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Rennbericht
NASCAR Cup Daytona 500

Daytona 500: Zwei Duel-Siege für RFK Racing - Startaufstellung fix

Die Quali-Rennen zum NASCAR-Auftakt 2022 gehen an die Teamkollegen Keselowski und Buescher - Startaufstellung und Nicht-Qualifikanten für Daytona 500 stehen fest

In Vorbereitung auf den Saisonauftakt der NASCAR Cup Series 2022, die 64. Auflage des Daytona 500, sind am Donnerstagabend die beiden Qualifikationsrennen (Duels) unter Flutlichtlicht über die Bühne gegangen. Dramatisch verlief vor allem die letzte Runde des zweiten.

Am Ende jubelten zwei Fahrer eines Teams über einen Duel-Sieg, von denen das so nicht unbedingt zu erwarten war: Brad Keselowski und Chris Buescher, die für das neu benannte Team Roush Fenway Keselowski Racing (RFK Racing) fahren.

FOTOS: Trainings und Qualifying zum 64. Daytona 500

Wie üblich wurde des gesamte Feld - diesmal 42 der brandneuen Autos der siebten Generation (Gen7), auch als Next-Gen bezeichnet - für die beiden Qualifikationsrennen in zwei Gruppen geteilt. Ausschlaggebend dafür, wer in welchem Duel (Distanz jeweils 60 Runden) antrat, war das Ergebnis des Pole-Qualifyings vom Mittwoch.

Und nachdem die beiden Duels nun gefahren sind, steht sowohl die Startaufstellung für das Daytona 500 fest, als auch die beiden Nicht-Qualifikanten. Letztere sind J.J. Yeley und Timmy Hill (beide MBM-Ford). Sie werden am Sonntag beim ersten Punkterennen der Gen7-Ära der NASCAR nicht mit von der Partie sein.

Fotostrecke: Die Startaufstellung zum 64. Daytona 500 in Bildern:

Hendrick Motorsports besetzt einmal mehr die 1. Startreihe
1. Kyle Larson, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
2. Alex Bowman, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
3. Brad Keselowski, RFK Racing, Ford Mustang
4. Chris Buescher, RFK Racing, Ford Mustang
5. Austin Cindric, Team Penske, Ford Mustang
6. Michael McDowell, Front Row Motorsports, Ford Mustang
7. Ryan Blaney, Team Penske, Ford Mustang
8. Harrison Burton, Wood Brothers Racing, Ford Mustang
9. Chase Briscoe, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang
10. Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry
11. Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
12. Christopher Bell, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry
13. Erik Jones, Petty GMS Motorsports, Chevrolet Camaro
14. Martin Truex Jr., Joe Gibbs Racing, Toyota Camry
15. Tyler Reddick, Richard Childress Racing, Chevrolet Camaro
16. Bubba Wallace, 23XI Racing, Toyota Camry
17. Kurt Busch, 23XI Racing, Toyota Camry
18. Ricky Stenhouse, JTG Daugherty Racing, Chevrolet Camaro
19. Ross Chastain, Trackhouse Racing Team, Chevrolet Camaro
20. Joey Logano, Team Penske, Ford Mustang *
* Rückversetzung ans Ende der Startaufstellung (Wechsel ins Ersatzauto nach Crash in Duel 2)
21. Daniel Suarez, Trackhouse Racing Team, Chevrolet Camaro
22. Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang
23. William Byron, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
24. Corey LaJoie, Spire Motorsports, Chevrolet Camaro
25. Justin Haley, Kaulig Racing, Chevrolet Camaro
26. Ty Dillon, Petty GMS Motorsports, Chevrolet Camaro
27. Landon Cassill, Spire Motorsports, Chevrolet Camaro
28. Greg Biffle, NY Racing Team, Chevrolet Camaro
29. Todd Gilliland, Front Row Motorsports, Ford Mustang
30. Denny Hamlin, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry
31. Cole Custer, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang
32. Cody Ware, Rick Ware Racing, Ford Mustang
33. Daniel Hemric, Kaulig Racing, Chevrolet Camaro
34. David Ragan, Rick Ware Racing, Ford Mustang
35. Kaz Grala, The Money Team Racing, Chevrolet Camaro
36. Austin Dillon, Richard Childress Racing, Chevrolet Camaro
37. B.J. McLeod, Live Fast Motorsports, Ford Mustang
38. Aric Almirola, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang
39. Noah Gragson, Beard Motorsports, Chevrolet Camaro
40. Jacques Villeneuve, Team Hezeberg, Ford Mustang
41

Duel 1: Brad Keselowski siegt für "sein" Team

Duel 1 ging komplett unter Grün über die Bühne und wurde von Brad Keselowski (RFK-Ford) gewonnen. Bei RFK Racing handelt es sich um den neuen Namen des vorher als Roush Fenway Racing bekannten Rennstalls. Das K im Namen steht für Keselowski, der seit dieser Saison nicht nur neuer Fahrer, sondern auch Mitbesitzer des Teams ist.

Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) hatte das erste der beiden Duels zunächst vom Start bis in die 35. Runde angeführt. Dann führte er das Feld unter Grün zum routinemäßigen Boxenstopp - dem ersten in der neuen NASCAR-Ära mit nur noch einer statt fünf Radmuttern pro Rad.

Genauer gesagt führte Larson aber nicht das komplette Feld in die Boxengasse, sondern nur die Chevrolet-Fraktion. Die Ford-Fraktion und auch der einzige Toyota-Fahrer in diesem Duel (Kurt Busch) kamen eine Runde später. Und weil am Penske-Ford von Ryan Blaney und auch am RFK-Ford von Keselowski nur zwei statt vier frischer Reifen aufgezogen wurden, setzten sich sie an die Spitze.

Vier Runden vor Schluss gelang Keselowski dann mit Unterstützung von Chase Briscoe (Stewart/Haas-Ford) der Angriff auf Blaney. Mit Briscoe als "Pusher" zog Keselowski an Blaney vorbei und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Und mit dem ersten Duel-Sieg überhaupt in seiner Karriere hat sich Keselowski den dritten Startplatz für das Daytona 500 am Sonntag erfahren.

Team von Floyd Mayweather Jr. schafft es beim Debüt ins Daytona 500

Zweiter in Duel 1 wurde Austin Cindric im #2 Penske-Ford, der im Winter von Keselowski geräumt wurde. Blaney blieb "nur" P3 vor Briscoe und Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet). Larson kam nach seiner langen Führung gar nur auf P7 über die Linie, was für ihn aber keine Auswirkung hat. Er hat die Pole für das Daytona 500 schon seit dem Pole-Qualifying vom Mittwochabend sicher.

Kaz Grala

Kaz Grala (Money-Chevrolet): Beim Einstand des neuen Teams die Quali geschafft

Foto: Motorsport Images

Spannend wurde es im Kampf, wer sich in Duel 1 noch ins Starterfeld für das Daytona 500 fährt und wer die Qualifikation für das "Great American Race" verpasst. Bis eingangs der letzten Runde sah es so aus, als würde sich J.J. Yeley (MBM-Ford) trotz zwei Runden Rückstand ins Starterfeld für Sonntag fahren. Dann aber ging Kaz Grala (Money-Chevrolet) trotz einer vorangegangen Strafe (in der Boxengasse zu schnell gefahren) in der letzten Runde noch an Yeley vorbei.

Mit P18 in Duel 1 hat Grala für The Money Team Racing - das brandneue Rennteam des ehemaligen Profiboxers Floyd Mayweather Jr. - direkt bei dessen erstem Auftritt die Qualifikation für das größte Rennen im NASCAR-Kalender sichergestellt. Hingegen schaut Yeley nach P19 in Duel 1 in die Röhre und ist am Sonntag nicht dabei.

ERGEBNIS: Duel 1 zum 64. Daytona 500

Duel 2: Spitzenreiter Logano crasht in letzter Runde - Buescher siegt

Duel 2 lief wesentlich munterer ab als Duel 1, das über weite Strecken von Single-File-Racing gekennzeichnet war. Im zweiten gab es eine Gelbphase, die allerdings erst in der letzten Runde ausgerufen wurde. Grund war ausgerechnet ein Crash des Spitzenreiters: Joey Logano (Penske-Ford).

Als Chris Buescher (RFK-Ford) in Turn 2 der letzten Runde einen Angriff auf Logano starten wollte, blockte Logano. Dieses Manöver beförderte den gelben #22 Penske-Ford in die Mauer.

 

Buescher fuhr unter Gelb als Duel-2-Sieger ins Ziel und hat damit nach dem Duel-1-Sieg von Teamkollege Brad Keselowski für gleich zwei Besuche von RFK Racing in der Victory Lane am Donnerstagabend gesorgt. So etwas hatte es zuletzt in der Saison 2015 (damals Dale Earnhardt Jr. und Jimmie Johnson für Hendrick Motorsports) gegeben.

Hinter Buescher, der sich mit dem ersten Duel-Sieg seiner Karriere den vierten Startplatz für das Daytona 500 am Sonntag gesichert hat, kam der letztjährige Daytona-500-Sieger Michael McDowell (Front-Row-Ford) auf P2 ins Ziel von Duel 2, gefolgt von Harrison Burton (Wood-Ford), Kyle Busch und Christopher Bell (beide Gibbs-Toyota).

Indes schloss der dreimalige Daytona-500-Sieger Denny Hamlin im #11 Gibbs-Toyota nach einem Dreher in der Boxengasse nur auf P15 ab. Damit startet Hamlin am Sonntag von weit hinten im Feld. Hamlin würde sogar noch weiter hinten starten als Logano, der nach seinem späten Crash noch auf P9 gewertet wurde. Grund: Die Reihenfolge wurde beim Herauskommen der Gelben Flagge eingefroren. Da aber Logano nach dem Crash ins Ersatzauto wechseln muss, startet er das Daytona 500 vom Ende des Feldes.

Greg Biffle fährt sich beim Comeback ins Daytona 500

Derjenige, der sich in Duel 2 noch ins Starterfeld für das Daytona 500 gefahren hat, ist Greg Biffle (NY-Chevrolet). Bei seinem Comeback in der höchsten NASCAR-Liga nach fünf Jahren Pause schloss "The Biff" auf P13 ab. Das reichte für ihn das NY Racing Team, das mit Richard Childress Racing kooperiert, locker gegenüber gegenüber Timmy Hill (MBM-Ford). Hill nämlich kam mit vier Runden Rückstand auf P20 als Letzter der 21 Duel-2-Teilnehmer über die Linie.

Greg Biffle

Greg Biffle (NY-Chevrolet): Beim Cup-Comeback nach fünf Jahren Pause die Quali geschafft

Foto: Motorsport Images

Jacques Villeneuve (Hezeberg-Ford), der die Qualifikation für das Daytona 500 schon seit Mittwoch sicher hat, kämpfte zu Beginn von Duel 2 mit technischen Problemen. Das Auto sprang zunächst nicht an, dann aber doch. Mit Rückstand hechelte der ehemalige Formel-1-Weltmeister, IndyCar-Champion und Indy-500-Sieger dem Feld hinterher.

Beim Boxenstopp kassierte Villeneuve eine Speeding-Penalty. Wenig später wurde der orangefarbene Ford Mustang von der Hezeberg-Crew rückwärts in die Garage geschoben. Ins Ziel von Duel 2 kam Villeneuve somit nicht, was er angesichts seiner schon tags zuvor sichergestellten Qualifikation aber verkraften kann.

ERGEBNIS: Duel 2 zum 64. Daytona 500

"Great American Race" am Sonntag

Nachdem sich Villeneuve und auch Noah Gragson (Beard-Chevrolet) schon im Einzelzeitfahren (Pole-Qualifying) am Mittwochabend ins Feld gefahren hatten, haben also Kaz Grala für The Money Team Racing und Greg Biffle für das NY Racing Team in den beiden Qualifikationsrennen noch den Sprung ins 40-köpfige Starterfeld für Sonntag geschafft.

Unabhängig vom Ergebnis der beiden Duels am Donnerstagabend wurde die erste Startreihe für das Daytona 500 schon im Pole-Qualifying am Mittwochabend ausgefahren. Während der aktuelle NASCAR-Champion Kyle Larson dabei für Sonntag die Pole erobert hat, wurde der zweite Startplatz von Larsons Hendrick-Teamkollege Alex Bowman fixiert.

Die komplette Startaufstellung zum 64. Daytona 500

Den Piloten der 40 qualifizierten Autos stehen nun bis zum Rennstart des Daytona 500 noch zwei Freie Trainings bevor.

Weiterlesen:

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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