Auftakt in der NASCAR-Euroserie: Anthony Kumpen legt vor

Neues Jahr, alte Gesichter: Anthony Kumpen (PK Carsport) ist der erste Tabellenführer der neuen Saison der NASCAR-Euroserie.

Der 37-jährige Belgier gewann auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia am Samstag das erste Saisonrennen und legte am Sonntag mit Rang vier nach.

Kumpen, der in der NASCAR-Europameisterschaft in der Saison 2014 schon einmal den Titel holte, startete am Samstag von der Pole-Position und musste nur zu Rennbeginn den zweitplatzierten Lokamatadoren Borja Garcia (SPV) ziehen lassen.

Die Bilder vom Saisonauftakt der NASCAR-Euroserie

Der Kumpen-Konter kam in Runde 8, auch Frederic Gabillon (RDV; 2.) konnte Garcia (3.) noch abfangen.

Am Ende hatte der Belgier auf der Ziellinie einen Vorsprung von 0,261 Sekunden auf Gabillon.

Im Sonntagsrennen gewann der Israeli Alon Day (Caal) von der Pole-Position aus und führte dabei jede der hart umkämpften 16 Runden. Gabillon und Garcia belegten vor Kumpen die Positionen zwei und drei.

 

Aus deutschsprachiger Sicht traten in Valencia drei Österreicher an.

Florian Renauer (Renauer) belegte die Positionen 21 und 7, Mathias Lauda (DF1) kam auf den Plätzen 10 und 14 ins Ziel, Debütant Willy Gruber (Renauer) wurde auf den Rängen 15 und 16 abgewunken.

Insgesamt wurden für Valencia 26 Autos gemeldet, 25 Teams nahmen die beiden Rennen auf.

Mit Titelverteidiger Ander Vilarino, Eddie Cheever und Philipp Lietz gab es über den Winter drei prominente Abgänge. Alle drei starten 2016 in der Langstreckenszene. Auch der Franzose Romain Ianetta glänzt in diesem Jahr durch Abwesenheit.

Der amtierende Elite-2-Champion Gianmarco Ercoli (DoubleT/MRT) stieg in die Oberklasse auf und belegte die Plätze 5 und 13.

Erfreulich: Das kleine Monforte-Team, das einen Last-Minute-Deal mit DF1 Racing zimmerte, schaffte es ebenfalls noch rechtzeitig in die Startaufstellung. Simone Monforte holte am Sonntag einen beachtlichen zehnten Platz.

 

In der Elite-2-Kategorie, in der vor allem die Youngster zum Zuge kommen sollen, feierte Stienes Longin (PK Carsport) am Samstag und Sonntag einen Doppelerfolg.

Zweimal hielt der Belgier dabei ein Caal-Duo in Schach, das aus dem Spanier Tineo Arroyo (2./2.) und dem Belgier Guillaume Deflandre (3./3.) bestand.

Für Rookie Freddie Hunt, der sich im DF1-Team ein Auto mit Mathias Lauda teilt, begann das Abenteuer NASCAR am Samstag mit einer frühen Kollision, die den Briten in der Wertung auf Rang 23 zurückwarf.

Daher musste Hunt am Sonntag von ganz hinten starten, kämpfte sich mit Hilfe zweier Gelbphasen und zahlreicher Überholmanöver immerhin noch auf Platz acht nach vorne.

Mit dem erst 18-jährigen Justin Kunz startete in Valencia auch ein deutscher Pilot in der Elite-2-Klasse.

Kunz teilt sich das Caal-Auto mit der Startnummer 44 mit dem Anglo-Schweden Freddy Nordström. Nach einigen Anfangsproblemen (Sitzanpassung und leichter Fremdkontakt) holte der Youngster die beachtlichen Positionen 12 und 17.

Die zweite Saisonstation der NASCAR Whelen Euro Serie folgt bereits in drei Wochen: Dann besucht der europäische NASCAR-Tross am Pfingstwochenende den niederländischen Short-Track in Venray.

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Über diesen Artikel
Rennserien NASCAR Euro
Veranstaltung Valencia
Rennstrecke Circuit Ricardo Tormo
Fahrer Anthony Kumpen , Mathias Lauda , Borja Garcia , Frédéric Gabillon , Freddie Hunt , Alon Day
Artikelsorte News