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Rallye Pays du Gier: Sébastien Carron überstrahlt das Chaos

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Rallye Pays du Gier: Sébastien Carron überstrahlt das Chaos
Autor:
Co-Autor: Emmanuel Rolland, Motorsport.com Switzerland
Übersetzung: Michael Bieri, Motorsport.com Switzerland
18.03.2018, 16:13

Der dreifache Schweizermeister belegt am Ende des ersten Tages den ersten Rang im Gesamtklassement. Aufgrund des starken Regens musste die zweite Spezialprüfung annulliert werden.

Die Rallye du Pays du Gier, die in der Region Saint-Chamond in der Nähe der französischen Stadt Saint-Étienne durchgeführt wird, eröffnet an diesem Wochenende die Schweizer Rallyemeisterschaft. Ein gutes Duzend R5-Autos sind in der Lage, um den Sieg zu kämpfen.

 

Von Beginn weg setzte sich Sébastien Carron mit seinem Ford Fiesta R5, mit dem er bereits im Vorjahr seinen dritten Titel sicherstellen konnte, an der Spitze des Klassements fest. Der erste Tag war geprägt von heftigen Regenfällen, die viele Ausrutscher während den ersten beiden Spezialwertungen zur Folge hatten.

Erschwert wurde die Sicht zusätzlich durch den späten Start der ersten Etappe um 20 Uhr, doch der amtierende Meister liess sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und markierte zusammen mit seinem Copiloten Jérôme Degoutdie erste Bestzeit (14’07“4).

Der Walliser nahm dem DuoIvan Ballinari/Paolo Pianca, die zum ersten Mal im Skoda Fabia R5 ausrückten, gut 12,7 Sekunden ab. Der Franzose Mickael Prevalet auf Rang 3 verlor mit seinem Citroën DS3 bereits mehr als eineinhalb Minuten auf die Spitze; dahinter folgte mit Joël Rappaz im Peugeot 207 S2000 der Leader der Gruppe A. Komplettiert werden die Top 5 durch Patrice Bonnefond in einem zweiten Citroën DS3.  

Das Klassement nach der ersten Spezialprüfung ist gleichbedeutend mit dem Endstand des Tages, da die zweite Spezialprüfung nach einer gut einstündigen Unterbrechung mitten in der Nacht von den Organisatoren annulliert wurde.

In der Junior-Kategorie der Schweizermeisterschaft beendete Thomas Schmid im Peugeot 208 den ersten Tag ohne Ausrutscher auf dem ersten Zwischenrang mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute und 20 Sekunden auf seinen ärgsten Widersacher. Damit belegt er im Gesamtklassement den ausgezeichneten zehnten Zwischenrang und ist gleichzeitig der drittbeste Schweizer Pilot, noch vor Steeves Schneeberger, der im Ford Fiesta den Tag auf Rang 13 abschloss, und Jonathan Scheidegger im Citroën DS3 auf Platz 18.

In der Clio RT3 Alps Trophy endete der erste Tag in einem regelrechten Gemetzel. Nachdem Maude Studer, Thomas Anacleto und Ricardo Araujo von der Strecke abgekommen waren und mit ihren Autos die Strecke blockierten, wurde die Prüfung abgebrochen und den noch ausstehenden Konkurrenten eine Pauschalzeit gutgeschrieben. 

 

Sébastien Carron kann also den zweiten und letzten Tag als Gesamtführender in Angriff nehmen. Insgesamt stehen noch sechs Spezialprüfungen auf dem Programm, beginnend mit der 22,74 km langen SP3 (Valfleury). Abgeschlossen wird die Rallye mit der achten Spezialprüfung (Dozieux; 17,40 km), zu der das erste Auto um 16.58 Uhr starten wird.

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