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"Warum nicht?" Marc Marquez träumt von Runden auf 500er-Honda

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"Warum nicht?" Marc Marquez träumt von Runden auf 500er-Honda
Autor:
Co-Autor: Mark Bremer

Marc Marquez auf einer Honda NSR500? Der MotoGP-Champion erinnert sich an ein kurzes Gastspiel, bei dem er auf den Geschmack gekommen ist

Dass Marc Marquez seine Honda RC213V in der MotoGP-WM nach Belieben beherrscht, ist hinlänglich bekannt. Die Erfolge, die der 26-jährige Spanier mit diesem Bike seit seiner Debütsaison in der MotoGP-Klasse eingefahren hat, sprechen für sich: Sechs WM-Titel in sieben Jahren und 56 von 127 möglichen Rennsiegen.

Angesichts der Souveränität, mit der Marquez die mit Elektronik vollgepackte RC213V bewegt, stellt sich die Frage, ob ihn auch das Fahren einer Maschine aus der legendären 500er-Ära reizen würde.

Das damalige Bike von Honda, die NSR500, wurde von Freddie Spencer, Wayne Gardner, Eddie Lawson, Mick Doohan, Alex Criville und Valentino Rossi zu insgesamt zehn WM-Titeln geprügelt.

Mick Doohan

Allein Doohan errang fünf von zehn WM-Titeln für die Honda NSR500

Foto: LAT

"Um einmal damit zu fahren, warum nicht?", sagt Marquez und gibt zu: "Es ist ein Motorrad und ich probiere natürlich immer gerne Motorräder aus. Für eine 500er-Maschine gilt das erst recht."

Der aktuelle Honda-Werkspilot weiß zumindest im Ansatz, wovon er spricht. "Ich saß vor ein paar Jahren schon auf einem alten Bike von Freddie Spencer. Das war aber nur auf einer Gerade, nicht in den Kurven", erinnert er sich an eine Ausgabe des "Honda Thanks Day" im japanischen Motegi.

Doch schon die kurze Erfahrung auf der Start/Ziel-Gerade des Twin Ring Motegi hat Marquez offenbart: "Die Kupplung, die Gasannahme und die Tatsache, dass es keine Elektronik gibt, machen es zu einem echten Männer-Motorrad."

Und so kommt der sechsmalige Weltmeister der aktuellen MotoGP-Klasse zum Schluss: "Ich würde gerne mal ein paar Runden mit einem solchen [500er-]Motorrad drehen."

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Mit Bildmaterial von Repsol Media.

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Rennserie MotoGP
Autor Mario Fritzsche