NASCAR-Euroserie Zolder: Alon Day ist der neue Champion

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NASCAR-Euroserie Zolder: Alon Day ist der neue Champion
André Wiegold
Autor: André Wiegold , Redakteur
17.10.2017, 15:52

Am vergangenen Wochenende fand das NASCAR-Euro-Finale am Circuit Zolder statt. Während sich in der ELITE 1 Alon Day zum Champion krönte, holte Thomas Ferrando den Titel in der ELITE 2.

Race winner Alon Day
Alon Day
1. Alon Day, CAAL Racing, 2. Marc Goossens, BRAXX Racing, 3. Frederic Gabillon, RDV Competition
Alon Day, CAAL Racing
Alon Day
Race winner Thomas Ferrando
Thomas Ferrando, Knauf Racing, Ford
Thomas Ferrando
Thomas Ferrando, Knauf Racing, Ford

Alon Day ging nach einer dominanten Leistung im Halbfinale im italienischen Franciacorta mit einem komfortablen Vorsprung ins Finale der NASCAR-Euroserie am Circuit Zolder. Trotzdem musste er aufpassen, da sowohl Anthony Kumpen als auch Borja Garcia nur auf einen Fehler des Israelis warteten. Doch schon im Qualifying setzte er mit der Pole-Position ein starkes Zeichen. Am Samstag gewann er dann das Rennen direkt vor Lokalmatador Marc Goossens. Damit war klar, dass Day Champion ist, wenn er am Sonntag nur eine einzige Runde beendet hat.

Auch wenn Day im letzten Saisonrennen aufgrund zweier Ausritte ins Kiesbett nur auf Platz vier ins Ziel kam, konnte ihm keiner mehr die Trophäe aus den Händen reißen. Nach 16 Runden Renndistanz feierte der CAAL-Racing-Pilot seinen ersten NASCAR-Euro-Titel mit einigen Donuts. Auch für das italienische Team war es in der über 40 jährigen Geschichte der erste Titelgewinn überhaupt. Goossens gewann das Rennen vor seinem Heimpublikum und bescherte dem belgischen Team Braxx Racing den ersten NASCAR-Sieg.

"Es ist ein atemberaubendes Gefühl", so der frischgebackene Champion. "Wir haben in der Vergangenheit so viele Rennen gewonnen, aber nie den Titel geholt. Die Saison mit dem Sieg in der Meisterschaft zu beenden, ist das Schönste was es gibt. Ich freue mich riesig für die CAAL-Mannschaft. Sie hat die ganze Saison über eine klasse Arbeit geleistet. Wir haben es endlich geschafft. Ich bin wirklich sprachlos."

In der Junior Trophy setzte sich Stienes Longin im PK-Carsport-Chevrolet gegen die Konkurrenz durch uns sicherte sich damit sein Ticket für einen Auftritt in einer der US-NASCAR-Serien. In der Challenger Trophy hatte Marconi Abreu aus Brasilien die Nase vorne.

In der ELITE 2 krönte sich Thomas Ferrando zum Champion. Der junge Franzose hatte aufgrund seiner starken Leistung in der Saison einen großen Vorsprung auf seine Verfolger. Mit seinem Sieg am Samstag entschied der Knauf-Racing-Pilot die Meisterschaft frühzeitig für sich. Topverfolger Ulysse Delsaux (RDV Competition) landete nur auf Platz zwölf.

Bildergalerie: Das Finale in Zolder

Am Sonntag wurde in der ELITE 2 dann erneut Geschichte geschrieben: Guillaume Deflandre gewann das zweite Finale für Racing Total und holte damit seinen ersten NASCAR-Sieg. Für den deutschen Rennstall war es ebenfalls der erste Sieg in der noch jungen Teamhistorie.

Bester Rookie der Saison war Guillaume Dumarey im PK-Carsport-Chevrolet. Er setzte sich im Kampf um den Pokal mit gerade einmal drei Punkten gegen Felipe Rabello (CAAL Racing) durch. In der Legend Trophy landete Jerry de Weerdt auf Platz eins. Der Belgier überzeugte mit konstanten Leistungen und verdrängte in Zolder Mirco Schultis vom Thron. Im Ladies Cup besiegte Carmen Boix Gil ihre Konkurrentin Arianna Casoli.

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Artikel-Info

Rennserie NASCAR Euro
Event Zolder
Ort Zolder
Fahrer Alon Day
Autor André Wiegold
Artikelsorte Rennbericht