Red-Bull-Junior O'Ward mit solidem Super-Formula-Einstand

Patricio O'Ward hat bei seinem Debüt in der japanischen Super Formula einen guten Eindruck hinterlassen - Der Red-Bull-Junior landete auf Platz 14

Red-Bull-Junior O'Ward mit solidem Super-Formula-Einstand

Nach dem Aus von Dan Ticktum im Juniorprogramm von Red Bull ist Patricio O'Ward aus Mexiko der neue aufgehende Formel-Stern am Himmel. Der Mexikaner gab am vergangenen Wochenende in Fuji für Mugen sein Debüt in der japanischen Super Formula.

Trotz der schwierigen Bedingungen kam O'Ward auf dem Kurs von Toyota schnell zurecht. Wegen eines Drehers im Qualifying musste der Red-Bull-Junior von hinten ins Rennen starten. Nach 53 Runden landete er auf Rang 14 von 20 gestarteten Fahrern.

Mugen-Teamchef Shinji Nakano, der mit Minardi und Prost 33 Formel-1-Rennen bestritten hat, ist mit der Leistung von O'Ward zufrieden: "Das waren schwierige Bedingungen für ihn. Regenreifen auf einer Strecke, wo wenig Abtrieb genutzt wird, zu managen, ist nicht einfach. Er hat keinerlei Fehler gemacht und das Auto ohne Schäden nach Hause gebracht."

Patricio O'Ward

Patricio O'Ward ersetzt Daniel Ticktum im Red-Bull-Juniorprogramm

Foto: LAT

In der Zukunft erwartet Nakano noch bessere Ergebnisse seitens des Mexikaners, der in Fuji wichtige Daten für das Team gesammelt habe. Er sagt: "Es saß zum ersten Mal im Auto und musste erstmals mit den Reifen umgehen. Wir haben an diesem Wochenende verschiedene Vorgehensweisen diskutiert. Jedoch muss sich die Person selbst mit der Aufgabe auseinandersetzen."

O'Ward habe es geschafft, Informationen wie ein Schwamm aufzusaugen, so der Mugen-Teamchef. "Ihm war es möglich, auf trockener Strecke sofort gute Rundenzeiten zu fahren", fügt er hinzu. "Im Rennen hat er sich trotz der geringen Zeit im Training stetig verbessert. Wir haben gesehen, dass er sehr schnell dazulernt." O'Ward, der wird im August in Motegi wieder an den Start gehen.

Weitere Co-Autoren: Diego Mejia. Mit Bildmaterial von Masahide Kamio.

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