Valentino Rossi über Honda: "Sind in jeder Situation stark"

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Valentino Rossi über Honda:
Autor: Juliane Ziegengeist
Co-Autor: Oriol Puigdemont
24.04.2018, 08:03

Zwei Honda-Siege in Folge lassen Valentino Rossi grübeln, doch nicht nur Marc Marquez, Cal Crutchlow und Co. bereiten dem Yamaha-Piloten Sorge

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Während Valentino Rossi auf dem Circuit of the Americas am vergangenen MotoGP-Wochenende nicht über Rang vier hinauskam, blickt der Yamaha-Pilot mit Sorge auf die Performance der Hondas. Marc Marquez fuhr in Austin ungefährdet zum Sieg - zum sechsten in Folge auf dieser Strecke. Zuvor hatte Cal Crutchlow (LCR-Honda) in Argentinien triumphiert. Und in Katar verpasste Marquez den Sieg nur um eine Radlänge.

"Es ist beunruhigend, weil sie sehr stark sind, aber vor allem ist es ein Motorrad, das immer gut läuft", stellt Rossi in Bezug auf die Honda-Rivalen fest. "Sie sind in jeder Situation mehr oder weniger konkurrenzfähig, also wird es schwer sein." Auch weil Suzuki sich deutlich gesteigert hat und mittlerweile im Spitzenfeld angekommen ist: Nach Alex Rins in Argentinien fuhr beim Großen Preis der USA Andrea Iannone aufs Podest.

Rossi befand lange in Schlagdistanz zum Italiener, kämpfte dann aber mit Reifenproblemen und musste abreißen lassen. Über Suzuki sagt er: "Sie haben sich stark verbessert, vor allem in Bezug auf Leistung und Elektronik. Sie haben zwei Fahrer, die stark sind. Ich denke, dass sie uns oft Probleme bereiten werden, weil sie gut sind und gut funktionieren." In der WM-Tabelle rangiert Iannone nach drei Saisonrennen sogar vor Rossi.

Doch der "Doktor" bleibt zuversichtlich. "Wir haben es hier mit zwei Motorrädern unter die ersten Vier geschafft, und das auf einer Strecke, die Yamaha normalerweise nicht besonders gut liegt", betont er nach dem Rennen in Austin, das Teamkollege Maverick Vinales auf Rang zwei abschloss. Jetzt werde es wichtig sein, in den Europa-Rennen an diese Form anzuknüpfen. Dort lief es im Vorjahr oft für das Werksteam oft überraschend schlecht.

"Als wir im vergangenen Jahr nach Europa zurückkehrten, haben wir auf verschiedenen Strecken, auf denen der Grip anders ist, viel gelitten", erinnert sich Rossi. In Jerez, wo die MotoGP in zwei Wochen gastiert, kam er damals nicht über Rang zehn hinaus, Vinales wurde Sechster. Auch in Barcelona hatten beide zu kämpfen. "Dieses Jahr hoffe ich, dass wir auf diesen Strecken wettbewerbsfähiger sind", sagt Rossi.

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