Lewis Hamilton von NASCAR begeistert

Als Ehrengast von Jeff Gordon genoss Lewis Hamilton die NASCAR-Show von Homestead.

Lewis Hamilton war beim NASCAR-Saisonfinale von Homestead einer der Ehrengäste, die Jeff Gordons letztes Rennen hautnah verfolgen konnten. Zusammen mit Motorsport-Legende Mario Andretti wich er dem Kalifornier kaum von der Seite und gab sich hinterher sehr angetan.

„Das war ein richtig tolles Event‟, so der mittlerweile dreifache Formel-1-Weltmeister. „Ich hoffe sehr, dass ich eines Tages dort ein Rennen fahren kann.‟

Vor allem die lockere Atmosphäre rund um die NASCAR-Stars hatte es Hamilton angetan.

„Sie machen definitiv ein paar Dinge besser als wir.‟, sagte der 30-Jährige. „Oder zumindest können wir von ihnen einiges lernen. Es war eine großartige Show und für die Fans ein tolles Spektakel. Ein wenig wie die DTM, wo die Fans ebenfalls einen intensiven Kontakt mit dem Fahrerlager und den Piloten haben können.‟

Homestead war nicht Hamiltons erster Kontakt mit der NASCAR-Szene. Im Juni 2011 tauschte er sein damaliges McLaren-Cockpit mit Tony Stewart. Die Promo-Aktion fand auf der Rundstrecke von Watkins Glen statt und wurde vom damals gemeinsamen Sponsor Mobil 1 initiiert.

In den aktuellen Formel-1-Kreisen ist auch Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo ein bekennender NASCAR-Fan. Ferrari-Star Kimi Räikkönen fuhr in der Saison 2010 sogar ein Nationwide- und ein Truck-Rennen.

In der jüngeren NASCAR-Vergangenheit versuchte sich Juan-Pablo Montoya sieben Jahre lang bei den Stock-Cars und kam dabei auf 255 Sprint-Cup-Rennen. Ein Oval-Sieg blieb dem Kolumbianer verwehrt, er gewann jedoch zwei Rennen auf den Rundstrecken von Watkins Glen und Sonoma.

Auch Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve lies sich auf ein NASCAR-Abenteuer an und brachte es zwischen 2007 und 2013 immerhin auf vier Sprint-Cup-Rennen.

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