Neues Aeropaket könnte bei drei NASCAR-Rennen kommen

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Neues Aeropaket könnte bei drei NASCAR-Rennen kommen
Jim Utter
Autor: Jim Utter , NASCAR Editor
Co-Autor: André Wiegold
02.06.2018, 17:44

Das Aerodynamikpaket, das NASCAR beim All-Star-Rennen in Charlotte getestet hat, könnte bei bis zu drei Cup-Läufen eingesetzt werden

Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry M&M's Red White & Blue and Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites
Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry M&M's Red White & Blue and Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites
Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites
Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites
Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil, Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites
Kasey Kahne, Leavine Family Racing, Chevrolet Camaro Thorne and Brad Keselowski, Team Penske, Ford Fusion Stars, Stripes, and Lites

NASCAR wägt ab, in der Saison 2018 am Aerodynamikpaket der Cup-Fahrzeuge zu spielen. Das Paket, das vor wenigen Wochen beim All-Star-Rennen in Charlotte zum Einsatz gekommen ist, könnte bei bis zu drei Cup-Rennen angewendet werden. Ziel ist es, vor allem das Racing auf den 1,5-Meilen-Ovalen zu verbessern. Um zu schauen, ob die Aerodynamikeinstellungen für die Saison 2019 in Frage kommen, erwägt NASCAR das Paket ausgiebig bei Meisterschaftsrennen zu testen.

Im Interview mit 'Fox Sports 1' sagt NASCAR-Chef für Rennentwicklung Steve O‘Donnell, dass die Verantwortlichen das Paket gerne in ein bis drei Rennen "evaluieren wollen und schauen möchten, ob es der Weg es, den NASCAR in der Saison 2019 gehen will". Im Gespräch sind die Rennen in Pocono, Michigan und Indianapolis – also Strecken mit einer Größe von mindestens zwei Meilen. Zu dem Paket gehören neue Frontlüfter, Luftmassenbegrenzer, ein größerer Heckspoiler und der Splitter, der in der Saison 2014 erstmals eingesetzt wurde.

Mit dem Paket erhofft sich NASCAR engere Kämpfe und mehr Führungswechsel während der Rennen. Beim 80 Runden langen All-Star-Rennen in Charlotte gab es mit dem neuen Paket 38 Führungswechsel unter grün. Das sind mehr Manöver als in den vergangenen vier Jahren zusammen. Laut O‘Donnell ist es am wichtigsten, das Racing auf der Strecke für die Fans zu verbessern. Das sei das große Hauptziel von NASCAR.

Bildergalerie: Das All-Star-Rennen in Charlotte

"Außerdem wollen wir, wenn alle Teams ihre Garagen beziehen, ein möglichst ausgeglichenes Feld haben", sagt der NASCAR-Funktionär. "Das Team, das am besten arbeitet, soll die größten Chancen auf den Sieg haben." Wenn das Paket genau das liefert, wolle NASCAR die Einführung der Einstellungen in Erwägung ziehen. In der zweiten Liga, der Xfinity-Serie, wird das Aeropaket sowohl in Pocono als auch Michigan und Indianapolis eingesetzt. Auch diese Rennen sollen zum Entscheidungsprozess beitragen.

"Für uns ist es wichtig, dass alle genug Zeit haben, um sich damit zu beschäftigen und es richtig zu bewerten", fügt O‘Donnell hinzu. Insgesamt sei das Paket nur dreimal zum Einsatz gekommen – vergangenes Jahr in Indianapolis, beim Allstar-Rennen und jetzt in der Xfinity-Serie in Pocono. "Wir sammeln alle Daten und schauen, ob es der richtige Weg ist. Wenn ja, ist es der erste Schritt, den wir machen müssen", so O‘Donnell.

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Rennserie NASCAR Cup
Autor Jim Utter
Artikelsorte News