Platz. Fünf Rennen vor Saisonende droht das erste sieglose Jahr in der Königsklasse seit 2003. 

 
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