Jeff Gordon: Chase Elliotts Siegfluch erinnert mich an Jimmie Johnson

Chase Elliott rennt nach wie vor seinem ersten Sieg in der NASCAR-Cup-Serie hinterher - So erging es aber einst auch einem anderen Hendrick-Piloten mit einem Titel

Noch immer ist es nicht passiert: Chase Elliott, der als Supertalent 2016 Vollzeit in die Cup-Serie eingestiegen ist, hat noch immer keinen Sieg in der Topliga des NASCAR-Sports eingefahren. Viel muss er sich nicht vorwerfen, doch der ersehnte Durchbruch bleibt ihm noch immer verwehrt. Sein Mentor Jeff Gordon zieht im Interview mit 'Motorsport.com' Parallelen zu einen anderen seiner Protoges, Jimmie Johnson.

"Es erinnert mich an seine Versuche, eine Meisterschaft zu gewinnen", sagt der 46-Jährige. "Er war immer da, stets konkurrenzfähig, und irgendwann gelang ihm der Durchbruch. Dasselbe wird mit Chase passieren. Derzeit ist er in diesem mentalen Zustand 'Was muss ich tun, um zu gewinnen?' statt 'Ich gehe jetzt da raus und hole mir den Sieg'. Er ist auf allen Streckentypen gut. Dass er den Bann bricht, ist nur eine Frage der Zeit."

Jimmie Johnson musste einst fünf Jahre seinem ersten NASCAR-Cup-Titel hinterherlaufen. 2003 und 2004 scheiterte er jeweils knapp. Der Durchbruch erfolgte 2006 mit dem ersten Titel, dem er mittlerweile sechs weitere hat folgen lassen. Gordon ist überzeugt davon, dass Eliott nach dem ersten Sieg schnell weitere sammeln wird.

"Ich hoffe nur, dass er nicht zu viel verändert, sondern nur Feintuning vornimmt", mahnt der viermalige Meister. "Er hat sehr hart an seinen Restarts gearbeitet und sich dort deutlich verbessert. Er muss einfach nur ein komplettes Rennen zusammenbringen und den Durchbruch schaffen. Wenn er das erst einmal geschafft hat, wird es wie von selbst laufen."

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Rennserien NASCAR Cup , NASCAR
Fahrer Jeff Gordon , Chase Elliott
Teams Hendrick Motorsports
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