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Rassistische Äußerung: NASCAR und Ganassi suspendieren Kyle Larson

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Rassistische Äußerung: NASCAR und Ganassi suspendieren Kyle Larson
Autor:
Co-Autor: Jim Utter
13.04.2020, 16:39

UPDATE: Nach einer mutmaßlich rassistische Äußerung während eines E-Sport-Events wurde NASCAR-Pilot Kyle Larson suspendiert und hat sich entschuldigt

NASCAR-Cup-Pilot Kyle Larson hat mächtig Ärger. Eine mutmaßlich rassistische Aussage während der Liveübertragung eines E-Sport-Rennens am Sonntagabend hat den Ganassi-Piloten ins Visier der Serienorganisatoren gebracht - und zum vorläufigen Rauswurf bei seinem Team Ganassi geführt. Was war passiert?

Während des Trainings zum iRacing-Events "Monza Madness", welches Larson auf seinem Twitch-Kanal im Livstream zeigte, hatte er offenbar die Tonverbindung zu seinem Spotter verloren. Darauf hin war zu hören, wie Larson fragte: "Kannst du mich hören?", gefolgt von der Aussage "Hey Nigger" - was vor allem in den USA als rassistisches Schimpfwort gilt.

Andere Mitspieler machten Larson anschließend darauf aufmerksam, dass seine Worte für jedermann zu hören waren. Kurze Videoclips der Szene gingen in den Sozialen Medien viral und stießen auf ein ganz überwiegend negatives Echo.

 

Am Montagmorgen schalteten sich dann auch die Serienorganisatoren der NASCAR ein. "NASCAR hat registriert, dass sich ein Fahrer am Sonntag während eines iRacing-Events unsensibel geäußert hat und sammelt derzeit weitere Informationen", heißt es in einer Stellungnahme.

Kurz darauf meldet sich Larsons Arbeitgeber Chip Ganassi Racing mit folgender Stellungnahme zu Wort: "Wir sind extrem enttäuscht darüber, was Kyle gestern Abend während des iRacing-Events gesagt hat. Die von ihm gewählten Worte waren beleidigend und inakzeptabel. Wir werden diese Situation mit allen Beteiligten klären. Bis dahin ist Kyle ohne Bezahlung suspendiert."

Und nachdem er nicht nur von Ganassi, sondern unmittelbar darauf auch von NASCAR "auf unbestimmte Zeit gesperrt" worden ist, hat sich Larson inzwischen via Twitter-Video entschuldigt. Das Video ist - zufällig oder absichtlich - entsprechend der Startnummer seines Ganassi-Chevrolet exakt 42 Sekunden lang:

 

Zuletzt hatte NASCAR im Jahr 2013 den in der zweiten Liga aktiven Fahrer Jeremy Clements gesperrt, nachdem er sich in einem Interview rassistisch geäußert hatte. Er musste damals zwei Rennen zusehen und zusätzlich an einer Schulung über Diversität teilnehmen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie NASCAR Cup
Autor Markus Lüttgens