Top 10: Die besten Fahrer der NASCAR-Saison 2016

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Top 10: Die besten Fahrer der NASCAR-Saison 2016
Nick DeGroot
Autor: Nick DeGroot
Übersetzung: Petra Wiesmayer
07.12.2016, 12:25

Motorsport.com hat gewählt: Hier sind die 10 besten NASCAR-Fahrer der Saison 2016!

Rennaction
Pack-Racing
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet; Carl Edwards, Joe Gibbs Racing, Toyota
Sieger Joey Logano, Team Penske, Ford
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing Chevrolet
Joey Logano, Team Penske, Ford
Denny Hamlin, Joe Gibbs Racing, Toyota
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota
Joey Logano, Team Penske, Ford
Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Brad Keselowski, Team Penske, Ford
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet
Denny Hamlin, Joe Gibbs Racing, Toyota
Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Brad Keselowski, Team Penske, Ford
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota
Carl Edwards, Joe Gibbs Racing, Toyota
Feuer nach Crash: Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Unfallauto von Carl Edwards, Joe Gibbs Racing, Toyota
Sieger und Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Sieger und Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Sieger und Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet
Restart: Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet, führt
Restart
Sieger und Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
NASCAR Sprint-Cup-Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
NASCAR Sprint-Cup-Champion 2016: Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota
Rookie of the Year: Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet

Das US-Team von Motorsport.com hat eine Liste zusammengestellt, die sich genau darauf konzentriert: Die besten Fahrer anhand ihrer Leistungen auf der Strecke in der Saison 2016. Jeder hat seine eigene Liste zusammengestellt, mit Erklärungen, wieso der jeweilige Fahrer den Platz auf der Liste verdient.

Die Jury:

Lee Spencer - NASCAR Writer

Jim Utter - NASCAR Writer

Nick DeGroot - News Manager

David Malsher - US Editor

Tim Southers - NASCAR PR Manager

Jede Reihenfolge wurde mit einer Punkteliste bewertet, wobei die Nummer 1 10 Punkte bekam, die Nummer 2 9, die Nummer 3 8 und so weiter. Dadurch entstand die unten aufgeführte Liste.

10). Chase Elliott - Hendrick Motorsports (4 Punkte)

Jim: Obwohl er in dieser Saison seinen 1. Sieg nicht feiern konnte, sollte das keinesfalls von seinen bemerkenswerten Leistungen in seiner Rookie-Saison ablenken.

Nick: Man darf sich nicht davon ablenken lassen, was er für eine Rookie-Saison hatte, dass er nicht gewonnen hat. Chase hat der Nummer 24 Ehre gemacht, indem er 10 Mal unter den Top 5 war und 350 Führungsrunden gesammelt hat.

Tim: Auch, wenn er nicht gewonnen hat, war er der Rookie des Jahres und kämpfte einige Male im Laufe des Jahres ganz vorne mit.

9). Kyle Larson - Chip Ganassi Racing (9 Punkte)

Nick: Larson hat endlich seinen ersten Cup-Sieg gefeiert und schaffte es in den Chase. Er beendete das Jahr beinahe mit einem weiteren Sieg im Finale und wurde 9. der Meisterschaftswertung. Man fragt sich, wozu er fähig wäre, wenn er in einem Auto wie dem Hendrick sitzen würde.

David: Ich wollte Platz 10 schon an Kurz Busch geben, aber die Leistung seines Teamkollegen Harvick relativierte die des älteren Busch zu oft. Für mich und sicher auch viel andere, steht Larson auf engen Strecken im Blickpunkt, wo die fahrerischen Fähigkeiten die Schwachpunkte des Autos ausgleichen können. Ironischerweise feierte er seinen 1. Sieg in Michigan. Nachdem, was er aus dem gemacht hat, was er zur Verfügung hatte, war Larson in diesem Jahr herausragend.

Tim: Der junge Fahrer feierte endlich seinen 1. Sieg in der NASCAR Sprint Cup Serie und war bei einigen Rennen einer der großen Herausforderer. Diesen Erfolg 2016 sollte er in das nächste Jahr mitnehmen und das war das Jahr, in dem der ehemalige Teilnehmer des NASCAR Drive for Diversity seinen 1. Sieg in der höchsten Klasse der NASCAR feiern konnte.

8). Brad Keselowski - Team Penske (14 Punkte)

Lee: Keselowski war bei weitem nicht so dominant wie Truex, erlitt in Talladega aber das gleiche Schicksal. Dass sein Teamkollege das Rennen gewann, war Salz in der Wunde. 4 Siege und ein durchschnittlicher Platz 11,5 war respektabel.

Jim: Gleichstand der zweitmeisten Siege (4) und der zweitmeisten Top-5-Platzierungen, aber kein Patz unter den ersten 4 der Meisterschaft.

David: Ein seltsames Jahr für den Meister von 2012. 4 Siege und nur 2 Platzierungen außerhalb der Top 20 in den ersten 26 Rennen machten ihn vor dem Chase zu meinem Titelfavoriten. Es ist aber beinahe so, als ob das Nummer-2-Team bis dahin schon alle seine Karten ausgespielt und keine Reserven mehr hatte. Unglücklicherweise hatte BK in Talladega Pech, das seine Titelchancen nicht hätte beenden sollen.

7). Denny Hamlin - Joe Gibbs Racing (19 Punkte)

Lee: Hamlins 3 Siege waren die meisten, die er seit 2012 hatte. Sein durchschnittlicher Qualifying-Platz 6,3 war der beste der Serie. Sein durchschnittlicher Platz 11,8 im Rennen wurde durch 4 Ausfälle getrübt, aber er war 5. auf der Cup-Tour.

Jim: Eine solide Saison für Hamlin, die mit dem Sieg bei den Daytona 500 begann. Er und sein Nummer-11-Team hatten im Laufe der Saison Probleme, als beständige Ergebnisse am wichtigsten waren.

Nick: Für jeden Fahrer bei JGR war es eine großartige Saison und Hamlin, der aus dem Stand einen spektakulären Sieg bei den Daytona 500 feierte, war keine Ausnahme. Er gewann in der regulären Saison 3 Mal, strauchelte aber, als es am meisten zählte – während des Chase.

6). Martin Truex Jr. - Furniture Row Racing (23 Punkte)

Jim: Als Truex und seine Nummer-78-Crew gut in Form waren, konnte niemand sie stoppen – außer sie selbst. Am Ende war das vielleicht das einzige, das Truex vom Kampf um den Titel abhalten konnte.

Nick: Auch, wenn man das Gefühl hatte, dass sich das Universum gegen ihn verschworen hatte, konnte Truex 4 Rennen gewinnen und war vor dem Chase der Titelfavorit. Kein Fahrer kam seinen 1.809 Führungsrunden auch nur nahe. Aber er hatte in Talladega mit dem Motorschaden wieder Pech. Am Ende war er 11. der Punktetabelle. Wenn ihm die Glücksgöttin freundlicher gesonnen wäre, könnte er jetzt Champion sein.

David: Trotz einer Partnerschaft mit Joe Gibbs Racing scheint FRR noch immer ein Underdog-Team zu sein und einige der Zwischenfälle bei Truex untermauerten diesen Eindruck in diesem Jahr. Trotz der 4 Siege – und die Vorstellung der Nummer 78 in Dover war sicher die dominanteste der Saison – kosteten technische Verstöße dem Team objektiv gesehen viel Sympathie.

5). Carl Edwards - Joe Gibbs Racing (31 Punkte)

Jim: Edwards war bei weitem nicht so strahlend oder dominant wie die anderen in den 4 Titelrennen. Bis zu seinem Unfall mit Logano, war er aber ebenso in der Lage, die Meisterschaft zu gewinnen, wie jeder andere.

David: Er ist immer noch nicht der erfolgreiche Sieger, den ich erwartet hatte, seit ich ihn bei seinen 4 Siegen in seiner 1. vollen Saison im Cup gesehen habe. Es gab in diesem Jahr aber Tage, an denen Edwards so schnell zu sein schien, dass kein anderer mithalten konnte und nur der Opportunismus anderer Fahrer ihn bei Restarts ihn nach hinten boxte.

Tim: Er gewann in diesem Jahr 3 Rennen und tat in Homestead alles, was er konnte, um zu gewinnen, was in dem Unfall mit Logano endete, der all seine Chancen auf den Titel beendete. Ein beliebter Fahrer, bei dem ich das Gefühl habe, dass ihn dieses Finish für nächstes Jahr anspornt und ihn zum klaren Titelfavoriten macht.

4). Kevin Harvick - Stewart-Haas Racing (36 Punkte)

Lee: Harvick hatte starke Ergebnisse – 4 Siege, 17 Platzierungen unter den Top 5, 27 unter den Top 10 und 1.384 Führungsrunden. Aber in Phoenix schaffte er es am Ende nicht.

David: Der Champion von 2014 wurde hin und wieder von seiner Boxencrew im Stich gelassen und er war verständlicherweise frustriert. Es wäre aber besser und auch freundlicher, dem Frust im Privaten seinen Lauf zu lassen. Von außen gesehen ist Harvicks Persönlichkeit zwar nicht sehr liebenswert, man muss ihn aber bewundern und ich war für ihm nach 2 Ausfällen im Chase, die seine Hoffnungen auf den Titel beendeten, enttäuscht.

Tim: Der Veteran gewann 4 Rennen und hat immer wieder gezeigt, wieso man ihn nie abschreiben sollte. Durch eine überraschende Vorstellung auf einer seiner besten Strecken – dem Phoenix International Raceway – war er zwar nicht unter den letzten Vier, aber er und sein Crew Chief Rodney Childers hatten wieder eine solide Saison.

3). Joey Logano - Team Penske (42 Punkte)

Lee: Logano gewann die Meisterschaft wieder nicht, mit 3 Siegen und dem zweitbesten durchschnittlichen Ergebnis ist er beständig genug, um den Durchbruch zu schaffen.

Jim: Wenn Logano10 Jahre älter wäre, wäre es immer noch zu früh zu sagen, dass er nicht mehr Champion werden kann. Und das ist das Erschreckende an seinem Kampf.

David: Angesichts dessen, wie hoch ich Brad Keselowski einschätze, ist das größte Kompliment, das ist Logano machen kann, dass ich erwartet hatte, in diesem Jahr die Nummer 22 vor der Nummer 2 zu sehen. Es ist aufgrund der Teampolitik von Penske, allen die gleiche Chance zu geben, schwer zu sagen, ob er in der Tat der Team-Leader geworden ist, aber er rechtfertigt das Vertrauen, das der Captain in ihn setzt. Ich bin sicher, dass er eines Tages Champion sein wird.

2). Kyle Busch - Joe Gibbs Racing (43 Punkte)

Jim: Der Champion des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass seine Leistung keine Eintagsfliege war, da seine Saison durch eine Verletzung verkürzt war. Er war einer von 3 Fahrern (Harvivk und Martin Truex waren die anderen), die in der Saison mehr als 1.300 Runden geführt haben.

Nick: Bushs Saison war beeindruckend, auch wenn es noch beeindruckender war, dass er aufgrund einer bösen Beinverletzung fast ein Drittel der Saison verpasst hat, bevor er alles gewonnen hat. Er hat seinen Titel vielleicht nicht verteidigt, aber er hat die Ansicht verteidigt, dass er es wert ist, Champion zu sein.

David: Es scheint so, als ob viele (wenn nicht alle) von Kyles internen Teufelchen vertrieben waren, seit er vergangenes Jahr den Titel geholt hat und er fuhr seitdem umso besser. Er wird immer noch wütend, wenn sein Auto zu langsam ist, aber er kontrolliert seine Emotionen, um ins Ziel zu kommen. Ich würde sagen, dass er nicht nur besser gefahren ist als vergangenes Jahr, er hätte auch kaum mehr tun können, um seinen Titel zu verteidigen.

1). Jimmie Johnson - Hendrick Motorsports (48 Punkte)

Lee: Nach seinem 7. Titel und den meisten Siegen der Saison (5), ist es schwer, Johnson nicht auf Platz 1 zu setzen.

Jim: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er den Rekord von 7 Titeln bricht, den er jetzt mit Earnhardt und Petty teilt. Ein legitimes Argument könnte sein, dass er der beste Fahrer ist, den es in der NASCAR jemals gab.

Nick: Man vergisst leicht, dass Hendrick Motorsports in der Mitte der Saison zu kämpfen hatte, wie immer legten Johnson und sein Team aber noch eine Schippe drauf, als sie es mussten. Einen 7. Titel zu erringen, ist ein Kunststück, das wir in unserem Leben vielleicht nicht mehr sehen, die Tatsache, dass die Nummer 48 es mit 3 Generationen von Autos schaffte und alle möglichen Variationen des Chaseformats durchlaufen hat, ist eine Leistung, die einmalig ist.

David: Dass der aktuelle Champion auf meiner Liste nur auf Platz 3 steht, bedeutet nicht, dass er den Titel nicht verdient hätte; die Nummer 48 hat ihre Karten im Chase perfekt ausgespielt. Über die ganze Saison gesehen hatte ich aber das Gefühl, dass es in den 26 vorherigen Rennen zu viele Tage gab, an denen Johnson recht farblos war. Als ob die frühen Siege, die ihm seinen Platz im Chase garantierten, sein Feuer im Wettbewerb etwas gedämpft hätten... Das war aber nur vorübergehend!

Tim: Er hatte zwar nicht die dominanteste Saison, aber der Veteran hat zugeschlagen, als es darauf ankam. Johnson, der, wie auch seine Teamkollegen bei Hendrick Motorsports, im Sommer Probleme hatte, zeigte wieder einmal, dass sein Team es schaffen kann, wenn es am meisten darauf ankommt. Das Endresultat – ein 7. Titel.

Die komplette Liste

 Name Lee Spencer Jim Utter Nick DeGroot David Malsher Tim Southers Punkte
Jimmie Johnson 1. 1. 1. 3. 1. 48
Kyle Busch 3. 3. 2. 1. 3. 43
Joey Logano 2. 4. 3. 2. 2. 42
Kevin Harvick 4. 2. 5. 4. 4. 36
Carl Edwards 5. 5. 4. 5. 5. 31
Martin Truex Jr. 6. 6. 6. 8. 6. 23
Denny Hamlin 8. 7. 7. 6. 8. 19
Brad Keselowski 7. 8. 8. 7. X 14
Kyle Larson X 9. 9. 10. 7. 9
Chase Elliott X 10. 10. X 9. 4
Matt Kenseth 9. X X 9. X 4
Kurt Busch 10. X X X 10. 2

 

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