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"War unter dem Helm wütend": Alex Rins auf der Geraden chancenlos

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"War unter dem Helm wütend": Alex Rins auf der Geraden chancenlos
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
11.03.2019, 11:21

Alex Rins zeigt ein starkes Rennen in Katar, aber auf der Geraden ist Suzuki chancenlos gegen Ducati und Honda - Gegner loben den Kurvenspeed der GSX-RR

Suzuki-Werksfahrer Alex Rins mischte beim Saisonauftakt in Katar kräftig im Spitzenfeld mit. Den Sieg verpasste der Spanier nur um 0,457 Sekunden. Das bedeutete aber nur Rang vier. "Direkt nach dem Rennen war ich frustriert, weil ich glaube, dass ich gewinnen hätte können. Aber so passiert es manchmal. Wir haben sehr gute Aspekte, aber auch schlechte. Das ist zum Beispiel der Topspeed auf der Geraden", spricht Rins einen entscheidenden Punkt an.

Im kurvigen Teil der Strecke war die GSX-RR stark. Rins konnte Marc Marquez (Honda) und Andrea Dovizioso (Ducati) überholen und sich teilweise einen kleinen Vorsprung von mehreren Motorradlängen herausfahren. Aber auf der Geraden war er chancenlos. Vor allem Dovizioso fuhr spielend einfach auf der Zielgeraden wieder an Rins vorbei. Das Handling und der Kurvenspeed der GSX-RR sind dagegen vorzüglich.

Gegner loben den Kurvenspeed der GSX-RR

Dovizioso fuhr ein taktisches Rennen, um sich den Reifen genau einzuteilen. Trotzdem sagt der Italiener: "Ich habe die Angriffe von Rins immer beantwortet, aber sein Kurvenspeed war unglaublich. Aber glücklicherweise hat mir unsere Motorleistung auf der Geraden geholfen." Dass die GSX-RR ein vorzügliches Handling hat - vielleicht das beste Kurvenverhalten aller Motorräder - hat auch Valentino Rossi erkannt. Er kämpfte gegen Joan Mir und sah Rins nur von hinten.

 

"Die größten Fortschritte hat Suzuki gemacht, wir müssen weiterarbeiten", hält der Yamaha-Star fest. "Ich bin hinter Ducati, Honda, einer weiteren Honda und einer Suzuki ins Ziel gekommen. Das Problem ist, dass Suzuki in diesem Jahr stark ist." Die ein Kilometer lange Gerade des Losail-Circuits zeigte die Schwachstelle der GSX-RR schonungslos auf. Aber nicht alle Strecken haben so lange Geraden.

"Unter dem Helm war ich wütend, weil meine Pace genauso gut war", sagt Rins über die Duelle mit Dovizioso, Marquez und Co. "Ich habe die Reifen gut gemanagt und sie hatten auch am Rennende noch eine gute Performance. Aber sie haben mit mir auf der Geraden gespielt. Manchmal ist es leider so. Jetzt geht es weiter nach Argentinien, denn dort wird es anders sein." Termas de Rio Hondo ist eine deutlich langsamere Strecke, aber trotzdem ist die längste Gerade dort auch einen Kilometer lang.

Es kommen aber auch andere Strecken wie zum Beispiel Jerez, wo die Beschleunigung und die Endgeschwindigkeit nicht so entscheidend sind. "Es hängt davon ab, welche Arten von Kurven eine Strecke hat", meint Rins. "Wie viele langsame Kurven es gibt und ob die Zielkurve langsam oder schnell ist. Wir müssen das checken. Ich weiß nicht, welche Strecken für Suzuki gut sein werden. Jetzt genieße ich zunächst diesen vierten Platz. Ich bin glücklich und will mich nicht beschweren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Gerald Dirnbeck