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Ivan Ballinari : "Wir müssen etwas ändern!"

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Ivan Ballinari : "Wir müssen etwas ändern!"
Autor:
04.08.2019, 02:00

Interview mit dem Schweizer Rallye-Meister, der auf dem besten Weg ist, seinen Titel in der Saison 2019 zu verteidigen. Der Tessiner sprach mit Auto Sport Schweiz.

Vier von sechs Läufen zur Schweizer Rallye-Meisterschaft sind absolviert. Und der neuerliche Titel für Ivan Ballinari ist eigentlich nur noch Formsache. Nur einer kann den Tessiner noch am Titel hindern: Jean-Marc Salomon. Aber dieser hat a) 43,5 Punkte Rückstand und b) ist er kein ausgewiesener Rallye-Spezialist, vielmehr einer der wenigen Allrounder in der Schweizer Motorsport-Szene. Die Frage an Ballinari, ob die Meisterschaft schon entschieden ist, liegt deshalb auf der Hand.

Fühlst du dich schon als neuer und alter Meister?

Ivan Ballinari: Solange ein anderer Pilot noch mathematische Chancen hat – nein. Natürlich spricht vieles dafür. Aber solange die Kuh nicht vom Eis ist, wird nicht gefeiert.

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Ivan Ballinari, Marco Menchini, Skoda Fabia R5, Lugano Racing Team

Ivan Ballinari, Marco Menchini, Skoda Fabia R5, Lugano Racing Team

Photo de: Olivier Wintenberger

Dir fehlen aber nur noch fünf Punkte. Und dein einzig verbliebener Gegner Jean-Marc Salomon hat noch nie einen Lauf zur Schweizer Meisterschaft gewonnen. Also kannst du für die Rally di Ticino den Champagner kaltstellen.

Wenn wir den Sack bei der nächsten Rallye im Tessin zumachen können, wäre das super für alle. Vom Fanclub angefangen über das Tea Lugano Racing, das mich immer top unterstützt, bis zu Roger Tuning, die ebenfalls immer einen ausgezeichneten Job machen. Und natürlich die Beifahrer. Von denen hatte ich diese Saison deren drei: Giusva (Pagani), Paolo (Pianca) und Marco (Menchini). Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es schon einmal einen Meister mit drei Co-Piloten gegeben hat. Aber ich bin happy, dass wir diese Lösung gefunden haben und die Tatsache, dass wir mit jeder Paarung erfolgreich sind, zeigt, dass wir ein perfekt eingespieltes Team sind.

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Dein erster Titel im Vorjahr hat dir sehr viel bedeutet. Du wolltest den unbedingt holen. Fährst du dieses Jahr deshalb mit weniger Druck?

Ja, das ist so. Und die Situation war eine ganz andere: Ich habe bis zwei Wochen vor dem Saisonstart bei der Rallye Pays du Gier nicht gewusst, ob ich überhaupt fahren kann. Deshalb war der Druck auch ganz anders. Vielleicht kann ich es dieses Jahr mehr geniessen. Als ich zum Beispiel gehört habe, dass mein Jugendidol Grégoire Hotz zurückkehrt, ist bei mir die Motivation noch grösser geworden.

Gutes Stichwort: Hotz war Zweiter beim Auftakt. Ihr habt euch einen tollen Schlagabtausch bei der Pays du Gier geleistet. Leider ist er nach seinem Unfall im Jura nicht mehr gefahren. Auch Sébastien Carron hat bis auf die Rallye du Chablais keinen anderen Lauf bestritten. Und Michaël Burri fehlt seit seinem Ausfall bei der Chablais und wird auch bei der Ticino nicht am Start stehen. Vermisst du die Konkurrenz?

(Lacht.) Séb hätte wahrscheinlich sogar mit einem alten Fiesta gewonnen. Er hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er der kompletteste Schweizer Rallyefahrer ist. Warum Grégoire Hotz und Michael Burri seit ihren Ausfällen nicht mehr gefahren sind, kann ich nicht beurteilen. Ich weiss aber aus eigener Erfahrung, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Ich bin fünf Mal Zweiter geworden, habe aber immer alles gegeben. Bis es mathematisch keine Chance mehr gab. Das hat die anderen angestachelt. Und der Meisterschaft sicher gut getan.

Marco Menchini, Ivan Ballinari, Skoda Fabia R5, Lugano Racing Team

Marco Menchini, Ivan Ballinari, Skoda Fabia R5, Lugano Racing Team

Photo de: Jürg Kaufmann

Bei der Rally Ossolane standen nur drei Schweizer Equipen im Einsatz; darunter du und Salomon. Für dich war es gut: Du konntest das Punktemaximum holen. Aber aus Sicht des Schweizer Rallyefans war es traurig mitanzusehen, dass es nicht mehr Teams gab. Wie siehst du das?

Die Schweizer Rallyemeisterschaft hat in Italien kein gutes Bild von sich abgegeben. Das ist sehr schade. Die Organisation war wirklich gut. Man hat die Rallye extra verlängert – von 80 auf 120 km, was für alle Teams zusätzliche Kosten verursacht hat. Und es war von vorneherein klar, dass ca. 120 Teams am Start stehen. Dass wir Schweizer uns dafür mit drei teilnehmenden Teams «bedanken», ist nicht gut. Ich verstehe auch nicht, warum die Trophys nicht am Start waren. Aber dafür gibt es sicher eine Erklärung. Fakt ist: Das war keine gute Werbung für die Schweizer Rallye-Szene.

Warum nicht einen Schritt zurück? Zurück zu «kleineren» Autos, R2 zum Beispiel.

Ivan Ballinari.

Was muss man im Hinblick auf das nächste Jahr ändern, damit so etwas nicht wieder vorkommt? Nur fünf Rallyes – und kein Streichresultat?

Man kann über die Anzahl der Rallyes diskutieren. Auch über Streichresultate. Aber es hätte an der Entscheidung eines Grégoire Hotz oder Michaël Burri vermutlich nichts geändert. Ich bin seit Jahren für eine Veränderung. Selbst wenn du sieben Schweizer Meister-Titel oder noch mehr gewinnen würdest, wirst du international nicht zum Profi. Trotzdem kostete dieser Sport viel Geld. Warum nicht einen Schritt zurück? Zurück zu «kleineren» Autos, R2 zum Beispiel. Die sind günstiger und trotzdem erlauben sie spannende Rallyes. Ich bin überzeugt, dass wir mehr Teilnehmer hätten. Leider muss ich feststellen, dass das Interesse nicht mehr dasselbe ist. Wir haben kein «Swiss Rally» mehr. Und auch kein «Info Rallye». All das, was den Bekanntheitsgrad dieses Sports fördert. Ich kann mich nur wiederholen: Es braucht dringend Reformen.

Vorausgesetzt du holst den Titel im Tessin: Bist du dann trotzdem auch beim Saisonschluss, der Rallye International du Valais, dabei?

Wir sind noch in der Phase, in der wir unser Sponsorenpaket schnüren müssen. Aber es ist unser Ziel, auch diese Rallye zu fahren. Ich liebe diesen Sport. Und zu Beginn der Saison habe ich mich so darüber gefreut, dass wir acht R5-Autos hatten. Leider konnten wir dieses Level nicht halten. Deshalb sage ich es nochmals: Wir müssen etwas ändern!

 
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