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Isle of Man: Rekordhalter Peter Hickman erklärt, wie er die Strecke gelernt hat

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Isle of Man: Rekordhalter Peter Hickman erklärt, wie er die Strecke gelernt hat
Autor:
04.07.2020, 10:17

Von der PlayStation über den Mietwagen zum Superbike: Peter Hickman erklärt, wie er sich den 60 Kilometer langen Kurs auf der Isle of Man eingeprägt hat

Vor zwei Jahren stellte BMW-Pilot Peter Hickman einen neuen Rundenrekord auf der Isle of Man auf. Beim abschließenden Senior-TT-Rennen umrundete Hickman den Kurs in 16:42.778 Minuten. Das entspricht einem Rundendurchschnitt von 135,452 Meilen/Stunde (217,989 km/h). Doch wie konnte sich Hickman, der 2014 auf der Isle of Man debütierte, den anspruchsvollen Kurs überhaupt so schnell so gut einprägen?

"Ich spielte auf der PlayStation2 das Spiel. Damals war ich noch ein Kind. Es hat etwas gebracht, weil ich den Kurs dadurch schon kannte. 2013 war ich zum zweiten Mal vor Ort. Im Alter von einem Jahr war ich zum ersten Mal da", erklärt Hickman. "Ich kannte bereits 50 Prozent der Strecke, obwohl ich noch nie dort gefahren war."

Nach dem Besuch als Gast kehrte Hickman einige Male auf die Insel zurück, um sich den Kurs besser einzuprägen, denn 2014 sollte das TT-Debüt erfolgen. "Ich hatte einen Mietwagen und fuhr sieben Mal zur Isle of Man und fuhr etwa 70 Runden", erinnert sich Hickman.

Peter Hickman nimmt sich Zeit und plant Reserven ein

"Dann schaute ich mir eine Onboard-Aufnahme von 2013 an. Es war die Aufnahme einer Trainingsrunde Gary Johnson, die er an einem Donnerstag gefahren war. Er fuhr eine saubere Linie und man konnte alles gut sehen. Er hatte keinen Verkehr. Man hörte alle Gangwechsel und konnte lernen und verstehen, wo man in welchem Gang fährt", berichtet Hickman.

"Ich machte einen eigenen Plan und fuhr einen Gang niedriger. Dadurch war alles sicher. Das ist etwas, was ich Fahrern auch bei Instruktionen auf Rennstrecken mitgebe. Sie sollen alles einen Gang niedriger fahren. Dann sind sie langsam genug. Bei der TT muss man sich in Sicherheit befinden. Man muss eine Weile lang diese Sicherheit haben, um zu lernen, schnell zu werden", erklärt "Hicky".

Peter Hickman

Peter Hickman holte 2018 und 2019 insgesamt fünf TT-Siege

Foto: www.iomtt.com

Besonders eindrucksvoll war Hickman bei der 2018er-TT. Er gewann das Superstock-Rennen und lieferte sich in der abschließenden Senior TT einen harten Kampf mit Dean Harrison. Hickman stellte einen neuen Rundenrekord auf. Im Vorjahr konnte diese Marke nicht unterboten werden.

Rundenrekord: Wie weit lässt sich der Bogen noch spannen?

"Ich war bei dieser Runde an einigen Stellen am Limit. Ich würde nicht behaupten, dass nicht mehr möglich gewesen wäre. Ich überholte auf dieser Runde neun Hinterbänkler. Einige von ihnen fuhren an Stellen vor mir, an denen ich eine oder zwei Sekunden verloren habe", berichtet Hickman.

"Wenn man das zusammenrechnet, dann kommt man mindestens auf vier oder fünf Sekunden. Das hätte uns zu einem Runden-Durchschnitt von über 136 Meilen verholfen", grübelt der BMW-Pilot. "Es gibt also wie immer noch Luft für weitere Verbesserungen."

Eine perfekte Runde wird es laut Hickman nie geben: "Auf so einer langen Strecke mit 60 Kilometern Streckenlänge kann man nicht immer alles perfekt treffen. ich bin ein ziemlich präziser Fahrer, aber ich würde nicht behaupten, dass man auf dem Kurs eine perfekte Runde hinbekommt, vor allem nicht bei diesen Geschwindigkeiten."

Peter Hickman

Peter Hickman fährt neben den großen Roadraces in der BSB

Foto: Motorsport Images

"Wenn man bei dem Tempo nur einen Tick zu spät ist am Kurveneingang, dann summiert sich das bis zum Kurvenausgang extrem auf. Man bekommt es nie perfekt hin", so der Brite. Über die Jahre erlebte Hickman natürlich auch einige brenzlige Situationen. Schwer gestürzt ist er bei der TT noch nicht.

Einige heikle Momente bei Vollgas

"Ich hatte ein paar Schrecksekunden, aber glücklicherweise nicht zu viele. In meinem zweiten Jahr hatte ich eine ziemlich heftige Schrecksekunde", erinnert er sich an 2015. "Ich hatte im sechsten Gang einen massiven Vorderrad-Rutscher. Das war an einer sehr ungewöhnlichen Stelle."

"Ich hatte dort noch nie zuvor so ein Erlebnis. Nach dem Rennen erfuhr ich von McGuinness, dass er an dieser Stelle ebenfalls einen kritischen Moment erlebt hat. Ich kann mir vorstellen, dass der Wind eine Rolle spielte", grübelt er. "Mir rutschte das Vorderrad weg, was überhaupt nicht ideal war. Ich kam mit dem Schrecken davon."

"In der Saison 2016, also ein Jahr darauf, hatte ich eine weitere Schrecksekunde. Ich blieb mit meiner Schulter an einer Mauer hängen. Das war ebenfalls im sechsten Gang. Zum Glück wurde ich nicht vom Motorrad gerissen. Ich konnte mich am Lenker festhalten und blieb zum Glück sitzen", berichtet der fünfmalige TT-Sieger.

Mit Bildmaterial von Isle of Man TT.

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Artikel-Info

Rennserie Straßenrennen
Autor Sebastian Fränzschky