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Deutsches Talent will aufs Podium: Patrick Hobelsberger vor WM-Comeback

IDM-Champion Patrick Hobelsberger hat im Winter intensiv mit WSBK-Pilot Philipp Öttl trainiert und setzt sich in der Supersport-WM ambitionierte Ziele

Mit IDM-Champion Patrick Hobelsberger gibt es in der diesjährigen Supersport-WM-Saison einen deutschen Stammfahrer. Hobelsberger startet für das Kallio-Yamaha-Team, mit dem Sandro Cortese in der Saison 2018 die Meisterschaft gewann. Im Winter hat sich Hobelsberger hart auf sein Comeback in der Weltmeisterschaft vorbereitet. Zusammen mit Superbike-Rookie Philipp Öttl hat Hobelsberger trainiert und an sich gearbeitet.

"Das Training ist für mich das A und O. Das habe ich schon immer so gesehen", erklärt Hobelsberger im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Seit sechs Jahren trinke ich keinen Alkohol, nicht einmal einen Schluck. Ich verzichte komplett auf Zigaretten, Shisha-Rauchen und jegliche Art des Rauchens."

"Ich fahre viel Rennrad, dehne mich intensiv und mache sehr viel Rumpftraining. Ich trainiere an sechs Tagen in der Woche jeweils für zweieinhalb bis drei Stunden", berichtet das Motorrad-Talent aus Deutschland. "Ruhetage sind für mich die schlimmsten Tage in der Woche", so Hobelsberger.

Erste richtige Chance in der Supersport-Weltmeisterschaft

In der Saison 2020 sammelte Hobelsberger bereits einige Erfahrungen in der Supersport-WM, war damals aber mit unterlegenem Material chancenlos. "Ich sehe es nicht als meine zweite Chance an. Es fühlt sich an, als wäre ich hier neu. Die Saison 2020 habe ich abgehakt", erklärt der 25 Jahre alte Bayer.

Nach dem Gewinn der IDM hat Hobelsberger im Winter nichts dem Zufall überlassen. "Ich habe einen sehr straffen Winter hinter mir. Ich habe mit Philipp Öttl trainiert. Wir sind 600er, Supermoto und Minibike gefahren. Zudem haben wir mit dem Mountainbike und Rennrad trainiert und sind zusammen knapp 3.000 Kilometer Rennrad gefahren", schildert der WM-Rückkehrer.

"Wir waren wirklich sehr viele Stunden gemeinsam unterwegs. Wir haben zusammen trainiert und zusammen gegessen. Wir haben uns gegenseitig gepusht und einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mental und körperlich ist eine neue Version von mir entstanden", so Hobelsberger. "Die IDM-Saison 2021 lief richtig gut. Zudem waren meine Wildcard-Starts in der WM ziemlich gut. Ich fühle mich bereit."

Beim Saisonauftakt peilt Patrick Hobelsberger die Top 10 an

Beim finalen Test vor dem Saisonstart landete Hobelsberger auf Position 17. Doch auf Grund der niedrigen Temperaturen war der Test nur bedingt aussagekräftig. Was nimmt er sich für die Saison 2022 vor? "Wichtig ist, zuerst einmal keinen Druck aufzubauen. Doch man braucht Ziele, sonst kommt man nicht voran", weiß Hobelsberger.

Patrick Hobelsberger

Patrick Hobelsberger tritt bei Kallio in die Fußstapfen von Sandro Cortese

Foto: Kallio Racing

"Ich möchte am Ende der Saison in den Top 10 sein. Das ist das Ziel", erklärt Hobelsberger. "Beim Saisonauftakt in Aragon möchte ich es in beiden Rennen in die Top 10 schaffen, damit wir gleich ordentlich in die Saison starten. In Most und Barcelona bin ich ziemlich gut und strebe an, bei diesen Events ums Podium zu kämpfen."

Große Markenvielfalt in der Supersport-WM

In den zurückliegenden Jahren war die Yamaha R6 in der Supersport-WM die Benchmark. Das neue Format mit dem aufgeweichten Hubraum-Limit könnte die Kräfteverhältnisse durcheinander bringen.

"Ich traf auf der Strecke auf keines der neuen Motorräder. Es ist schwierig zu sagen. Die Ducati, Triumph und MV müssen ein bisschen schwerer sein. Doch die Waage wurde erst am Donnerstag aufgebaut. Man weiß nicht, wie die anderen unterwegs waren", grübelt Hobelsberger.

Nicolo Bulega

Ducati-Werkspilot Nicolo Bulega zählt zum Kreis der Favoriten

Foto: Ducati

"Für Freitag gibt es im Falle der Triumph noch ein Update. Trotz des Tests ist es also auch ein bisschen ungewiss. Ich erwarte aber, dass es recht ausgeglichen bleibt. Mit der R6 hat man ein ziemlich stabiles Paket, an dem nicht rumgeschraubt wird. Wenn, dann wird an den anderen Bikes etwas geändert. Darüber bin ich sehr froh", berichtet der Yamaha-Pilot.

Die Superbike-WM ist das große Ziel des Deutschen

In der Saison 2022 möchte Hobelsberger den Grundstein für die folgenden Jahre legen. "Wir verfolgen einen Zweijahres-Plan. In diesem Jahr will ich in die Top 10 und hier und da ums Podium kämpfen. Im kommenden Jahr möchte ich dann um die WM kämpfen und danach in die Superbike-WM aufsteigen", nennt er sein langfristiges Ziel.

Das erste Rennen der Supersport-WM in Aragon wird am Samstag um 15:15 Uhr gestartet zur TV-Übersicht.

Mit Bildmaterial von Kallio Racing.

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