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Isle of Man TT 2017: Saiger - “Wenigstens ein Aufkleber wäre cool gewesen”

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Isle of Man TT 2017: Saiger - “Wenigstens ein Aufkleber wäre cool gewesen”
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Horst Saiger hat 2017 die Privatfahrer-Wertung bei der Isle of Man TT gewonnen. Wie er die Tourist Trophy erlebt hat, hat er Motorsport.com exklusiv geschildert.

Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki
Horst Saiger, Kawasaki

„Das Wichtigste vorerst: Wir haben die schönsten Motorräder gehabt, und sicher auch den schönsten Fahrer“, flachst Saiger zu Motorsport.com.

„Es hat alles ziemlich kompliziert angefangen“, wird er ernster. „Die Fahrwerkseinstellungen aus dem letzten Jahr haben irgendwie nicht funktioniert und die Motorräder waren immerzu außer Kontrolle, bis auf die 600er, die ist von Anfang an perfekt gewesen.“

„Was natürlich nicht hilfreich war, um ein richtiges Fahrwerk zu finden, war das Wetter. Das ganze blablabla – und das war für alle gleich und blablabla.“

„Ich habe auch gesehen, dass viele mit Superstock-Reifen, auch bei der Senior TT, unterwegs gewesen sind. Das ist auch ein Zeichen dafür, das sie mit dem Fahrwerk im Superbike mit den härteren Slicks nicht zufrieden waren.“

„So ähnlich ist es auch uns ergangen. Ich bin das Superbike- und Superstock-Rennen nicht 100 Prozent gefahren, sondern etwas gedrosselt. Das Motorrad war so schnippig, so leicht aus der Ruhe zu bringen. Und wenn es aus der Ruhe war, dann ist es links und rechts quer gesprungen und das war halt gefährlich.“

"Der 600er-Fahrer hat sich sicher gedacht: ‚Da ist ein Irrer unterwegs, der sich umbringen will!‘“

„Im Training habe ich einen 600er-Fahrer überholt, außen rum, nach Ginger-Hall auf die Gerade Richtung K-Tree, wo es richtig holprig ist, und mit hat es beide Füße von den Fußrasten runter geschlagen. Meine Beine sind links und rechts außen herum gependelt und das Motorrad ist links rechts und quer gesprungen. Und der Lenkungsdämpfer ist immer auf die eine und dann auf die andere Seite im Anschlag gewesen.“

„Also, der 600er-Fahrer hat sich sicher gedacht: ‚Da ist ein Irrer unterwegs, der sich umbringen will!‘“

„Aber in so einem Moment kannst du das Gas nicht loslassen, aber auch nicht mehr Gas geben. Du musst einfach gleichmäßig probieren und warten, dass sich das Motorrad wieder beruhigt.“

„Loslassen kannst du sowieso nicht, weil sonst ist die Rundenzeit ja gleich noch viel schlechter.“

„Tja, und dann ist das Große gekommen, die Privatiers-Championship. Wir brauchen nur noch das letzte Rennen zu Ende fahren, dann haben wir es gewonnen, gar kein Problem!“

„Gut. Ich fahr los. Wir haben das Fahrwerk noch zwei Mal umgebaut und haben einfach bei Null angefangen und haben aus dem letzten Jahr alles bei Seite gelassen.“

„Ich bin dann ganz geschmeidig gestartet. Steady away, wie die sagen.“

„Im Gooseneck dann, habe ich im ersten Gang, aus der engen Kurve raus, das Gas aufgezogen und auf einmal ist mir dann schlagartig das Hinterrad weggegangen. Mir ist es vorher schon einmal weg, nämlich wie ich abgebogen bin, Richtung Glen Helen rüber.“

„Da habe ich aber noch gedacht, ich bin irgendwie auf einen schmierigen Fleck gekommen. Da habe ich gedacht: ‚Ah, da hat einer was verloren oder da war etwas Moos oder so.’“

"Ich bin kurzerhand mit einem Mini-Highsider wieder einmal auf dem Gesicht gelandet – das kann ich recht gut, wie es aussieht.“

„Ja, und im Gooseneck dann, bin ich kurzerhand mit einem Mini-Highsider wieder einmal auf dem Gesicht gelandet – das kann ich recht gut, wie es aussieht.“

„Ich habe mich dann entschieden, obwohl alle gesagt haben: Komm, iss was, trink was – die vom Würstel-Stand dort haben mich eingeladen, es waren auch ein paar Leute mit dem Saiger-Shirt dort, die haben mir sofort ein Telefon gegeben, damit ich die Tamara [Saigers Ehefrau] anrufen kann. Ich habe drei Mal versucht, sie zu erreichen – aber wie immer, sie hebt ja das Telefon nicht ab.“

„Irgendwie habe ich mir gedacht: Ach komm, ich bin so enttäuscht, mache ich mal zurück. Ich bin dann dort über die ganzen Kuh-Gitter und durch den Matsch durch, runter auf die Küstenstraße mit dem Rennmotorrad, dann die Küstenstraße entlang, auf Sightseeing-Tour, durch Laxey durch, runter an die Hafenpromenade von Douglas und hinten hoch ins Fahrerlager.“

„Das war gerade gut, da konnte ich mich etwas abreagieren können, denn eines habe ich schon gesehen, als ich mich nach dem Sturz auf den Rückweg gemacht habe: Dass die Traction-Controll ausgeschaltet war.“

"Die nächste Ausrede ist noch: Das Kabel vom Bremsversteller geht vorn am Display vorbei und liegt dort auf, genau, wo die kleine Nummer steht für die Traktionskontrolle steht.“

„Am Tag vor dem Rennen haben wir das Getriebe gewechselt und dann sind meine Mechaniker damit auf dem Prüfstand, um zu testen, ob alles ok ist. Und am Prüfstand hat der gute Mann die Traktionskontrolle ausgeschalten und niemand hat sie wieder eingeschalten. Auch ich nicht, weil ich immer so gefahren bin.“

„Außerdem, die nächste Ausrede ist noch: Das Kabel vom Bremsversteller geht vorn am Display vorbei und liegt dort auf, genau, wo die kleine Nummer steht für die Traktionskontrolle steht.“

„Da habe ich mich richtig geärgert und konnte mich etwas abreagieren.“

„Wie ich zurück war, ist schon die Tamara dort gestanden und gesprungen und hat gesagt: Du kannst noch mal starten, du kannst noch mal starten.“

"Wie er zum Re-Start gekommen ist, bin ich schon dort gesessen. Das war natürlich ein Rückschlag für ihn.“

„Ich habe mir gedacht: Das gibt’s doch net! Die Privateers-Championship hatte ich ja schon abgeschrieben.“

„Ich habe dann wieder starten können. Mein größter Widersacher, Jamie Coward, der hat schon gedacht: ‚Jetzt gewinne ich sie!’, aber wie er zum Re-Start gekommen ist, bin ich schon dort gesessen. Das war natürlich ein Rückschlag für ihn.“

„Beim Re-Start war das Motorrad dann richtig gut, ruhig, stabil, komischerweise aber war ich nicht schneller. Ich glaube aber nicht, dass das etwas mit dem Sturz zu tun hatte. Ich bin einfach meinen Speed gefahren und dann für mich enttäuschender 18. geworden.“

„Die ganzen Zeiten waren aber sehr knapp zusammen, es waren nur ein paar Sekunden zum 13. Platz. Das war wirklich sehr knapp. Top-15 wäre ganz leicht drin gewesen, wenn ich etwas aggressiver und schneller gewesen wäre.“

„In letzter Zeit kriege ich so komische Preise."

„Für mich war es schon gut, dass ich noch eine zweite Chance bekommen habe. Ich mein, ob ich jetzt 13. oder 18. geworden wäre, das ärgert und interessiert wahrscheinlich nur mich selber. Im Endeffekt aber, diese Privateers-Championship, das bleibt halt.“

„Soweit, so gut.“

"Irgendeine kleine Erinnerung, ein Andenken, das wäre cool gewesen, wenigstens einen Aufkleber.“

„In letzter Zeit kriege ich so komische Preise. Auch bei der North West 200. Der beste Übersee-Fahrer, also bester Nicht-Englisch-Sprachige. Jetzt auf der Insel wieder so was ähnliches.“

„Ich finde es gut, dass sie sowas machen. Schön wäre es gewesen, wenn sie wenigstens irgendeinen Preis gegeben hätten. Früher, so hat mir der Lee Johnston auf der Fähre gesagt, er hat so eine Uhr bekommen. So eine Uhr hätte ich so gern gehabt, die sonst nur die Sieger kriegen. Aber wir bekommen jetzt nicht mal einen Aufkleber, das ist etwas schade. Aber es gibt etwas Kohle, 1.500 Pfund. Aber trotzdem, irgendeine kleine Erinnerung, ein Andenken, das wäre cool gewesen, wenigstens einen Aufkleber.“

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