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Yonny Hernandez: Yamaha weniger anstrengend als Ducati

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Yonny Hernandez: Yamaha weniger anstrengend als Ducati
Autor:
Co-Autor: Scherazade Mulia Saraswati
31.01.2018, 11:28

Auf Platz 26 beendete Yonny Hernandez den MotoGP-Test in Sepang mit deutlichem Rückstand, doch der Folger-Ersatz ist seinem Debüt auf Yamaha trotzdem zufrieden

Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Hervé Poncharal, Tech-3-Teamchef
Hervé Poncharal, Monster Yamaha Tech 3, Teamchef
Yonny Hernandez, Monster Yamaha Tech 3
Jonas Folger, Monster Yamaha Tech 3
Jonas Folger, Monster Yamaha Tech 3
Jonas Folger, Monster Yamaha Tech 3
Jonas Folger, Monster Yamaha Tech 3

Für Yonny Hernandez war es ein Sprung ins kalte Wasser. Als Jonas Folger gut eine Woche vor Beginn der ersten offiziellen MotoGP-Tests 2018 in Sepang seinen Rücktritt erklärt, musste Tech-3-Teammanager Herve Poncharal schnell für Ersatz sorgen und fand diesen in Hernandez. Der ehemalige Moto2-Pilot steht eigentlich in den Startlöchern für die Superbike-WM, durfte nun aber für drei Tage wieder MotoGP-Luft schnuppern.

Bildergalerie: MotoGP, Sepang

Bereits von 2012 bis 2016 war in der Königsklasse unterwegs. Zuletzt pilotierte in der Moto2-Klasse eine Kalex. Auf dem MotoGP-Bike von Folger konnte sich der Kolumbianer nach drei Testtagen den 26. Gesamtrang sicher. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 2,393 Sekunden. Zwar steigerte er sich im Verlauf des Tests um mehr als acht Zehntelsekunden, konnte aber letztlich nur das Yamaha-Testteam und Michele Pirro (Ducati) hinter sich lassen.

Ist Hernandez damit zufrieden? "Es war nicht schlecht. Mein Gefühl besserte sich von Tag zu Tag", sagt der 29-Jährige. "Am letzte Tag probierten wir einige Dinge am Motorrad aus. Ich fühlte mich besser, kam in den Rhythmus und war etwas schneller. Aber das Motorrad ist für mich noch immer neu und die anderen sind wirklich stark." Saß Hernandez in der MotoGP bisher auf einer Ducati, waren es seine ersten Kilometer auf einer Yamaha.

Michelin-Reifen machen großen Unterschied

Das Urteil des Kolumbianers ist eindeutig: "Das Motorrad lässt sich sanfter fahren. Die Belastung auf den Armen ist geringer. Der Motor ist sanfter und das passt besser zu meinem Stil." Insofern zeigt er sich mit seinem Test zufrieden, auch wenn er zugibt, sich eine bessere Position erhofft zu haben. Doch im Vergleich zum Langstreckenrennen Bol d'Or, seiner Zeit in der Moto2 oder dem Kawasaki-Superbike sei die MotoGP noch einmal ein anderes Kaliber.

"Das Motorrad ist viel besser, das Team, das Chassis, der Motor, die Elektronik, alles ist komplett anders", hält Hernandez fest. "Diese Kategorie befindet sich auf einem Top-Niveau. Aber ich denke, es war für mich in Ordnung, weil ich einfach versucht habe, das Bike zu verstehen und mich Schritt für Schritt zu steigern. Jetzt fühlt es sich mehr wie mein Motorrad an. Am Ende probierten wir verschiedene Set-ups und ich war glücklich damit."

In Relation zur MotoGP 2016, als Hernandez seine bis dato letzte Saison in der Königsklasse fuhr, erkennt er vor allem bei den Reifen Unterschiede zu damals: "Der Vorderreifen von Michelin vermittelt ein besseres Gefühl. Man hat mehr Informationen. Früher war es schwieriger, die Reifen zu verstehen, insbesondere den Vorderreifen. Ich glaube, jetzt sind die Fahrer sehr zufrieden mit Michelin und blicken auf zwei Jahre Erfahrung zurück."

Poncharal: "Gibt noch ein paar weitere Optionen"

Erfahrung, die Hernandez selbst noch fehlt. "Ich muss mich erst wieder an diese Kategorie gewöhnen und zurück in den MotoGP-Rhythmus finden", sagt er. Ob er beim nächsten MotoGP-Test in Buriram die Gelegenheit dazu haben wird? "Das weiß ich nicht. Ich habe einen Superbike-Vertrag und im Moment nur diesen Test gemacht. Für diese Möglichkeit möchte ich Yamaha danken. Alles Weitere wird sich zeigen."

Tech-3-Teammanager Poncharal verriet im Interview mit 'Motorsport.com', dass Hernandez für einen weiteren Einsatz auf seiner Liste stehe. Für den Kolumbianer hat er viel Lob übrig: "Ich möchte sagen - auch wenn wieder einige Leute denken, dass ich nicht schlau bin - dass er einen richtig guten Job macht. Er ist Rundenzeiten gefahren, die sehr nah an einigen MotoGP-Stammpiloten dran waren, was sehr gut ist."

Der einzige Kandidat auf eine mögliche Testfahrt - oder auch mehr - sei Hernandez jedoch nicht. "Dann sind da noch ein paar weitere Optionen, über die ich noch nicht sprechen kann, denn die müssen von unseren Sponsoren und dem Werk noch geprüft und abgesegnet werden", räumt Poncharal ein, ohne Namen zu nennen. Nur so viel verrät er noch: "Die Liste ist ziemlich kurz." Spätestens Mitte Februar werden wir mehr wissen.

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