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Olivier Burri: "Genau die richtige Art, meine Karriere zu beenden"

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Olivier Burri: "Genau die richtige Art, meine Karriere zu beenden"
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
Übersetzung: Michael Bieri, Motorsport.com Switzerland
01.11.2019, 20:11

Olivier Burri, der 2019 noch einmal die Rallye International du Valais gewinnen konnte, ist stolz auf diesen hart erkämpften Sieg, verspürt aber auch einen Hauch Wehmut, denn er hat beschlossen, dass er sich vom aktiven Rallye-Sport zurückziehen wird. Der vierfache Schweizermeister erklärte gegenüber Motorsport.com seine Entscheidung.

Man sieht Olivier Burri selten auf den Schweizer Strassen. Von daher waren die Erwartungen hoch, als der vierfache Schweizer Rallye-Meister bei der diesjährigen Ausgabe der Rallye International du Valais an den Start ging, immerhin hatte er die Veranstaltung bereits acht Mal gewonnen.

"Die Valais ist für mich ein Muss", sagte Olivier Burri gegenüber Motorsport.com. "Ich liebe seine Besonderheiten. Es ist eine anspruchsvolle Rallye mit vielen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und verschiedenen Streckenverhältnissen. Für mich ist es eine Art 'kleine Monte'."

"Ich habe im Laufe der Jahre zwangsläufig eine besondere Beziehung zu den Organisatoren und allen Menschen, die an dieser Veranstaltung beteiligt sind, aufgebaut. Es gibt viele Freundschaften, viele Erinnerungen, es ist etwas Besonderes."

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Der 53-jährige überliess im Vorfeld dieser Rallye, die den Saisonabschluss der Schweizer Rallye-Meisterschaft bildete, nichts dem Zufall. "Ich bin wie an die Veranstaltung wie an einen WM-Lauf herangegangen", fuhr Burri fort. "Ich habe mich einerseits mental, aber vor allem auch körperlich akribisch vorbereitet – etwa durch viel Radfahren, vor allem auf einigen Sonderprüfungen, um ein gutes Gefühl dafür zu bekommen.“

Schlussendlich lief es bei auf ein sehr intensives Duell mit Mike Coppens im Skoda Fabia heraus – einen Gegner, den Olivier Burri vor dem Event nicht wirklich auf der Rechnung hatte.

Olivier Burri, Fabrice Gordon, Skoda Fabia R5, D-Max Swiss

Olivier Burri, Fabrice Gordon, Skoda Fabia R5, D-Max Swiss

Photo de: Etienne Bornet

"Ich wusste, dass Mike schnell war. Er war bereits letztes Jahr bei der Valais sehr stark gewesen, und ich wusste, dass er sich sehr gut auf die Ausgabe 2019 vorbereitet hatte, aber ich hatte nicht erwartet, dass er in diesem Jahr so schnell sein würde", gibt Burri zu. "Eigentlich hätte ich eher mit Jérémie Toedtli im Volkswagen Polo gerechnet, denn der VW ist bei diesen Bedingungen unschlagbar."

Nachdem Toedtli bereits am Donnerstagabend aufgrund von Elektrik-Problemen, durch die er mehrere Minuten verlor, keine Siegchancen mehr hatte, war Mike Coppens in der Folge der ernsthaftester Gegner von Olivier Burri. Der Altmeister beendete den ersten Tag in Führung liegend, doch Coppens konnte im Verlaufe des Freitags den Rückstand auf nur noch 6,4 Sekunden verkürzen, was zum Teil auf die richtige Reifenwahl bei den nassen Bedingungen zurückzuführen war. Am Samstag jedoch spielte Burri seine ganze Erfahrung aus und setzte sich kontinuierlich von seinem Verfolger ab. Am Ende hatte er einen Vorsprung von 30 Sekunden auf den Zweitplatzierten.

Als ich am Samstagmorgen aufwachte, hatte ich das Gefühl, dass all diese Bemühungen langsam zu anstrengend wurden.

Olivier Burri.

"Mike hat einen beeindruckenden Topspeed", sagte Olivier Burri. "Aber er ist noch nicht konstant genug. Es war ein spannender Kampf. Mike spielte mit seiner Reifenwahl ein Katz- und Maus-Spiel, wir kämpften um jede Sekunde. Ich bin wirklich sehr glücklich.  Was will man mehr? Ich gewinne, Michael wird Dritter, wir bringen beide Autos intakt zurück, und auf dem Podium feiern wir das alles als Familie. Es ist perfekt, und es war genau die richtige Art, meine Karriere zu beenden."

Am Morgen des dritten und letzten Tages der Rallye du Valais, als der Kampf mit Mike Coppens auf dem Höhepunkt war, traf Olivier Burri eine wichtige Entscheidung.

"Als ich am Samstagmorgen aufwachte, hatte ich das Gefühl, dass all diese Bemühungen langsam zu anstrengend wurden", sagt der Jurassier. "Um bei einer so harten Rallye auf diesem Niveau zu kämpfen, muss man viel investieren, und ich habe beschlossen, dass es meine letzte Valais sein würde. Ich werde vielleicht noch das eine oder andere Mal bei einer Veranstaltung auftauchen, aber da steht noch überhaupt nichts fest."

"Es gibt viele Gründe, sich zu freuen!“

Nun, da für Olivier Burri ein neues Kapitel beginnt, hat er ein in erster Linie positives Bild der Schweizer Rallye-Meisterschaftt – trotz der Schwierigkeiten, welche die Serie in dieser Saison hatte. Dazu gehörte etwa die Tatsache, dass viele der Top-Teilnehmer nicht regelmässig an den einzelnen Läufen teilnahmen – eine Ausnahme bildete dabei natürlich Meister Ivan Ballinari.

"Das Niveau der Schweizer Meisterschaft ist in den letzten Saisons deutlich gestiegen", sagte er zum Schluss. "Das Tempo wird höher, und die Autos und Fahrer werden immer stärker. Man muss sich nur die Reaktionen einiger ausländischer Piloten wie etwa Fernandez, Chrétien oder Tsjoen anschauen. Die kamen alle zu mir und sagten, dass sie Schwierigkeiten hätten, das Tempo mitzugehen!"

"Darauf bin ich natürlich sehr stolz. Es ist aber auch klar, dass einige Dinge nicht perfekt sind, insbesondere die mangelhafte Medienberichterstattung, vor allem in den nicht-französischsprachigen Regionen. Aber es gibt viele Gründe, sich zu freuen. Wir müssen positiv bleiben!"

 
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