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Yamaha-Updates: Trotz Topspeed-Vorteil kein wirklicher Fortschritt?

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Yamaha-Updates: Trotz Topspeed-Vorteil kein wirklicher Fortschritt?
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
24.09.2019, 07:14

Im Gegensatz zu Valentino Rossi sieht Maverick Vinales in den neuen Yamaha-Teilen noch keinen Vorteil, obwohl sie auf den Geraden den Topspeed verbessern

Seit Misano arbeitet Yamaha mit einer Reihe futuristischer Updates, mit der Valentino Rossi und Maverick Vinales die Arbeit erleichtert werden soll. Yamaha entwickelte unter anderem eine Carbon-Schwinge und eine aerodynamische Verkleidung des Vorderrades. Zusammen mit Akrapovic wurde ein neuer Auspuff gebaut.

Doch so richtig einig sind sich Rossi und Vinales nicht, was die Verwendung der neuen Teile angeht. Während man die Updates an Rossis M1 sieht, verzichtete Vinales bisher meist auf die Neuerungen.

Es ist offensichtlich, dass Yamaha ein Topspeed-Problem hat. "Es stimmt, dass ich mit den neuen Teilen etwas mehr Topspeed hatte, aber wir haben woanders verloren. Deswegen brauchen wir noch Zeit, um das genau zu verstehen", erklärt Vinales. "Natürlich müssen wir uns verbessern, denn Honda und Ducati sind besser. Sie gewinnen drei Zehntel gratis. Das ist über 23 Runden sehr wichtig."

Valentino Rossi wünscht sich für 2020 mehr Topspeed

Rossi stimmt zu, dass der Topspeed ein Problem ist, an dem Yamaha weiterhin arbeiten muss: "Das ist sehr wichtig, weil es viel einfacher wird, wenn man auf den Geraden schnell ist. Man bekommt Zeit geschenkt. Zudem ist es viel einfacher im Zweikampf, wenn man auf den Geraden überholen kann."

Valentino Rossi

Valentino Rossi kämpfte zuletzt oft mit stumpfen Waffen

Foto: LAT

"Wir wissen, dass der Topspeed unsere Schwäche ist. Wir arbeiten zusammen mit Yamaha intensiv daran, um es für das kommende Jahr zu verbessern. Es ist nicht einfach, weil der Rückstand ziemlich groß ist", bemerkt Rossi. "Ich denke aber, dass sich Yamaha bewusst ist, dass sie daran arbeiten müssen."

Maverick Vinales fühlte sich mit den Updates nicht gut vorbereitet

Aber warum verzichtete Vinales auch in Aragon auf die neuen Teile, die mehr Topspeed bringen? "Ich bin so wie in Misano mit dem Standard-Motorrad gefahren, weil ich immer noch glaube, dass das besser ist als mit den neuen Teilen. In Buriram werden wir mit den neuen Teilen weiterarbeiten, um mehr auszuprobieren. Ich glaube, wir brauchen damit noch etwas mehr Zeit."

Maverick Vinales

Maverick Vinales wünscht sich mehr Tests mit den neuen Teilen

Foto: LAT

"Wir sind das Rennen mit einer Abstimmung gefahren, die wir vorher nicht ausprobiert haben. Das ist sicher nicht optimal, um ein Rennen vorzubereiten. Auf dieser Strecke hätten wir etwas mehr Zeit benötigt. Das Warm-up war nass, deswegen waren wir uns beim weichen Reifen nicht sicher", begründet der Spanier.

Keine Chance gegen die Ducatis

Beim Kampf gegen die Ducatis war Vinales leichte Beute. "Ich hatte keine Chance. Selbst als ich Jack (Miller) hinter mir gehalten habe, hatte ich auf der Geraden keine Chance. Das war auch bei 'Dovi' (Andrea Dovizioso) der Fall", berichtet der Yamaha-Pilot.

Der Mangel an Informationen mit den neuen Teilen hat schlussendlich dazu geführt, dass Vinales im Rennen auf das bewährte Paket gesetzt hat, auch wenn er damit auf den Geraden unterlegen war. "Ich musste im Laufe des Wochenendes viel ausprobieren. Das müssen wir aber machen, denn ansonsten verbessern wir uns nicht. Wenn man für das Werksteam fährt, muss man Dinge probieren. Manchmal ist es gut, manchmal nicht", bemerkt Vinales.

"Die neuen Teile sind noch nicht so gut abgestimmt wie die Standardteile", unterstreicht der ehemalige Moto3-Weltmeister und stellt fest: "Ducati hat gezeigt, dass sie am Ende dabei sind, auch wenn sie das im Training nicht sind."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky