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Länderkampf in Bahrain: FIA schreibt GT-Nations-Cup aus

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Länderkampf in Bahrain: FIA schreibt GT-Nations-Cup aus
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12.06.2018, 11:37

Ende November wird in Bahrain der erste GT-Nations-Cup ausgetragen, bei dem GT3-Piloten um den Titel für ihre Nation kämpfen werden

Der Automobil-Weltverband FIA hat zusammen mit dem GT3-Organisator Stephane Ratel und seiner SRO-Organisation ein neues Wettkampfformat geschaffen: Den GT-Nations-Cup. Dieser wird 2018 erstmalig am 30. November und 1. Dezember auf dem Formel-1-Kurs in Bahrain ausgetragen.

In Ergänzung zum GT-Weltcup in Macao, bei dem Mitte November der beste GT3-Fahrer der Welt gekürt wird, soll in Bahrain die beste GT3-Nation ermittelt werden. Dazu treten je zwei Fahrer aus einer Nation mit einem Auto an. Ausgewählt werden die Piloten von den nationalen Motorsportverbänden, in Deutschland also beispielsweise vom DMSB.

Um sich klar vom GT-Weltcup abzugrenzen, bei dem Profi-Fahrer an den Start gehen, sind beim Nations-Cup nur Fahrer mit der Einstufung Silber und Bronze startberechtigt. Jede Nation darf nur ein Fahrerduo ins Rennen schicken.

Die Fahrzeuge der einzelnen Länder dürfen von beliebigen Teams eingesetzt werden. Weder das Team nur das eingesetzte GT3-Auto müssen aus der jeweiligen Nation der Fahrer stammen, auch darf ein Team Autos für mehrere Nationen einsetzen. Diese sollen zur besseren Erkennbarkeit in den jeweiligen Landesfarben lackiert werden.

Das Wochenendformat orientiert sich am klassischen Muster der GT3-Sprintrennen. Nach zwei Freien Trainings von je 80 Minuten findet ein 20-minütiges Qualifying statt, bei dem die Startreihenfolge für das einstündige Qualifikationsrennen ermittelt wird.

Dessen Ergebnis ist maßgeblich für die Startaufstellung des ebenfalls einstündigen Hauptrennens, bei dem dann die Sieger des GT-Nations-Cup ermittelt werden. In beiden Rennen ist ein Boxenstopp mit Fahrerwechsel vorgeschrieben.

"Das Format des neuen GT-Nationscup, bei dem die nationalen Motorsportverbände zwei Fahrer aus ihrem Land auswählen, ist im Motorsport sehr ungewöhnlich, wird den Fans aber ein besonderes Spektakel liefern", ist FIA-Präsident Jean Todt überzeugt.

Fahrer, die am GT-Nations-Cup teilnehmen möchten, müssen sich schriftlich bei ihrem nationalen Verband bewerben, der dann bis zum 15. September seine beiden Fahrer an die FIA melden muss. Neben der Einschreibegebühr von 10.000 Euro sind zudem 50.000 Euro Kaution fällig, die erstattet werden, sobald das Fahrzeug der jeweiligen Nation in Bahrain ankommt. Die Frachtkosten werden vom Veranstalter SRO getragen.

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Rennserie Sportwagen
Autor Markus Lüttgens