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Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg knapp

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Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg knapp
Autor:
12.05.2019, 03:17

Brad Keselowski entreißt Alex Bowman auf dem Kansas Speedway kurz vor Schluss dessen möglichen Premierensieg - Kevin Harvick nach langer Führung nur auf P13

Gerade mal fünf Tage nach dem auf Montag verschobenen Gander RV 400 in Dover ist bereits das nächste Rennen der Monster Energy NASCAR Cup Series 2019 über die Bühne gegangen. Beim Digital Ally 400 auf dem Kansas Speedway in Kansas City setzte sich am Samstagabend unter Flutlicht Brad Keselowski (Penske-Ford) durch.

Fotos: Digital Ally 400 auf dem Kansas Speedway

Rennergebnis: Digital Ally 400 auf dem Kansas Speedway

Nach insgesamt sieben Gelbphasen mitsamt Verlängerung (Overtime) hatte Keselowski die Nase knapp vor Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet), der nach diesmal 63 Führungsrunden als Zweiter seinen ersten Sieg in der höchsten NASCAR-Liga einmal mehr knapp verpasst hat. Nach Talladega und Dover ist es für Bowman bereits zum dritten Mal in Folge "nur" P2.

Die Top 10 des Digital Ally 400 in Kansas City:

Fotostrecke
Liste

1. Brad Keselowski, Team Penske, Ford Mustang

1. Brad Keselowski, Team Penske, Ford Mustang
1/10

Foto: : Russell LaBounty / NKP / Motorsport Images

2. Alex Bowman, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro

2. Alex Bowman, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
2/10

Foto: : Russell LaBounty / NKP / Motorsport Images

3. Erik Jones, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry

3. Erik Jones, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry
3/10

Foto: : Russell LaBounty / NKP / Motorsport Images

4. Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro

4. Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
4/10

Foto: : Gavin Baker / Motorsport Images

5. Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang

5. Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Mustang
5/10

Foto: : Gavin Baker / Motorsport Images

6. Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro

6. Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro
6/10

Foto: : Russell LaBounty / NKP / Motorsport Images

7. Kurt Busch, Chip Ganassi Racing, Chevrolet Camaro

7. Kurt Busch, Chip Ganassi Racing, Chevrolet Camaro
7/10

Foto: : Russell LaBounty / NKP / Motorsport Images

8. Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet Camaro

8. Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet Camaro
8/10

Foto: : Nigel Kinrade / Motorsport Images

9. Tyler Reddick, Richard Childress Racing, Chevrolet Camaro

9. Tyler Reddick, Richard Childress Racing, Chevrolet Camaro
9/10

Foto: : Nigel Kinrade / Motorsport Images

10. Chris Buescher, JTG Daugherty Racing, Chevrolet Camaro

10. Chris Buescher, JTG Daugherty Racing, Chevrolet Camaro
10/10

Foto: : Nigel Kinrade / Motorsport Images

Stage 1/2: Elf Rückversetzungen - Harvick und Elliott vorn

Bevor es losging, mussten sich elf Piloten aufgrund technischer Beanstandungen an ihren Autos am Ende der Startaufstellung einreihen. Dazu zählten unter anderem Dover-Sieger Martin Truex (Gibbs-Toyota) sowie die im Qualifying eigentlich auf den zweiten beziehungsweise vierten Startplatz gefahrenen Stewart/Haas-Piloten Aric Almirola und Daniel Suarez.

Unbeeindruckt davon wurde das erste Rennsegment (Stage 1) von einem anderen Stewart/Haas-Piloten bestimmt: Polesetter Kevin Harvick führte einen Großteil der 80 Runden dieses Segments an. Neben einer angekündigten Gelbphase (Competition-Caution) nach 30 Runden aufgrund von Regen zwischen Qualifying und Rennen gab es in Stage 1 nur eine weitere Gelbphase, als Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) auf der Gegengerade einen Dreher hinlegte. Harvick sah die erste grün/weiß karierte Flagge des Rennens schließlich vor Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) und Ricky Stenhouse (Roush-Ford).

In Stage 2 hatte Harvick das Geschehen ebenfalls über weite Strecken im Griff. Abgesehen von einer leichten Kollision zwischen Martin Truex Jr. und Daniel Suarez gab es im zweiten Rennsegment keine Zwischenfälle. Harvick schien auch dieses zweite Segment gewinnen zu können, wurde aber kurz vor Ende noch von Elliott abgefangen. So ging der Stage-2-Sieg an Elliott, gefolgt von Harvick und Erik Jones (Gibbs-Toyota).

Harvick fällt aus Führungsrunde

Kurz nach Beginn des entscheidenden Rennsegments musste Kevin Harvick als Spitzenreiter einen außerplanmäßigen Boxenstopp unter Grün einlegen. Der Grund war ein nicht richtig angezogenes Rad. Die Konsequenz für den Langzeitspitzenreiter war das Herausfallen aus der Führungsrunde.

Als für den Rest des Feldes gut 50 Runden vor Rennende der letzte Durchgang Green-Flag-Stops im Gange war, sorgte beim Boxenstopp von Ryan Blaney (Penske-Ford) ein davonrollendes Rad für Gelb. Zu diesem Zeitpunkt lagen nur noch sieben Piloten - angeführt von den Hendrick-Teamkollegen Alex Bowman und Chase Elliott - in der Führungsrunde. Sie konnten somit bequem unter Gelb tanken.

Doch nur wenige Runden später war abermals der #12 Penske-Ford von Blaney - diesmal mit Reifenschaden - Auslöser für eine weitere Gelbphase. Weil ein Teil der Führungsgruppe noch einmal Reifen wechseln ließ, war der ursprüngliche Reifenvorteil für Bowman, Elliott und Co. nicht mehr ganz so groß. Zudem befand sich Harvick trotz seines außerplanmäßigen Boxenstopps nun doch wieder in der Führungsrunde.

Dreikampf um Sieg geht in Verlängerung

In der Schlussphase tobte an der Spitze ein spannender Dreikampf zwischen Hendrick-Youngster Alex Bowman, Penske-Routinier Brad Keselowski und Gibbs-Youngster Erik Jones. Sieben Runden vor dem geplanten Ende zog Keselowski im Überrundungsverkehr auf der Außenbahn von Turn 4 an Bowman vorbei, nachdem dieser auf dem Weg zu seinem möglichen ersten Sieg in der NASCAR-Topliga bereits mehr als 60 Führungsrunden verbucht hatte.

Doch nur drei Runden nachdem er die Führung verloren hatten, bekam der inzwischen auf P3 abgerutschte Bowman doch noch einmal eine Chance. Weil sich Matt DiBenedetto (Leavine-Toyota) mit qualmendem Auto langsam in Richtung Boxengasse schleppte, gab es nicht nur die siebte und letzte Gelbphase des Abends, sondern einhergehend damit auch die Verlängerung des Rennens um schließlich vier Runden.

Keselowski führte das Feld beim Overtime-Restart auf der Innenbahn an und hatte Jones außen neben sich. Dahinter lauerten Bowman und dessen bis dahin unauffällig gebliebener Hendrick-Teamkollege Jimmie Johnson. Die Weiße Flagge sah Keselowski als Erster, aber Bowman war bereits wieder Zweiter. Doch der Schwung des Hendrick-Youngsters reichte im Verlauf der letzten Runde nicht mehr, um den führenden Penske-Routinier noch abzufangen.

So fuhr Keselowski seinen bereits dritten Saisonsieg 2019 ein und hat damit mit Kyle Busch gleichgezogen. In Keselowskis Karriere in der höchsten NASCAR-Liga ist es Sieg Nummer 30. Im Gegenzug wartet Alex Bowman auch nach nun 129 Cup-Rennen weiter auf seinen ersten Sieg.

Erik Jones rettete hinter Keselowski und Bowman den dritten Platz ins Ziel, gefolgt von Chase Elliott und Clint Bowyer, die Jimmie Johnson in der Verlängerung noch aus den Top 5 auf P6 verdrängten. Und während der amtierende Xfinity-Champion Tyler Reddick (Childress-Chevrolet) in seinem erst zweiten Cup-Rennen mit P9 auf Anhieb in die Top 10 fuhr, blieb Langzeitspitzenreiter Kevin Harvick am Ende nur Platz 13.

Am kommenden Wochenende steht das All-Star-Race in Charlotte auf dem Programm.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie NASCAR Cup
Event Kansas City
Autor Mario Fritzsche