Fotostrecke: Die längsten Durststrecken der NASCAR

Welcher Sprint-Cup-Pilot wartet am längsten auf einen Sieg?

Nur zwölf Piloten gewannen in der Saison 2015 eines der 36 Sprint-Cup-Punkterennen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Jede Menge Fahrer durften die Victory Lane nicht besuchen.

Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Vollzeit-Piloten, die dieses Vergnügen noch überhaupt niemals hatten. Zum Beispiel Danica Patrick, Kyle Larson, Austin Dillon oder Ricky Stenhouse Jr.

Aber wer unter denjenigen, die bereits einen oder mehrere Siege eingefahren haben, wartet zum Saisonstart 2016 am längsten auf einen Erfolg? Wer von den aktuellen Vollzeit-Piloten weist derzeit die längste Durststrecke auf?

Hier die Antwort in unserer kleinen Fotostrecke.

Platz 10: A.J. Allmendinger (JTG/Daugherty-Chevrolet), 50 Rennen

Platz 10: A.J. Allmendinger (JTG/Daugherty-Chevrolet), 50 Rennen
1/10

A.J. Allmendinger sicherte sich im August 2014 mit einem Sieg in Watkins Glen sein Chase-Ticket. Es war der bislang einzige Cup-Erfolg für den Kalifornier. Seine aktuelle Wartezeit: 50 sieglose Cup-Rennen.

Platz 9: Aric Almirola (Petty-Ford), 54 Rennen

Platz 9: Aric Almirola (Petty-Ford), 54 Rennen
2/10

Wenige Wochen vor A.J. Allmendinger gewann Aric Almirola in seinem Petty-Ford das verregnete Sommerrennen von Daytona. Es war ein Abbruchsieg, aber das wird dem Petty-Piloten herzlich egal sein. Trotzdem: Seit Juli 2014 wartet Almirola nun bereits 54 Cup-Wochenenden auf Karriere-Sieg Nummer zwei.

Platz 8: Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet), 76 Rennen

Platz 8: Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet), 76 Rennen
3/10

Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet) hat in seiner langen NASCAR-Karriere bereits sieben Rennen gewonnen. Der letzte Erfolg stammt jedoch aus der Saison 2013. Damals siegte er unter Gelb im Chase-Rennen von Talladega. Sein bislang letzter Sieg ist also bereits 76 Rennen her.

Platz 7: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet), 77 Rennen

Platz 7: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet), 77 Rennen
4/10

Die Formkrise von Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) ist genauso weithin bekannt wie hartnäckig. Im Juni-Rennen von Dover 2013 fuhr "Smoke" das bislang letzte Mal in die Victory Lane. Seither nahm Stewart 77 Mal vergeblich Anlauf. Eigentlich wäre sein persönlicher "Winless-Streak" sogar noch ein wenig länger, aber der dreifache Sprint-Cup-Champion pausierte 2013 und 2014 in einigen Rennen.

Platz 6: Ryan Newman (Childress-Chevrolet), 88 Rennen

Platz 6: Ryan Newman (Childress-Chevrolet), 88 Rennen
5/10

Der letzte Sieg von Ryan Newman stammt noch aus seinen Zeiten beim letzten Arbeitgeber. In Indianapolis 2013 fuhr der "Rocket-Man" einen Stewart/Haas-Chevy in die Victory Lane. Newman ist in seiner Childress-Zeit also noch komplett sieglos. Genau gerechnet sind es mittlerweile 88 Sprint-Cup-Wochenenden.

Platz 5: Greg Biffle (Roush-Ford), 93 Rennen

Platz 5: Greg Biffle (Roush-Ford), 93 Rennen
6/10

Noch ein wenig länger als Ryan Newman wartet Greg Biffle (Roush-Ford) auf seinen nächsten Sieg. Biffle gewann im Juni 2013 in Michigan. Danach begann die hartnäckige Roush-Formkrise. Und: Damit liegt Biffle gleichauf mit Platz 4 in dieser Liste.

Platz 4: Trevor Bayne (Roush-Ford), 93 Rennen

Platz 4: Trevor Bayne (Roush-Ford), 93 Rennen
7/10

Auch Rang 4 gehört dem Roush-Team: Wie Greg Biffle wartet Trevor Bayne ebenfalls seit 93 Sprint-Cup-Starts auf einen Sieg. Sein bisher einziger Erfolg war die Sensation vom Daytona 500 des Jahres 2011. Weil Bayne in den Jahren 2011 bis 2014 bei den Wood Brothers nur als Teilzeit-Pilot aktiv war, sind es wie im Fall Biffle ebenfalls nur 93 vergebliche Anläufe.

Platz 3: Clint Bowyer (Waltrip-Toyota), 113 Rennen

Platz 3: Clint Bowyer (Waltrip-Toyota), 113 Rennen
8/10

Mit einer Wartezeit von 113 Sprint-Cup-Rennen schafft Clint Bowyer (HScott-Chevrolet) eine Podiumsplatzierung, auf die er sicherlich gerne verzichtet hätte. Im Oktober 2012 gewann Bowyer das Chase-Rennen von Charlotte. Seitdem ist Ebbe und dies bringt ihm den dritten Platz.

Platz 2: Paul Menard (Childress-Chevrolet), 160 Rennen

Platz 2: Paul Menard (Childress-Chevrolet), 160 Rennen
9/10

Die Silbermedaille geht an Paul Menard (Childress-Chevrolet). Im Juli 2011 gewann er überraschend in Indianapolis. Danach kam nichts mehr. Summa Summarum wartet Menard also bereits seit 160 Sprint-Cup-Wochenenden auf den zweiten Sieg seiner Sprint-Cup-Karriere.

Platz 1: Casey Mears (Germain-Chevrolet), 306 Rennen

Platz 1: Casey Mears (Germain-Chevrolet), 306 Rennen
10/10

Unangefochtener Spitzenreiter ist jedoch Casey Mears. Im Mai 2007, damals noch in Diensten von Hendrick Motorsports, gewann er das Coca-Cola 600 in Charlotte. Es war ein Sprit-Krimi und sein bislang einziger Karriere-Erfolg. Seine Durststrecke dauert also bereits über sieben Jahre. Aber: Im Gegensatz zu Danica & Co. kann sich Mears immerhin als Cup-Sieger bezeichnen.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien NASCAR Cup
Artikelsorte Fotostrecke