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Defekter Sensor führt zum Ausfall: BMW erlebt in Aragon weitere Enttäuschung

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Defekter Sensor führt zum Ausfall: BMW erlebt in Aragon weitere Enttäuschung
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Magere Ausbeute in Aragon: Für Tom Sykes ist das zweite Rennen vorbei, bevor es überhaupt losgeht - BMW-Teamkollege Eugene Laverty verpasst die Top 10

BMW verliert in der Herstellerwertung immer mehr den Anschluss an Honda. Aktuell liegen die Münchner nur auf Position fünf und sind damit Letzter, wenn man Aprilia ausklammert, die nur einige Wildcards absolvieren. Auch beim zweiten Aragon-Wochenende erlebten Tom Sykes und Eugene Laverty einige schwierige Momente.

Für Tom Sykes war der zweite Lauf schon vorbei, bevor er überhaupt begann. Der BMW-Pilot bog nach der Einführungsrunde in die Boxengasse, weil es erneut ein Problem mit dem Schalthebelsensor gab. "Leider hatten wir ein technisches Problem, als wir in der Startaufstellung losgefahren sind", kommentiert Sykes. "Ich bin an die Box gekommen, um zu sehen, ob es behoben werden kann, aber wir haben den Start verpasst."

"Das war natürlich enttäuschend. Es war auch deshalb frustrierend, weil die Rundenzeiten im Rennen gezeigt haben, dass die Pace nicht übermäßig hoch war, und die Jungs, mit denen ich gekämpft habe, kamen um Rang vier ins Ziel. Wir hätten also ein gutes Resultat holen können", ist Sykes überzeugt. Im Superpole-Rennen kam Sykes als Neunter ins Ziel und kassierte dafür einen Punkt.

Eugene Laverty erkennt Fortschritte

Teamkollege Eugene Laverty ging im Sprintrennen leer aus und kam im zweiten Hauptrennen als Elfter ins Ziel. "Das kurze Rennen am Vormittag kam mir nicht entgegen, da ich schon am Samstag in Rennen eins vor allem in der Schlussphase immer stärker wurde. Von daher war es klar, dass es nicht einfach wird, mich durch das Feld nach vorn zu arbeiten", kommentiert Laverty.

Eugene Laverty

Eugene Laverty im Duell mit den Kawasaki-Privatfahrern

Foto: BMW Motorrad

"Für das letzte Rennen des Wochenendes war ich optimistisch, aber leider schien es, als ob andere ihre Pace besser halten konnten. Wir müssen einen Weg finden, unseren Hinterreifen so zu nutzen wie unsere Mitbewerber. Aber auch, wenn es auf dem Papier nicht so aussieht, haben wir an den sechs Tagen hier im MotorLand Aragon große Fortschritte gemacht", stellt Laverty fest.

"Das Bike beginnt, richtig gut zu funktionieren. Es fehlt nur noch ein letztes Puzzlestück, nämlich aus dem Hinterreifen wirklich alles herauszuholen", nennt Laverty den limitierenden Faktor. "Ich bin sicher, dass uns das in Barcelona gelingen wird."

BMW versucht, die positiven Aspekte zu sehen

Und was sagt BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers zum Wochenende? "Trotz der enttäuschenden Ergebnisse konnten wir an diesem Wochenende weitere Erkenntnisse sammeln und ein passendes Set-up finden, mit dem wir bei diesen Bedingungen trotz unserer bekannten Defizite besser aufgestellt sind. Das ist das Positive, was wir in die nächsten Rennen mitnehmen", so der BMW-Verantwortliche.

"Eugene ist vor allem am Nachmittag wieder ein solides Rennen gefahren. Leider hatte Tom Pech mit dem ausgefallenen Schalthebelsensor. Er musste zurück an die Box, und da dieser Boxenaufenthalt länger gedauert hat als die erste Runde des Feldes, durften wir das Rennen laut Reglement nicht mehr aufnehmen. Ich hoffe, dass wir unsere Portion Pech nun aufgebraucht haben. Doch wir blicken nach vorn und arbeiten hart weiter", so Bongers.

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Event Aragon 2
Autor Sebastian Fränzschky