BMW: Markus Reiterberger und Tom Sykes bekommen in Aragon neue Teile

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BMW: Markus Reiterberger und Tom Sykes bekommen in Aragon neue Teile
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04.04.2019, 07:25

Markus Reiterberger erinnert sich vor dem Europaauftakt der Superbike-WM an seine Fabelzeiten im Vorjahr und möchte am Gefühl für das Vorderrad arbeiten

Am bevorstehenden Wochenende kehrt die Superbike-WM nach Europa zurück. Für das neu aufgestellte BMW-Team rund um Markus Reiterberger und Tom Sykes ist es eine weitere Gelegenheit, die neue S1000RR näher an die Spitze zu bringen. Einige Detailverbesserungen sollen helfen, den Rückstand auf Ducati , Kawasaki  und Yamaha zu verringern. Ein großes Motorupdate soll später folgen.

Für Reiterberger hält Aragon gute Erinnerungen bereit. Im Vorjahr begann auf der Strecke seine Erfolgsserie in der Superstock-EM. "Ich freue mich, dass wir zurück in Europa sind. Aragon ist eine super Strecke, die ich sehr mag. Sicherlich ist sie für mich etwas einfacher, weil ich dort schon oft gefahren bin. Im vergangenen Jahr bin ich dort richtig gut zurechtgekommen und mit dem Superstock-Bike sehr schnelle Zeiten gefahren", erinnert sich der Obinger.

"Mit meiner Qualifying-Zeit wäre ich sogar bei den Superbikes in den Top 8 gewesen", blickt Reiterberger zurück. "Ich hoffe, dass das Wetter gut und es nicht zu windig ist. Ich hoffe auch, dass wir bei meiner Abstimmung einen weiteren Schritt nach vorne machen können, damit ich ein besseres Gefühl für die Front bekomme. Dann ist ein gutes Wochenende möglich."

Markus Reiterberger

Vor einem Jahr dominierte Markus Reiterberger in Aragon das Stock-Rennen

"Mein Crewchief und das ganze Team haben die Erkenntnisse aus Buriram intensiv analysiert und durchgearbeitet, und ich weiß, dass BMW nach Spanien wieder einige Dinge mitbringen wird. Es gilt, das ganze Wochenende gut zu arbeiten, sich stetig zu verbessern, gutes Feedback zu geben und an einem Strang zu ziehen. Ich hoffe, dass wir den Sprung in die Top 10 schaffen und dass ich mein Team für die harte Arbeit ein bisschen belohnen kann", so Reiterberger.

Kann Tom Sykes die etablierten Werke ärgern?

Tom Sykes fiebert dem Europaauftakt in Spanien entgegen, sorgt sich aber um die lange Gegengerade. Nach wie vor fehlt der BMW Leistung. "Ich freue mich wirklich schon auf die kommenden Rennen. Wir haben zwei Back-to-Back-Wochenenden, aber natürlich konzentrieren wir uns erst einmal auf Aragon", kommentiert der Brite.

Tom Sykes

Tom Sykes sorgt sich nach wie vor um die langen Geraden

"Ich war auf dieser Strecke in der Vergangenheit gut unterwegs, und ich hoffe, dass wir aufgrund des Stils und des Layouts des Kurses mit der BMW S1000RR sehr konkurrenzfähig sein können. Auf dem größten Teil der Strecke sind wir mit unserem Fahrwerk sehr gut aufgestellt. Das einzige Fragezeichen steht noch, nach unseren bisherigen Erkenntnissen, hinter unserer Performance auf der langen Gegengerade", bemerkt Sykes.

"Das ist gewissermaßen noch eine Unbekannte, aber ich denke, dass das gesamte BMW-Team einen herausragenden Job macht. Denn man muss bedenken, dass wir während der Rennwochenenden noch viel Testarbeit leisten. Der Plan ist, genau so weiterzumachen, die Rennen zu genießen - und ich bin sicher, dass der Rest in nicht allzu ferner Zukunft dann automatisch auch kommt", ist Sykes überzeugt.

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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team's BMW

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team's BMW
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Für BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers ist die Rückkehr nach Europa etwas Besonderes: "Wir freuen uns, zurück in Europa zu sein. Das ist nach den ersten Saisonrunden in Übersee immer wieder ein spezieller Moment. Es wird zudem aufregend sein, die Teamtrucks und die Hospitality komplett in der neuen Farbgebung, den klassischen BMW-Motorsport-Farben, im Paddock stehen zu sehen. Wir haben in Aragon für das Motorrad einige Neuerungen im Gepäck, mit dem Ziel, der Konkurrenz wieder einen kleinen Schritt näher zu kommen."

Höhere Topspeeds dank besserer Aerodynamik?

Teamchef Shaun Muir erwartet, dass die Arbeit in Europa etwas erleichtert wird: "Vor der dritten Runde in Aragon freuen wir uns darauf, in Europa zu fahren. Hier haben wir mehr Equipment und unsere Renn-Motorhomes dabei, was die Logistik und das Leben insgesamt an der Strecke ein bisschen einfacher macht. Wir freuen uns auf den Einsatz weiterer Upgrades, im Bereich Aerodynamik, an denen wir seit dem letzten Rennen in Thailand gearbeitet haben."

"Das gesamte Team hat ganze Arbeit geleistet, um die Fahrzeuge und all das Equipment für die ersten Rennen in Europa vorzubereiten. Wenn das Wetter passt, können wir hoffentlich gut in das erste Training starten und den Abstand auf die Top 4 verringern. Dann werden wir sehen, wie sich das Wochenende weiter entwickelt", so Muir. "Tom und Markus haben hart trainiert, beide freuen sich auf das Wochenende, und hoffentlich können wir an den Back-to-Back-Wochenenden mit Aragon und Assen eine Reihe guter Ergebnisse einfahren."

Mit Bildmaterial von LAT.

 
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