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Rallye du Valais: Basso siegt nach Favoritensterben

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Rallye du Valais: Basso siegt nach Favoritensterben
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
29.10.2017, 14:21

Nach dem Ausfall der beiden führenden Kevin Abbring und Olivier Burri auf derselben Prüfung holte der in der Tour European Rallye siegreiche Italiener mit seinem Hyundai i20 R5 den Sieg bei der grössten Schweizer Rallye.

Bernd Casier, Pieter Vyncke, Duimdistel, Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, BRC Racing, und Michael
Giandomenico Basso und Lorenzo Granai, BRC Racing, podium
Luca Grilli und Giandomenico Basso, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing, Sieger
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Giandomenico Basso, Lorenzo Granai, Hyundai i20 R5, BRC Racing
Bernd Casier, Duimdistel
Bernd Casier, Duimdistel
Bernd Casier, Pieter Vyncke, Ford Fiesta R5, Duimdistel
Bernd Casier, Pieter Vyncke, Ford Fiesta R5, Duimdistel
Michael Burri und Anderson Levratti, D-Max Swiss
Michael Burri, Anderson Levratti, Ford Fiesta R5, D-Max Swiss
Michael Burri, Anderson Levratti, Ford Fiesta R5, D-Max Swiss
Michael Burri, Anderson Levratti, Ford Fiesta R5, D-Max Swiss, Dreher SP12
Michael Burri, Anderson Levratti, Ford Fiesta R5, D-Max Swiss

Bis zum Start der elften Sonderprüfung, der dritten am Samstagmorgen, baute Kevin Abbring die Führung auf Olivier Burri auf 39,6 Sekunden aus. Auf der berüchigten SP Les Cols, mit 32,75 km die längste der Rallye, kam es zum Umsturz an der Spitze.

Burri kämpfte mit nachlassenden Reifen, kam quer, touchierte erst die Leitplanke rechts, dann die Felswand links und überschlug sich. Der Skoda Fabia R5 landete auf dem Dach mitten auf der Strasse. 

 

Der hinter ihm als Zehnter und Letzter der umgekehrten Top Ten des Vortages gestartete Niederländer kam an einer anderen Stelle ebenfalls von der Ideallinie ab und zerstörte dabei die Spurstange seines Ford Fieste R5. Da er nicht weiterfahren konnte, war er aus dem Rennen.

 

Weil Burris Auto die Strecke blockierte, wurde die Prüfung abgebrochen und das Feld zurück zur Pause nach Martigny geführt, wo sich plötzlich Giandomenico Basso an der Spitze sah. Der Schnellste auf dieser SP11 war zwar Jérémie Toedtli im Skoda Fabia R5. Weil er jedoch gleich an zwei Zeitkontrollen zu früh gestempelt haben soll, was in einem Fall umstritten ist, erhielt das 23-jährige Rallyetalent gleich zwei Strafminuten aufgebrummt und fiel dadurch an die neunte Position zurück. Bis ins Ziel arbeite sich Toedtli auf den undankbaren vierten Rang zurück. Seine Enttäuschung und Verbitterung war offensichtlich. 

Da auch der drittplatzierte Tscheche Jaroslav Orsak (Ford Fiesta R5) ausschied, rückten der Belgier Bernd Casier und Michael Burri (beide Ford Fiesta R5) am Nachmittag auf die Ränge 2 und 3 vor. Basso liess sich den Sieg beim Finallauf der TER und somit den Titel nicht mehr nehmen.

Hingegen vergab Burri den möglichen zweiten Platz durch einen Dreher in der ersten Haarnadel der vorletzten Prüfung. Dieser Fehler kostete mehr Zeit als die neun Sekunden, die er im Gesamtklassement auf Casier verlor. Trotzdem freute sich Michael über den unerwarteten Podestplatz neben Basso und Casier.

Damit entschied der Sohn von Olivier Burri erstmals einen SM-Lauf für sich. Weil er damit auch Nicolas Althaus (Skoda Fabia R5) um 21,1 Sekunden hinter sich liess, behauptete er den dritten Platz in der Schweizer Rallye-Meisterschaft 2017. Burri: „Eigentlich sollte mein Vater hier auf dem Podium stehen. Ich bin froh, dass ich es nun geschafft habe, obwohl ich das heute Morgen nie für möglich gehalten hätte.“ 

 

Als Sechster erzielte der Walliser Mike Coppens auf einem Citroën DS3 R5 eines seiner besten Resultate. Sein Citroën-Kollege Cedric Althaus schied mit defekter Benzinpumpe aus.

Nachdem er es am Freitag auf grossteils nasser Strecke vorsichtig angehen liess, waren die Bedingungen für Romain Dumas mit dem Porsche 997 GT3 am Samstag bei gutem Wetter besser. Mit mehr als sechs Minuten ist sein Rückstand aber doch relativ gross.

 

Vom 13. Platz nach der ersten Etappe rückte Urs Hunziker im Mini Cooper WRC am zweiten Tag auf den achten Gesamtrang vor. In Abwesenheit von Ruedi Schmidlin, dessen Beifahrer Erich Götte ein gesundheitliches Problem hat, war Hunziker damit der bestplatzierte Pilot aus der Deutschschweiz. 

Rallye International du Valais - Endergebnis

Swiss Rally Championship - standings after 6 rounds (Final)

Swiss Rally Cup - standings after 6 rounds (Final)

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