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Start der Super Formula 2019: Was Lucas Auer in Japan erwartet

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Start der Super Formula 2019: Was Lucas Auer in Japan erwartet
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18.04.2019, 10:12

Lucas Auer geht 2019 in der japanischen Super Formula an den Start - Was den Österreicher in der zweitschnellsten Formelserie der Welt erwartet

Am kommenden Wochenende beginnt in Suzuka die 33. Saison der japanischen Super Formula. Auch in diesem Jahr werden wieder einige Europäer gegen die starken Japaner antreten. Mit dabei ist unter anderem Lucas Auer. Der Österreicher gehört 2019 zum Red-Bull-Nachwuchsprogramm und steigt nach vier Jahren vom DTM-Auto wieder in einen Formelboliden um. Zur Vorbereitung trat Auer im Januar und Februar in der neuseeländischen Toyota-Serie an, die er als Dritter beendet hat. "Das hat den Sinn gehabt, wieder im Formelsport in Schuss zu kommen", so der Tiroler.

Red Bull hat schon einige Talente in die Super Formula geschickt. So wurde Piere Gasly 2017 Vizemeister. Und auch Dan Ticktum ist in diesem Jahr in dieser Serie unterwegs, um sich für mögliche höhere Aufgaben in der Formel 1 zu empfehlen. Die Super Formula ist aus mehreren Gründen eine gute Schule für die Königsklasse, denn es ist die zweitschnellste Formelserie der Welt. 2019 gibt es mit dem SF19 auch ein neues Chassis, wo vor allem auf die Aerodynamik wert gelegt worden ist.

Außerdem sind die Vorderreifen des SF19 (Einheitsausrüster Yokohama) um 20 Millimeter breiter geworden. Neu ist auch das Halo-System. "Generell ist das Auto noch einmal schneller und sehr beeindruckend", sagt Auer, der den Boliden bei zwei Vorbereitungstests in Suzuka und Fuji kennengelernt hat. "Wir haben 550 PS und mit Fahrer beträgt das Gewicht 670 Kilogramm. Es ist ein Zweilitermotor mit Direkteinspritzung, Vierzylindern und Turboaufladung."

Super Formula nicht viel langsamer als die Formel 1

Beim Suzuka-Test wurde eine Bestzeit von 1:35.9 Minuten aufgestellt. Die Formel-1-Pole im vergangenen Herbst lag bei 1:27.7 Minuten. "Da kann man sich vorstellen, welchen Abtrieb und welche Leistung wir zur Verfügung haben", sagt Auer. "Es ist eine unglaubliche Klasse." Das Rennen wird in Suzuka 43 Runden oder maximal 90 Minuten dauern. Es gibt Reifenwechsel (zwei verschiedene Mischungen) mit Tankstopps. Außerdem gibt es ein Push-to-Pass-System. Im Rennen stehen dem Fahrer maximal 100 Sekunden Zusatzleistung zur Verfügung.

Lucas Auer

In diesem Jahr ist Auer Teil des Nachwuchsprogramms von Red Bull

Foto: Super Formula

"So wichtig der Schritt nach der Formel 3 in die DTM war, so richtig und wichtig erscheint mir jetzt auch dieser Schritt", sagt Auer über die Herausforderung Super Formula. "Ich denke nicht über Schachzüge nach, sondern was ist das Richtige für mich als Rennfahrer und für mich als Mensch. Natürlich finde ich die Zusammenarbeit mit Red Bull als Österreicher mega. Das war mein Reiz. Ich habe gelernt, dass man nicht wirklich planen kann. Man muss es nehmen wie es kommt und offen für alles sein."

Um dem Team und Honda nahe zu sein, hat sich Auer in Tokio eine Wohnung genommen. Fernab von Europa steht er in einer anderen Kultur auf eigenen Beinen. "Ich kann mich als Mensch weiterentwickeln. Damit meine ich eine andere Arbeitsweise. Und ich muss mich fernab von Europa durchschlagen. Die Super Formula ist mit diesem Auto ein Härtetest. Wenn man sich dort durchsetzt und konkurrenzfähig ist, dann hat man gute Karten. Motorsport findet weltweit statt und es ist natürlich auch gut, wenn man sich in Asien und Japan durchsetzt."

Viele schnelle Japaner und ein paar Europäer

Und die Konkurrenz ist groß. 13 der 20 Fahrer sind Japaner. Darunter sind mit Kamui Kobayashi und Kazuki Nakajima auch zwei ehemalige Formel-1-Fahrer. "Es gibt einige richtig gute Europäer, aber generell haben von den Japanern fast schon die Hälfte davon die Meisterschaft gewonnen", sagt Auer. "Das sind Profis und Werksfahrer. Man merkt halt, dass sie jeden Stein und jeden Trick kennen. Das ist die Challenge, gegen sie im ersten Jahr konkurrenzfähig zu sein." Im Vorjahr gewann Naoki Yamamoto einen Punkt vor dem Neuseeländer Nick Cassidy die Meisterschaft.

Harrison Newey

Auers Teamkollege bei B-Max ist Harrison Newey, der Sohn von Adrian Newey

Foto: Super Formula

Beide zählen natürlich wieder zu den Topfavoriten. Auer geht für das Team B-Max mit Motopark und einem Honda-Motor an den Start. B-Max ist zwar schon länger in der Super Formula dabei, aber nun ist man eine Kooperation mit dem deutschen Motopark-Team eingegangen. Es handelt sich somit um eine relativ neue Mannschaft, die sich erst einspielen muss. Auers Teamkollege ist Harrison Newey, der Sohn von Formel-1-Designer Adrian Newey.

"Prinzipiell sind wir ein neues Team. Wir müssen viel lernen, vor allem auch bei der Zusammenarbeit mit den Japanern", hält Auer fest. "Bei den Tests ist etwas vorwärts gegangen und ich bin mir sicher, da kommen noch einige Schritte. Es wird am Anfang sicher hart und ich denke, es muss alles darauf abzielen, damit wir dann in der zweiten Saisonhälfte für Größeres bereit sind. Die ersten Rennen werden sicher hart. Wenn man wo neu einsteigt, warten so viele Sachen auf dich. Wir müssen abwarten, wie wir das meistern."

Was ist für Auer in Japan möglich?

Während der Saison gibt es keine Testfahrten. Und auch die Streckenzeit am Rennwochenende ist beschränkt, denn vor dem Qualifying gibt es nur zwei Freie Trainings. "Dass man dann schon am Samstag im Qualifying abliefern kann, ist die Challenge", so Auer. Und wie bereitet er sich als Rookie darauf vor? Strecken wie Autopolis, Sugo, Motegi und Okayama kennt er bisher nicht. Videostudium und Arbeit im Simulator sind sehr wichtig.

Lucas Auer

Lucas Auer steht vor einem wichtigen Jahr seiner Rennkarriere

Foto: Super Formula

"In der Regel sehe ich mir die Rennen der vergangenen drei, vier Jahre an und schreibe mir wichtige Dinge auf. Wo man überholen und sich verteidigen kann, macht jemand etwas besonders schlau und welche Möglichkeiten gibt es bei der Strategie", schildert Auer. "Wo muss man für Unfälle aufpassen, denn man möchte nicht die gleichen Anfängerfehler machen. Es gibt dir zumindest eine Idee."

Insgesamt umfasst die Saison von April bis Ende Oktober sieben Rennen. Die populäre Super-GT, die einen eigenen Rennkalender hat, wird Auer beobachten, aber nicht selbst involviert sein. Sein kompletter Fokus liegt auf der Super Formula: "Ich freue mich auf die Challenge, es ist eine lässige Chance für mich. Auch abgesehen vom Motorsport lerne ich eine neue Kultur und Arbeitsweise kennen. Ich glaube, das ist für mich als Person goldrichtig."

Und was ist möglich? Mit Ralf Schumacher (1996) und Andre Lotterer (2011) haben schon zwei Deutsche diese Serie gewonnen. "Ein genaues Ziel habe ich nicht. Die ersten Rennen werden richtig hart, da braucht man sich nichts vormachen", sagt Auer. "Wir müssen hart arbeiten und schauen, dass wir weiterkommen. Nach den Wintertests ist es aber immer so, dass man nicht weiß wo die Reise hingeht. Man kennt auch nicht die Spritmengen und so weiter. Aber generell haben wir viel Arbeit vor uns."

Die Teilnehmer der Super Formula 2019:

DoCoMo Team Dandelion Racing (Honda)

1 Naoki Yamamoto (Japan)

5 Nirei Fukuzumi (Japan)

Team Mugen (Honda)

15 Dan Ticktum (Großbritannien)

16 Tomoki Nojiri (Japan)

Real Racing (Honda)

17 Tristan Charpentier (Frankreich)

B-Max mit Motopark (Honda)

50 Lucas Auer (Österreich)

51 Harrison Newey (Großbritannien)

TCS Nakajima Racing (Honda)

64 Alex Palou (Spanien)

65 Tadasuke Makino (Japan)

Kondö Racing (Toyota)

3 Kenta Yamashita (Japan)

4 Yuji Kunimoto (Japan)

Team LeMans (Toyota)

7 Artjom Markelow (Russland)

8 Kazua Oshima (Japan)

Team KCMG (Toyota)

18 Kamui Kobayashi (Japan)

Team Impul (Toyota)

19 Yuhi Sekiguchi (Japan)

20 Ryo Hirakawa (Japan)

Tom's (Toyota)

36 Kazuki Nakajima (Japan)

37 Nick Cassidy (Neuseeland)

JMS Inging (Toyota)

38 Hiroaki Ishiura (Japan)

39 Sho Tsuboi (Japan)

Kalender der Super Formula 2019:

21. April: Suzuka

19. Mai: Autopolis

23 Juni: Sugo

14. Juli: Fuji

18. August: Motegi

29. September: Okayama

27. Oktober: Suzuka

Mit Bildmaterial von Super Formula.

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Rennserie Super Formula
Autor Gerald Dirnbeck