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Dale Earnhardt Jr.: Enttäuschende NASCAR-Abschiedstour 2017, aber...

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Dale Earnhardt Jr.: Enttäuschende NASCAR-Abschiedstour 2017, aber...
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08.10.2017, 14:09

Für NASCAR-Publikumsliebling Dale Earnhardt Jr. läuft die Abschiedssaison 2017 aus sportlicher Sicht nicht nach Plan - "Junior" gibt Hoffnung auf versöhnliches Ende aber nicht auf und hat ausgesorgt.

Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Detail: Unfallauto von Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet, mit Jeff Gordon
Dankesgruß an Dale Earnhardt Jr.
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet
Dankesgruß an Dale Earnhardt Jr.

Davon, dass Dale Earnhardt Jr. in seiner Comeback-Saison in der NASCAR-Topliga, die gleichzeitig seine letzte ist, um Rennsiege – geschweige denn um den Titel – mitfährt, kann keine Rede sein. Als sich der Publikumsliebling im Winter dazu entschied, nach seiner langen Rennpause infolge einer Gehirnerschütterung noch einmal zurückzukehren, tat er das nicht zuletzt für seine zahlreichen Fans. Wenige Monate später verkündete "Junior", dass die Saison 2017 seine letzte bleiben wird.

Doch wenige Tage vor seinem 43. Geburtstag sieht sich Earnhardt Jr. der knallharten Realität gegenübergestellt. Am Steuer seines #88 Hendrick-Chevrolet hat er es bis zu seinem letzten Heimrennen, das am Sonntag in Charlotte eine Stunde früher als geplant gestartet wird (13:15 Uhr Ortszeit beziehungsweise 19:15 Uhr MESZ), sportlich keine Bäume ausreißen können.

Kaum sportliche Akzente in Abschiedssaison

Die Qualifikation für die Playoffs hat Earnhardt Jr. in seiner letzten Saison verpasst. In puncto Einzelergebnissen schlagen für ihn nach 29 von 36 Saisonrennen gerade mal fünf Top-10-Platzierungen zu Buche, wobei Platz fünf im April auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth das Highlight war.

Fotos: NASCAR-Abschiedstour von Dale Earnhardt Jr. in Bildern

Dennoch gibt Earnhardt Jr. die Hoffnung auf ein auch in sportlicher Hinsicht versöhnliches Saisonende nicht auf. Denn dass der seit Jahren zum beliebtesten Fahrer gewählte Sohn von NASCAR-Legende Dale Earnhardt am 19. November in Homestead sowohl von NASCAR als auch von der riesigen "Junior"-Nation gebührend in den Ruhestand verabschiedet wird, steht ohnehin außer Frage.

"An den vergangenen Wochenenden, speziell in Dover und in Richmond, lief es etwas besser. Ich hatte Spaß am Fahren und war schnell", bemerkt Earnhardt Jr. mit Verweis darauf, dass er im September in Richmond mit 13 Führungsrunden so lange wie bei keinem anderen Rennen in dieser Saison in Führung lag und am vergangenen Wochenende in Dover mit Platz sieben eines seiner besten Ergebnisse 2017 eingefahren hat.

Dennoch muss der Publikumsliebling eingestehen: "Ich glaube, die Fans hätten mehr Freude daran, wenn ich um den Titel mitfahren würde. Dann hätte auch ich mehr Spaß an der Interaktion mit ihnen. So aber ist es für mich, die Fans und alle, die mich unterstützen, ein wenig bittersüß. Es ist uns in diesem Jahr einfach nicht gelungen, Akzente zu setzen."

Die Errungenschaften neben der Strecke

Dale Earnhardt Jr. wird in erster Linie aufgrund seiner Errungenschaften neben der Strecke in Erinnerung bleiben. Mit seinem in der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) an den Start gehenden Team JR Motorsports hat er Fahrern wie Brad Keselowski, Danica Patrick, Chase Elliott und zuletzt William Byron den Einstieg in die NASCAR-Szene ermöglicht.

Darüber sammelt "Junior" mit seiner eigenen Stiftung, der Dale Jr. Foundation, seit mittlerweile zehn Jahren jede Menge Geld für hilfsbedürftige Kinder. Diese Arbeit wird er auch nach dem Ende seiner aktiven NASCAR-Karriere fortsetzen. Hinzu kommt, dass Earnhardt Jr. die Erfahrungen, die er allen voran 2016 im Zusammenhang mit seiner eigenen langwierigen Gehirnerschütterung gemacht hat, nutzt, um anderen zu helfen.

Am Freitag wurde in Charlotte ein Hilfsfond gegründet, der im Namen von Dale Earnhardt Jr. junge Sportler auf mögliche Gehirnerschütterungen und deren Nachwirkungen untersucht und begleitet. "Das ist ein großartiges Geschenk, welches das Leben vieler Leute verändern wird. Weil wir viele Erfahrungen mit Gehirnerschütterungen und der diesbezüglichen Sensibilisierung und Heilung haben, liegt mir diese Sache sehr am Herzen. Ich hoffe, dass ich anderen Menschen in Zukunft weiterhin helfen kann. Das ist eine großartige Möglichkeit, das zu tun. Vielen Dank dafür."

Neuer Look bei Hendrick Motorsports

Derweil stellt sich Hendrick Motorsports für die NASCAR-Saison 2018 nahezu komplett neu auf. Am Donnerstag wurden die Lackierungen am neuen Auto, dem Chevrolet Camaro, vorgestellt. Der #88 Hendrick-Chevy wird künftig von Alex Bowman gefahren. William Byron übernimmt den #24 Hendrick-Chevy von Chase Elliott. Der wiederum tritt ab der kommenden Saison mit der familieneigenen Traditionsnummer 9 an. Einzig bei Jimmie Johnson bleibt alles wie gehabt, wenngleich auch er mit einer komplett neuen Lackierung antritt:

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